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Krankmacher- Konflikte am Arbeitsplatz

Mediation als wertschätzende und zukunftsorientierte Lösung
(PM) Essen, 23.03.2013 - Frust am Arbeitsplatz macht aggressiv und krank. Die Leistungsfhigkeit der Mitarbeiter verringert sich. Fehler, Resignation und krankheitsbedingte Personalausflle sind die Folge. Eine solche Situation muss nicht aus einem offenen Konflikt oder gar Mobbing entstehen, sondern kann aus Unberlegtheit oder mangelnder Kommunikation entstehen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt:

In einer groen orthopdischen Gemeinschaftspraxis mit 8 rzten und 20 Angestellten wird den 9 Vollzeitkrften eine interessante Weiterbildung ermglicht. Den Teilzeitkrften, fr die die Weiterbildung auch interessant gewesen wre, wurde die Entscheidung weder erklrt, noch wurden sie bercksichtig. Unmut macht sich breit und schnell entsteht das Gefhl einer Zwei- Klassen- Gesellschaft. Es bilden sich zwei Lager, die nun eher gegeneinander, als miteinander arbeiten.

Grundstzlich kann man sagen: Die Keimzelle jeder Frustration ist ein unbefriedigtes Bedrfnis. Der Krankenstand steigt, Frustration auf beiden Seiten macht sich breit.

Welches aber sind die zentralen Bedrfnisse am Arbeitsplatz?

Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz lsst sich in vier aufeinander aufbauenden Bedrfnissen zusammenfassen:

1. Existenzbedrfnisse, welche den gesetzlichen Muss- Anforderungen entsprechen

2. Soziale Bedrfnisse, die die Voraussetzung fr einen strungsfreien Arbeitsablauf sind. Diese unterscheiden sich in der formellen Beziehungsstruktur, die durch Arbeitsplatzbeschreibungen, Fhrungsrichtlinien und die Informationsstruktur gewhrleistet ist. Informelle soziale Beziehungen liefern zustzliche Entscheidungskriterien fr gezielten Personaleinsatz und Personalfrsorge. Insgesamt ist das Bedrfnis nach Zugehrigkeit zu einem Team, einer Arbeitsgruppe, den Arbeitskollegen ein elementares Bedrfnis des Menschen als soziales Wesen.

3. Personenbezogene Achtungsbedrfnisse, womit positive Fhrungsmittel gemeint sind, wie zum Beispiel: Lob, Anerkennung, Akzeptanz, aber auch positionsentsprechender Entscheidungsfreiraum mit dem Ziel, Eigenbestimmung und Eigenverantwortung zum Zweck der Steigerung des Selbstwertgefhls des einzelnen zu gewhrleisten.

4. Wachstumsbedrfnisse als Streben des Menschen nach Verwirklichung seiner Fhigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften. *

*Helga Zietzschmann; Konflikte am Arbeitsplatz Pflege; Schattauer 2000

Abschlieend kann man sagen, dass schwelende Konflikte im Gesundheitswesen allen Menschen, die dort arbeiten Energie und Freude an der Arbeit rauben. Um so wichtiger ist es, hier rechtzeitig einzugreifen, Konflikte frhzeitig zu erkennen und mit den Beteiligten Lsungen zu erarbeiten. Im Idealfall gibt es im Unternehmen oder der jeweiligen Institution fr solche Flle ausgebildete Mediatoren (Bsp.: www.mediator-gesundheitswesen.de), die als neutrale Ansprechpartner fungieren, Konfliktparteien an einen Tisch bringen und diese durch spezielle Moderationsmethoden dazu bringen, eine Lsung zu erarbeiten, mit der beide zuknftig leben knnen. Statt Frust, Resignation und Krankheit, wird so der Boden fr ein vernnftiges Miteinander und Freude an der Arbeit bereitet.

Detaillierte Informationen finden Interessierte unter: www.mediatorgesundheitswesen.de
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Herr Kai Brommann
Hollestraße 1
45127 Essen
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