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Ernährungswissenschaftler müssen die Spreu vom Weizen trennen: Viele Anbieter von Praktikums- und Hospitationsplätzen genügen nicht den Anforderungen!

(PM) , 23.01.2007 - Praktika und Hospitationen knnen die Berufschancen von Ernhrungswissenschaftlern nur deutlich verbessern, wenn die Angebote qualitativ hochwertig sind, betont heute Medizinpublizist Sven-David Mller-Nothmann vom Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik. Bei Praktikum und Hospitation mssen die Bewerber die Spreu vom Weizen trennen: Wichtig fr den Bewerber ist es, ob im Praktikumsbetrieb langjhrig berufserfahrene Mitarbeiter vorhanden sind. Bei Vereinen ist das oft nicht der Fall und dann bleibt das Praktikum natrlich ohne messbaren sinnvollen Effekt fr den Absolventen. Im Gegenteil: Er bekommt nur lckenhafte Informationen, erlernt unprofessionelle Handlungsweisen, die zu schlechten Ergebnissen fhren. Gerade eine Hospitation, die hufig ein halbes Jahr oder sogar lnger dauert, muss zu einer wirklichen Erweiterung der Kenntnisse fhren. Bei angesehenen Organisationen oder Firmen durchgefhrte Praktika erhhen tatschlich die Qualifikation und damit die Aussicht auf eine Anstellung. Leider ist es inzwischen auch bei Firmen im Ernhrungsbereich nicht selten, dass sie feste Stellen einsparen und durch kostenlose Praktikanten ersetzen. Grundstzlich sollten sich Praktikanten erkundigen, wer die Betreuung und Ausbildung bernimmt und welche Qualifikation diese Person hat. Gegebenenfalls sollten Ernhrungswissenschaftler Angebote ablehnen, wenn die Praktikums-Betreuung durch kaum berufserfahrene Mitarbeiter geschieht. Das Praktikum sollte einen hheren Anspruch erfllen als das Erhalten eines Nachweises. Wie sollen beispielsweise Ernhrungswissenschaftler/innen, die keinerlei Weiterbildung im Bereich Presse- und ffentlichkeitsarbeit absolviert haben, einen Praktikanten in diesem Bereich trainieren oder ihm zumindest etwas beibringen, hinterfragt Mller-Nothmann kritisch. Aber gerade im Bereich Marketing sowie Presse- und ffentlichkeitsarbeit suchen Vereine und Unternehmen die Mglichkeit, durch Praktikanten und Hospitanten finanzielle Ressourcen einzusparen. Whrend des Praktikums mssen die Absolventen die Mglichkeit bekommen, im Studium erlangte Kenntnisse in der Praxis anhand konkreter Aufgaben umzusetzen. Dafr ist die Betreuung durch auf dieses Thema spezialisierte Mitarbeiter notwendig. Ich habe von meinen Praktikanten und Trainees immer bedingungsloses Engagement sowie Lern- und Kritikfhigkeit eingefordert, erklrt Sven-David Mller-Nothmann. Traurig ist dabei, dass die meisten Verbnde und Unternehmen ihren Praktikanten heute abverlangen, dass sie ihre Praktika kostenlos absolvieren. Das ist umso weniger tragbar, wenn die Praktikanten in den normalen Arbeitsablauf eingebunden sind und praktisch als billige oder sogar kostenlose Mitarbeiter „missbraucht“ werden. Der Praktikant sollte immer darauf bestehen, konkrete eigene Aufgaben zugeteilt zu bekommen, die die im jeweiligen Bereich berufserfahrenen Mitarbeiter betreuen. Zudem sollten die Ttigkeiten nach auen sichtbar dem Praktikanten zugeordnet sein, um spter die Stellenaussichten zu erhhen. Besonders hohe Anforderungen sind an die Praktikums-Betreuer zu stellen: Gute Ausbildung, viel Berufserfahrung und natrlich ein pdagogisches Geschick. Wer nur eine kurze Berufserfahrung von weniger als drei Jahren hat, hat auch nicht das Recht, sein Unwissen an Praktikanten weiterzugeben, stellt Mller-Nothmann klar. Aber das sollte eigentlich selbstverstndlich sein. In jedem Falle sollten die Bewerber fragen, ob bisherige Absolventen nach ihrem Praktikum einen Arbeitsplatz gefunden haben. Wenn das nicht der Fall ist, stellt das die Sinnhaftigkeit eines Praktikums in diesem Betrieb in Frage. Weitere Informationen sowie Empfehlungen zu Praktika und Hospitationen erteilt Sven-David Mller-Nothmann per E-Mail info@svendaivdmueller.de. Das Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Kln widmet sich insbesondere der individuellen Ernhrungsberatung und betreibt wissenschaftlich begrndete publikumsorientierte Presse- und ffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernhrung, Prvention und Ditetik. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Mller-Nothmann leitet das ZEK. Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Mller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Kln-Deutz, 0177-2353525, www.svendavidmueller.de.
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