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Ingenieurmangel kann man auf dem Gehaltszettel ablesen – Kienbaum-Studie: Deutsche Ingenieure verdienen im internationalen Vergleich gut

(PM) , 03.11.2006 - Von Paul Humberg Bonn/Gummersbach – In Deutschland werden sie hnderingend gesucht, im Ausland verdienen sie teilweise besser. Die Rede ist von den Ingenieuren. Wann immer vom Fachkrftemangel gesprochen wird, findet diese Berufsgruppe Erwhnung. Wie viel Geld ein Unternehmer in die Hand nehmen muss, um Top-Ingenieure zu bekommen und dann auch zu halten, hat jetzt die Managementberatung Kienbaum www.kienbaum.de untersucht. Im technischen Vertrieb verdienen Ingenieure zurzeit am meisten, so die Studie. Zwischen 60.000 und 80.000 Euro jhrlich erhalten sie dort im Durchschnitt. Etwas weniger im Portemonnaie haben ihre Kollegen in der Entwicklungsabteilung. Bei ihnen stehen Summen zwischen 50.000 und 70.000 Euro auf dem Gehaltszettel. In der Fertigung bringen es Ingenieure auf Gehlter zwischen 45.000 und 60.000 Euro. In den Spitzenpositionen unterscheiden sich die Jahresgehlter zwischen den einzelnen Bereichen jedoch kaum: Mit durchschnittlich bis zu 400.000 Euro pro Jahr wird ein Geschftsfhrer im Vertrieb und in der Entwicklung entlohnt. In der Fertigung erhlt man bis zu 360.000 Euro. Im internationalen Vergleich verdienen Ingenieure recht gut. Nur in den Vereinigten Staaten, in Grobritannien, der Schweiz und Kanada lgen die Einstiegsgehlter fr Ingenieure hher als in Deutschland, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) www.faz.net. Dagegen verdienten Berufseinsteiger in vielen osteuropischen Staaten erheblich weniger als ihre deutschen Kollegen. So erhalte ein bulgarischer Ingenieur nur 20 Prozent der Vergtung eines deutschen Ingenieurs als Einstiegsgehalt. Der Ingenieurmangel macht sich jetzt auch in Cent und Euro bemerkbar. Zwischen 3,5 und vier Prozent seien die Bezge im laufenden Jahr gestiegen, besttigen die Kienbaum-Berater. Doch mehr Ingenieure bekommt man so auch nicht. „Die Unternehmen mssen ihr Geld noch frher investieren. Um langfristig wieder mehr Ingenieure zu bekommen, mssen Mdchen und Jungen schon in der Schulzeit fr Technik begeistert werden. Der ‚normale’ Schulunterricht reicht dazu nicht mehr aus. Doch wichtiger als Geld ist die Bereitschaft der Unternehmen und der Universitten, in die Schulen zu gehen oder auf anderem Wege fr die Faszination der Technik und den Beruf des Ingenieurs zu werben“, sagt Udo Nadolski, Geschftsfhrer des Dsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash www.harveynash.de.
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