VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
Vita 34 AG
Pressemitteilung

Ein zweites Leben dank Stammzellen

(PM) , 12.11.2008 - Herzfehler, Hirnschdigung, Diabetes: immer mehr Kinder profitieren von modernen Stammzelltherapien

Leipzig, 21. Oktober 2008: Moderne Stammzelltherapien haben vielen Kindern ein neues Leben geschenkt – und jhrlich werden es mehr. Dabei geht es nicht mehr nur um Leukmien oder Krebstumoren. Auch Krankheiten, die nicht lebensbedrohlich sind, aber fr die betroffenen Kinder und Eltern eine betrchtliche Belastung darstellen, sind dank neuer Verfahren behandelbar.

Biologische Herzklappe in Hannover verpflanzt
Prof. Dr. Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover hat erstmals in Deutschland einem Kind eine biologische Herzklappe eingesetzt, die mit Hilfe krpereigener Zellen hergestellt wurde. Entsprechende Ergebnisse stellte er im Oktober vor. Vorteil der neuen Herzklappe ist, dass diese vom Krper als eigene angenommen wird und mitwchst. Dadurch entfallen Folgeoperationen und die Einnahme von Medikamenten, welche bei knstlichen Herzklappen die Abstoung unterdrcken. Zuvor hatten durch das rzteteam aus Hannover bereite mehrere moldawische Kinder und Jugendliche eine solche biologische Herzklappe erhalten.

ber 500 Anwendungen von Nabelschnurblut in Durham
Dr. Joanne Kurzberg vom Duke University Medical Center in Durham, USA hat nach eigenen Angaben bereits deutlich ber 500 Kinder mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandelt, Entsprechende Zahlen stellte sie auf einem Transplantationsworkshop der Deutschen Gesellschaft fr Regenerative Medizin (GRM) Ende September in Heidelberg vor. Inzwischen hat Kurtzberg auch bereits rund 70 Kinder mit eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandelt, das die Eltern zur Geburt einlagern lieen. Viele dieser Kinder erhielten die Stammzelltherapie, weil es bei ihnen infolge eines Sauerstoffmangels unter der Geburt zu einer Schdigung des Gehirns kam. In Deutschland sind jhrlich rund 1.000 Kinder davon betroffen. Hier beschftigt sich eine Arbeitsgruppe der Ruhr-Universitt Bochum mit der Entwicklung eines hnliches Verfahrens. Dabei soll ebenfalls das eigene Nabelschnurblut des Kindes zum Einsatz kommen.

Diabetes Typ 1 erstmals mit Stammzellen behandelt
Auf dem Workshop der GRM in Heidelberg wurde auerdem eine neue gestartete klinische Studie zur Therapie von Diabetes Typ 1 mit Stammzellen vorgestellt. Das Institut fr Diabetesforschung in Mnchen wird Kinder mit jugendlichem Diabetes mit den eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandeln. Eine hnliche Studie in den USA hatte ergeben, dass die Stammzellen offenbar eine Erneuerung der vom Immunsystem attackierten Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrse bewirken und einer weiteren Zerstrung der Insulin-produzierenden Zellen entgegenwirken. Fr die jungen Patienten bedeutete dies, dass sie geringere Insulinmengen bentigten als Kinder, die keine Stammzellbehandlung erhielten.

Nabelschnurblut fr den Bruder
Geschwister sind optimale Stammzellspender, wenn die eigenen Stammzellen des Patienten nicht in Frage kommen. Auch Nabelschnurblut-Stammzellen eines Geschwisters knnen genutzt werden. So wurde zum Beispiel vor einiger Zeit ein Junge aus der Nhe von Osnabrck mit einem gefhrlichen Knochenmarksversagen mit dem Nabelschnurblut seines Bruders erfolgreich behandelt. In immer mehr Lnder nutzen Eltern zudem die Mglichkeit der knstlichen Befruchtung, um fr kranke Kinder gezielt ein genetisch passendes Geschwisterkind zu zeugen. Aktuell berichten spanische Medien ber einen solchen Fall. Hier wurde ein 6-jhriger Junge, der an einer genetisch bedingten Bluterkrankung litt, mit Hilfe der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut seines neugeborenen Bruders behandelt. Dieses Verfahren, das auch unter dem Namen „Designerbaby“ bekannt ist, wurde beispielsweise auch in Grobritannien und den USA erfolgreich angewendet, um kranken Kindern zu helfen.

Nabelschnurblut: Zu wertvoll, um es wegzuwerfen
„Ich gehe davon aus, dass der Bedarf an Stammzellen aus dem Nabelschnurblut in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird“, so der Leipziger Arzt und Stammzellexperte Dr. Eberhard Lampeter. Er hat 1997 mit Vita 34 die erste Nabelschnurblutbank fr Familien gegrndet. „Der Vorteil von Nabelschnurblut-Stammzellen ist, dass sie auerordentlich potent, sehr gut vertrglich und ber eine ganze Lebensspanne haltbar und verfgbar sind.“ Nachteil ist, dass Nabelschnurblut nur zur Geburt eines Kindes verfgbar und danach unwiderruflich verloren ist. Lampeter empfiehlt allen werdenden Eltern und Groeltern, sich rechtzeitig vor der Geburt mit dem Thema Nabelschnurblut auseinanderzusetzen. „Egal, ob Eltern das Nabelschnurblut spenden oder fr ihr eigenes Kind aufbewahren“, so Lampeter, „wichtig ist, dass sie es nicht wegwerfen.“

ber Vita 34:
Als lebenslange Gesundheitsvorsorge knnen Eltern Nabelschnurblut- Stammzellen bei Vita 34 einlagern lassen. Das Nabelschnurblut wird bei der Geburt aus der Nachgeburt gewonnen. Das Verfahren ist fr Mutter und Kind ohne Risiko. Das Unternehmen wurde 1997 von rzten in Leipzig gegrndet und ist die lteste und fhrende Nabelschnurblutbank im deutschsprachigen Raum. Bislang haben sich mehr als 55.000 Eltern entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes bei Vita 34 einlagern zu lassen.

Kontakt:
VITA 34 AG
Deutscher Platz 5a
D-04103 Leipzig
Tel: +49 (0341) 48792-0
Fax: +49 (0341) 48792-20
Email: info@vita34.de

Weitere Informationen:
Medizinischen Hochschule: www.mh-hannover.de
Nabelschnurblut: www.nabelschnurblut.de
DRUCKEN| VERSENDEN | RSS-FEED |
SOCIAL WEB
PRESSEFACH
Vita 34 AG
Deutscher Platz 5a
04103 Leipzig
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG