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Pressemitteilung

Nationale Plattform Zukunftsstadt

Vertreter aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft starten Initiative zur CO2-neutralen Morgenstadt
(PM) Stuttgart, 11.03.2013 - Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? 30 Reprsentanten aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft, darunter das Fraunhofer IAO als federfhrendes Institut der Fraunhofer-Initiative Morgenstadt, starteten am 5. Mrz in Berlin eine gemeinsame Initiative, um dieser Frage wissenschaftlich und disziplinenbergreifend nachzugehen. Die Plattform steht unter dem Dach der Hightech-Strategie der Bundesregierung und dem dort entwickelten Zukunftsprojekt der CO2-neutralen Morgenstadt.

Ziel ist es, in den kommenden zwei Jahren Konzepte zu entwickeln, wie Stdte mglichst CO2-neutral, energieeffizient und klimaangepasst weiter entwickelt werden knnen. In der Bundesregierung sind die Ministerien fr Bildung und Forschung (BMBF) sowie Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) federfhrend beteiligt. Die Plattform steht unter dem Dach der Hightech-Strategie der Bundesregierung und dem dort entwickelten Zukunftsprojekt der CO2-neutralen Stadt/Morgenstadt.

Fr BMBF-Staatssekretr Georg Schtte fllt der Forschung eine zentrale Bedeutung bei der zuknftigen Entwicklung der Stdte zu: Schon in wenigen Jahren werden zwei von drei Menschen auf der Erde in Stdten leben. Das BMBF mchte die wissenschaftlichen Grundlagen dafr schaffen, dass Stdte auch in Zukunft lebenswert bleiben. Dazu mssen wir den Klimawandel ebenso in den Blick nehme wie Fragen der Ressourcenschonung und der Energieeinsparung.

BMVBS-Staatssekretr Rainer Bomba verwies auf die besondere Bedeutung der Stdte bei der Lsung der Herausforderungen der Gesellschaft: Stdte sind Laboratorien des Zusammenlebens und des Arbeitens. Ihre konomische, umweltgerechte und infrastrukturelle Entwicklung zu frdern, ist bleibende Gemeinschaftsaufgabe von Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Die Nationale Plattform Zukunftsstadt will eine bergreifende strategische Forschungsagenda entwickeln. Laufende Programme sollen besser aufeinander abgestimmt und Forschungsprojekte auf verschiedenen Ebenen miteinander vernetzt werden. Dabei sollen auch neue Forschungsfelder erschlossen werden. Zentrale Themen sind die Energie- und Ressourceneffizienz, die Klimaanpassung, und die Governance unserer Stdte. Diese Fragen sollen aus einer systembergreifenden Perspektive angegangen werden. Mit der frhen Beteiligung der knftigen Anwender der neuen Technologien wird der Transfer der Ergebnisse in die Praxis sichergestellt.

Sprecher der Plattform sind Prof. Dr. Michael Krautzberger, und der Leiter des Fraunhofer IAO, Prof. Dr. Dieter Spath. Die Geschftsstelle der Nationalen Plattform Zukunftsstadt wird von den Fraunhofer-Instituten IAO und IBP und dem Deutschen Institut fr Urbanistik gemeinsam betreut. Fr Prof. Spath liegt in der interdisziplinren Ausrichtung der Plattform der groe Mehrwert: Durch das Zusammenbringen von Stdteplanungs-Knowhow und Technologiemanagement-Knowhow knnen neue Potenziale fr die Stdte von morgen erschlossen werden.
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