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Mobilfunker blockieren Voice over IP

(PM) , 21.11.2008 - Next Generation Networks fhrt zu mehr Wahlfreiheiten fr Kunden

Brssel/Berlin, 21. November 2008, www.ne-na.de - Medienberichten zufolge berprft die EU-Kommission die Rechtmigkeit der Blockade von Telefonaten ber das Internet Protokoll (VoIP) im Mobilfunk. „In Deutschland untersagen alle vier groen Netzbetreiber VoIP-Telefonate ber ihr Mobilfunknetz, T-Mobile und Vodafone verbieten auch Chats. Teilweise blockieren sie durch ein eigenes Branding der Handys auch die Funktion, mit der die Nutzer per WLAN Internet-Telefonate fhren knnen. Um ihren Verboten Nachdruck zu verleihen, werden die Ports gesperrt, ber die VoIP-Anwendungen wie fring, Nimbuzz oder truphone kommunizieren, oder der Zugang zu bestimmten Telefonnummern eingeschrnkt“, berichtet PC-Welt www.pcwelt.de.

Das Unternehmen O2 habe eine Protestwelle ausgelst, weil der Netzbetreiber den Zugang zu den deutschen Festnetznummern des VoIP-Anbieters Rebtel „limitierte". „Von hundert Versuchen brachte nur einer eine Verbindung zustande. Eine vollstndige Blockade war nicht mglich, weil die Kunden von ihrem Vertrag zurcktreten knnen, wenn Anrufe zu bestimmten Festnetznummern nicht durchgestellt werden. Nach zwei Wochen hob O2 die Sperre aufgrund massiver Kundenbeschwerden wieder auf“, so PC-Welt.

In der TK-Branche stt die Geschftspolitik der Mobilfunkunternehmen auf Unverstndnis. „Gerade in Deutschland zeigt sich, dass der Mobilfunk eher als Oligopol denn als Wettbewerb funktioniert. Im Festnetz gab und gibt es keine Blockaden der IP-Telefonie. Das Ganze ist eine heies Eisen, denn mit den schnellen UMTS-Verbindungen wollen die Mobilfunknetzbetreiber konkurrierende Angebote zum DSL-Angebot im Festnetz etablieren. Solange aber das Geschftsmodell im Mobilfunk auf der Subventionierung der Endgerte und entsprechenden Minutenpreisen beruht, unterlaufen VoIP-Verbindungen dieses Modell“, wei Bernhard Steimel von der Dsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business www.mind-consult.net. Mittel- bis langfristig werde aber die Netzkonvergenz ber Next Generation Networks zum generellen Einsatz von IP-Telefonie fhren – aus Sicht der Netzbetreiber als Netzbetreiberservice.

„Dafr sprechen neben dem Druck aus Brssel zwei starke aktuelle Entwicklungstendenzen: Erstens verlagern die Mobilfunknetzbetreiber ihren Schwerpunkt zunehmend von Sprach- zu Datendiensten hin und zweitens wird im NGN-Umfeld zunehmend die Trennung des Transports und der Dienste voranschreiten. Insofern werden bei den Mobilfunknetzbetreibern Anschluss und Dienste bald entkoppelt“, resmiert Omar Khorshed, Vorstandschef von acoreus www.acoreus.de, gegenber NeueNachricht www.ne-na.de. Dauerhaft werde es nicht gelingen, Mobilfunkkunden Wahlfreiheiten vorzuenthalten.

Redaktion
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