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Pressemitteilung

Forschungskonsortium entwickelt neuartige Cloud-Orchestrierungs-Appliance

fluid Operations, Christmann und die Universität Bielefeld entwickeln ein Planungs- und Steuerungssystem für die Bereitstellung und den Betrieb von Cloud-basierten Rechenzentren.
(PM) Walldorf, Ilsede, Bielefeld , 18.03.2013 - fluidOps, fhrender Anbieter von semantischen Cloud- und Datenmanagementlsungen, der fr effiziente IT-Infrastruktur-Technologie bekannte niederschsische Hersteller Christmann und die AG Kognitronik und Sensorik im Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology der Universitt Bielefeld schlieen sich in einem Forschungsprojekt zusammen. Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium fr Wirtschaft und Technologie (BMWi), entwickeln die Partner gemeinsam ein Planungs- und Steuerungssystem fr die Bereitstellung und den Betrieb von Cloud-basierten Rechenzentren. Dabei bringen die Partner ihre Hard- und Softwarelsungen ein. Das Projektziel ist die Entwicklung einer Cloud-Orchestrierungs-Appliance (CORA).

Planung und Bau von Cloud-basierten Rechenzentren

Whrend sich klassische Anstze fr Cloud-Management auf den Betrieb von Rechenzentren konzentrieren, betritt CORA mit der Planung und dem Bau Cloud-basierter Rechenzentren technisches Neuland.

CORA untersttzt den Planungsprozess mit Analysen und Vorschlgen. Das System berprft beispielsweise, ob die I/O-Leistung fr Netzwerke und Speicherkarten erreicht ist. Falls nicht, empfiehlt CORA entsprechende Anpassungsmanahmen. Auf dieser Basis werden Netzwerkplne und detaillierte Angebote erstellt. Freigabestufen knnen als Workflow integriert werden.

In der Aufbauphase leitet CORA mit Software-Assistenten Schritt fr Schritt durch den Aufbau der Infrastruktur. Bei Schwierigkeiten bietet das System detailliertere Hinweise und Informationen aus einer semantischen Bibliothek, die die Verknpfung unterschiedlichster Informationsquellen ermglicht. Automatisierte Testlufe berprfen den erfolgreichen Aufbau der Infrastruktur.

Whrend der Betriebsphase laufen in CORA alle relevanten Informationen aus dem Rechenzentrum zusammen. CORA ist die zentrale Plattform, die die angeschlossenen Systeme berwacht. CORA erkennt Systemengpsse und steuert die Orchestrierung von Systemerweiterungen automatisch. Die Appliance ist auf maximale Flexibilitt und die Einbindung externer Datenquellen ausgelegt. Sie reduziert manuelle Eingriffe in der Administration des Rechenzentrums auf ein Minimum und betreibt das Rechenzentrum in einem optimalen Zustand, zu dem auch ein optimierter Energieverbrauch gehrt.

Die Projektpartner und ihre Rollen

fluid Ops entwickelt auf der Basis des eCloudManagers die CORA-Appliance. Der eCloudManager ist eine flexible Lsung fr das Monitoring, das Management und die Orchestrierung von Infrastruktur- und Cloud-Ressourcen sowie fr komplexe, virtualisierte und physische Enterprise-Umgebungen. Er automatisiert Planungs-, Aufbau- und Betriebsprozesse in der Public, Private oder Hybrid Cloud. Der eCloudManager bietet einen berblick ber das gesamte Rechenzentrum inklusive Speichersystemen, physischer und virtueller IT-Infrastrukturen, Netzwerke und Anwendungen. Er schafft eine echte “IT as a Service”-Umgebung, in der Endanwender Ressourcen in der Cloud nutzen – angefangen von Desktops, IT-Infrastrukturen (Infrastructure as a Service) und Speicherressourcen (Storage as a Service) ber komplexe und mehrstufige Anwendungslandschaften in Unternehmen (Landscape as a Service) bis hin zu Service-Erweiterungen.

Christmann Informationstechnik + Medien leitet das CORA-Projekt. Der Hersteller von leistungsfhigen und ressourceneffizienten IT-Systemen im Server- und Desktopbereich entwickelt und evaluiert einen Compute Group Master, der die Server mit CORA verbindet. Dabei wird der beim Monitoring und Controlling der Server anfallende Datenstrom ohne Beeintrchtigung des Arbeitsnetzwerkes organisiert. Der Compute Group Master wertet Daten im Voraus aus und liefert nur die wirklich relevanten Daten an CORA. Dies ist besonders wichtig, um in der Infrastruktur groer Rechenzentren zu hohe Belastungen des Netzwerkes durch Monitoring- und Controlling- Datenverkehr zu vermeiden.

Die Arbeitsgruppe Kognitronik und Sensorik im Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology der Universitt Bielefeld entwickelt und evaluiert die ressourceneffiziente und hoch skalierbare Hardwareplattform fr CORA. Sowohl in der Aufbauphase als auch im spteren Produktivbetrieb passt sich die Hardware automatisch an die aktuellen Anforderungsprofile an und stellt die jeweils geforderte Leistungsfhigkeit mit minimalem Energiebedarf zur Verfgung. Erreicht wird dies durch eine neue Systemarchitektur, die es ermglicht, Teilkomponenten im Betrieb hinzu- oder abzuschalten und durch parallele Ultra-Low-Power-Prozessoren, die in Phasen geringer Last eine Leistungsaufnahme von wenigen Mikrowatt haben.

CORA auf einen Blick

• Laufzeit: Januar 2013 bis Juni 2014
• Gefrdert vom Bundesministerium fr Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
• Gesamtbudget: 865.953 Euro
• Webseite: www.zim-bmwi.de/
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fluid Operations AG
Frau Simona Macikowski
Altrottstraße 31
69190 Walldorf
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ZUM AUTOR
�BER FLUID OPERATIONS

Die fluid Operations AG, (fluidOps) ist ein VC-finanziertes, deutsches Unternehmen mit Sitz in Walldorf, das Cloud Management-Lösungen für komplexe, virtualisierte und physische Geschäftsanwendungsumgebungen bietet. Zu den ...
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