VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
NeueNachricht
Pressemitteilung

PT-Mittelstandsmagazin: Liberalisierung des Sportwettenmarktes in Europa nicht aufzuhalten

(PM) , 25.04.2006 - Dsseldorf - "Auch wenn von interessierten Teilen der Politik die Liberalisierung der Sportwettengesetzgebung mit der sehr vordergrndigen Argumentation der mglichen Spielsucht infrage gestellt wird, hat doch das vereinte Europa lngst Wege geebnet, die Beschrnkungen des deutschen Rechts zu umgehen", berichtet das PT-Mittelstandsmagazin www.oppt.de. Jens Leinert www.leinert.com, Unternehmensberater und Autor der Studie Online-Wetten 2005, sieht die Schranken aus wettbewerbsrechtlichen Grnden in nchster Zeit fallen. "Ein freier Wettbewerb zwischen den Angeboten der Mitglieder der europischen Gemeinschaft sollte mglich sein, ansonsten liegt der Verdacht nahe, dass der Staat hier ein Monopol geschaffen hat, welches die europischen Nationen wechselseitig akzeptieren und schtzen." Was in anderen Lndern und durch Internetangebote mglich ist, kann in Deutschland demnach nicht lnger in einer rechtlichen Grauzone verdeckt sein. Die Gefahr der Spielsucht werde in Deutschland nur als Schleier vorgeschoben, tatschlich gehe es um sichere Einnahmen, nicht zuletzt fr den Staat. Aus Sicht der Befrworter eines offenen Marktes, die sich auf Passagen vorliegender Rechtsprechung des Europischen Gerichtshofes aus frheren Jahren berufen sind Sportwetten eine Dienstleistung wie andere auch. Oddset und den dahinter stehenden Bundeslndern gehe es "primr um die Sicherung von staatlichen Einnahmen, welche auerhalb der regulren Landeshaushalte in Gutsherrenmentalitt verteilt werden", heit es etwa in einer Mitteilung des privaten Anbieters Digibet www.digibet.de. Die Buchmacher am freien Markt fhlen sich in Deutschland kriminalisiert. Gleichzeitig steigt die Nachfrage. Gute Aussichten fr das Wachstum des europischen Marktes der Wettanbieter sieht beispielsweise Gudrun Egger, die als Analystin fr die Erste Bank in Wien die Branche beobachtet. "Das Wettfieber greift immer mehr um sich", sagt sie. "Ich knnte mir vorstellen, dass sich das sehr positiv auf den Markt fr Wettanbieter im Internet auswirkt." Fadenscheinig erscheinen Argumente von NRW-Ministerprsident Jrgen Rttgers und seines Finanzministers Helmut Linssen, gerade angesichts der vorhandenen Suchtgefahr bei Glcksspielen msse die Sportwette in staatlicher Hand bleiben: "Das ist leider die altbekannte Position der Politik", sagt Norman Albers, Vorsitzender des Deutschen Buchmacherverbandes, der infolge einer Liberalisierung mit bis zu 30.000 neuen Arbeitspltzen in der Branche rechnet. "Rttgers und andere Politiker verkennen, dass mit einem Erhalt des staatlichen Monopols in keiner Weise der Spielsucht vorgebeugt wird. Das wre die erste Sucht, der per Gesetz beizukommen wre", sagt Helmut Srtenich, Vorstand der Stratega-Ost Beteiligungen AG, die zuknftig unter dem Namen Top-Wetten-AG firmieren wird. Er mutmat ber andere Hintergrnde und findet Besttigung beim Branchenkenner Leinert. Denn die Erlse aus dem staatlichen Wettgeschft stopfen manches Haushaltsloch der Bundeslnder, was auch die Existenz der starken Oddset-Lobby erklrt. Auerdem hat Leinert bei ehemaligen wie aktiven Volksvertretern sehr persnliche Beweggrnde fr ihre Ansicht ausgemacht: "Ebenso sitzen im Aufsichtsrat der Landeslotterien, in den Gremien der gefrderten Stiftungen und Verbnde prominente Politiker, welche ein ureigenes Interesse haben, diesen Status Quo beizubehalten." "Wenn man der Spielsucht tatschlich auch von staatlicher Seite begegnen will", ergnzt Srtenich, "wre es angebracht, dass die staatlichen Anbieter ihrerseits aktive Prventionsarbeit betreiben, statt Millionensummen in Marketing und Werbung zu pumpen." Derzeit erscheine der Anspruch des Staates, Exklusivanbieter fr Wetten zu sein, eher der Gewinnmaximierung zu Gunsten der notorisch leeren Landeshaushalte und der Versorgung von Ex-Politikern zu dienen. Und selbst die Sportfrderung, die oft als Totschlagargument fr die Monopolstellung angefhrt wird, knnte bei einer Liberalisierung gesichert werden, wie Leinert belegt: "Die staatlichen Wettanbieter sind durch die Belastung der Wettsteuer in Hhe von 16 Prozent benachteiligt, welche die privaten Wettanbieter als Vermittler zu auslndischen Buchmachern nicht entrichten mssten. Durch die Liberalisierung des Wettmarktes knnte diese Steuer auf alle Anbieter erhoben werden und diese Steuer den gemeinntzigen Zielen zugefhrt werden."
DRUCKEN| VERSENDEN | RSS-FEED |
SOCIAL WEB
PRESSEFACH
NeueNachricht
Ettighofferstr. 26a
53123 Bonn
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG