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Hirsche und ein Blauwal

(PM) , 29.05.2008 - Heidelberger Druckmaschinen prsentiert sich vor der Erffnung der Fachmesse drupa „tierisch“

Bonn/Dsseldorf – Einen Tag vor Erffnung der drupa www.drupa.de stellte sich der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) www.heidelberg.com vor einen riesigen Blauwal und begrte die versammelte Wirtschaftspresse. Nein, so war es natrlich nicht. Doch das „Monstrum“, vor dem sich Schreier prsentierte, war die neue Druckmaschine Speedmaster XL 162, ein Koloss, der annhernd 200 Tonnen wiegt und rund 30 Meter lang ist. berhaupt sprengt die drupa 2008 alle bisherigen Dimensionen. Auf einer Gesamtflche von mehr als 7.800 Quadratmetern in den Hallen 1 und 2 zeigt der Weltmarktfhrer in allen Segmenten die Umsetzung der unterschiedlichsten Druckauftrge. Allein 1.400 Heidelberg-Mitarbeiter werden in den nchsten 14 Tagen auf der grten drupa aller Zeiten den Anspruch des Unternehmens unterstreichen, als wiederum grter Aussteller auf der Fachmesse – zu der rund 400.000 Besucher erwartet werden – seine fhrende Stellung im Bogenoffsetbereich zu unterstreichen.

Schreier nannte drei Bereiche, in denen sich Heidelberg in Zukunft Wachstum erhofft, um vom zyklischen Verlauf der Weltkonjunktur unabhngiger zu werden. „Wir wollen unseren Anteil im weniger konjunkturanflligen Verpackungsdruckmarkt weiter ausbauen, in dem wir vom Wachstum in diesem Marktsegment profitieren, aber auch Marktanteile anderer Hersteller hinzugewinnen“, so der Vorstandsvorsitzende. Aber auch bei Service und Verbrauchsmaterialien will das Unternehmen weiter wachsen: „Von heute rund 700 Millionen werden wir den Umsatz in diesem Bereich in drei Jahren auf eine Milliarde Umsatz steigern.“ Der Gesamtmarkt fr Service und Verbrauchsmaterialien habe ein Volumen von rund 25 Milliarden Euro und erziele auch in den Spezialbereichen attraktive Margen.

Chancen bieten sich laut Schreier vor allem in den Schwellenlndern. Hier vor allem in Osteuropa, aber auch in Indien und China gebe es teilweise zweistellige Wachstumsraten in der Branche. Heidelberg will dieses Wachstum weiter nutzen und wird dazu seine Kapazitten im Werk in Qingpu bei Shanghai ausbauen. Der US-Markt sei weiterhin sehr wichtig fr das Unternehmen; doch die Kreditkrise in Amerika sorgt dafr, dass Auftrge verschoben werden. Fr die nchsten drei bis sechs Monate prognostizierte Schreier ein weiterhin verhaltenes Auftragsverhalten in den USA. Die steigende Nachfrage in Brasilien und Russland hebt hingegen die Stimmung.

Doch die drupa will Heidelberg erst einmal dazu nutzen, um in der Leistungsschau mit den deutschen, japanischen und sonstigen Wettbewerbern zu punkten. Mit den neuen Maschinen Speedmaster XL 74, XL 105 und XL 162 sieht man sich gut gerstet. Doch nicht nur beim Blauwal-Vergleich zeigt sich Heidelberg „tierisch“. Wer ab dem 29. Mai auf dem Messegelnde in den Hallen 1 und 2 einem Hirsch begegnet, sollte nicht an seinem Verstand zweifeln. Die (Stoff-)Tiere sind zwar nicht zum Drucken da, sondern deuten auf bestimmte Umweltprogramme hin, die das Unternehmen im Portfolio hat.
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