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Fraunhofer-Institut fr Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Pressemitteilung

Freiwillige vor!

Nationales Forschungsprojekt INKA konzipiert Freiwilligenmanagement für Krisensituationen
(PM) Stuttgart, 25.02.2013 - Wie knnen Freiwillige fr den Katastrophenschutz gewonnen und in kritischen Situationen sinnvoll eingesetzt werden? Konzepte dazu erarbeiten und analysieren das Fraunhofer IAO und das Institut fr Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universitt Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit den groen deutschen Hilfsorganisationen.

berschwemmungen, flchendeckende Stromausflle oder groe Unflle: Katastrophen bekmpfen Behrden, Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Deutschland gemeinsam, um die Schden fr Menschen und Einrichtungen gering zu halten. Bei Groschadenslagen greifen diese Organisationen auf freiwillige Helfer zurck. Die Leistungsfhigkeit des Katastrophen- und Bevlkerungsschutzes droht in Zukunft abzunehmen, wenn es nicht gelingt, mehr Menschen fr ehrenamtliche Aufgaben in den Hilfsorganisationen zu gewinnen.

Zwar sind immer mehr Brger bereit, sich freiwillig fr die Gesellschaft zu engagieren, jedoch zunehmend kurzfristig und auerhalb der etablierten Organisationen wie Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz, resmiert Tina Weber vom Deutschen Roten Kreuz. Sie leitet das vom Bundesministerium fr Bildung und Forschung gefrderte Projekt Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz INKA. INKA bringt Vertreter aus den Bereichen Bevlkerungsschutz, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um bestehende Strukturen des Engagements zu analysieren und neue wegweisende Konzepte praktisch zu erproben. Die Universitt Stuttgart untersucht dabei insbesondere die Organisation und die Prozesse der Hilfsorganisationen, um ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, einzubinden und zu halten.

Darber hinaus analysieren die Projektpartner die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf. Denn die Freiwilligen, die sich in den Hilfsorganisationen engagieren, verfgen ber umfangreiche Kompetenzen und Erfahrungen, die sie im Berufsleben weiterbringen knnen. Umgekehrt profitieren die Hilfsorganisationen von dem Fachwissen, das in den Unternehmen vermittelt wird. Daher moderiert das Fraunhofer IAO einen Unternehmenszirkel aus verschiedenen Firmen, um mit ihnen angepasste Lsungen fr Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu entwickeln.

Das Bundesministerium fr Bildung und Forschung frdert das Verbundprojekt INKA im Rahmen des Programms Forschung fr die zivile Sicherheit whrend der Projektlaufzeit von drei Jahren. Unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes sind das Bundesnetzwerk Brgerschaftliches Engagement, das Institut fr Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universitt Stuttgart IAT, das Institut fr Psychologie der Universitt Greifswald, die Berliner Feuerwehr und das Fraunhofer IAO beteiligt. Darber hinaus arbeitet das Konsortium mit sechs groen deutschen Hilfsorganisationen zusammen.
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Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft? Zu dieser und ähnlichen Fragen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer IAO und bringen ihre Erkenntnisse ergebnisorientiert in die Anwendung. Unsere Expertinnen und Experten ...
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