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Pressemitteilung

Die Vita 34-Geschwisterinitiative: Das besondere Band zwischen Geschwistern bewahren

Am 10.04. ist Tag der Geschwister.
(PM) Leipzig, 07.04.2017 - Partnerschaften leben sich auseinander, Eltern sterben, Freundschaften zerbrechen. Doch ein Band bleibt meist ein Leben lang bestehen: Die Bindung zwischen Geschwistern hlt in der Regel lnger als jede andere Beziehung. Geschwister leben, lieben und lachen gemeinsam. Der Bruder oder die Schwester kennt uns manchmal sogar besser als wir selbst. Geschwister sind unsere Begleiter und darber hinaus noch viel mehr. Sie sind Spielgefhrten in der Kindheit und Mitwisser bei Streichen oder vertuschten Fehlern, wenn die Eltern nichts mitbekommen sollen. Sie sind Reibungsflche whrend der Teenagerzeit, aber auch Ratgeber und Sttze im spteren Familienalltag. Diese Nhe sorgt nicht nur fr bedingungsloses Vertrauen und Liebe, sondern auch fr so manche Konflikte. Doch wenn es darauf ankommt, sind Geschwister freinander da.

Seit 1998 gibt es den Tag der Geschwister, im Englischen „Siblings Day“ genannt, um das enge Band zwischen Geschwistern zu feiern und Danke fr das gegenseitige Dasein zu sagen.

Fr die Charakterbildung bester Sparringspartner: Bruder oder Schwester

Untersuchungen haben gezeigt, dass Geschwister fr die Identittsbildung und das eigene Selbstbild prgender sein knnen als die Eltern. Doch trotz aller Liebe und Zuneigung sind Geschwisterkinder auch Rivalen. Sie konkurrieren um begrenzte Ressourcen wie die Aufmerksamkeit und Zuwendung der Eltern, aber auch um Nahrung. Bei Zwillingen kann bereits im Mutterleib eine Art Verdrngungswettbewerb beobachtet werden. Sehr oft kommt ein Kind schwcher und kleiner zur Welt. Der Unterschied lsst sich sogar bei eineiigen Zwillingen nachweisen, die eigentlich identische Klone sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass jedes Geschwisterkind versucht, sich gegenber dem Bruder und der Schwester abzugrenzen und seine persnliche Nische zu finden.

Die Vita 34-Geschwisterinitiative

Auch Vita 34 trgt dieser besonderen Bindung zwischen Geschwistern Rechnung und hat bereits 2002 die Geschwisterinitiative ins Leben gerufen. Seitdem lagert die erfahrenste Stammzellbank im deutschsprachigen Raum das Nabelschnurblut von nachgeborenen Geschwistern kostenlos fr fnf Jahre ein, wenn ein schwerkrankes Kind eventuell eine Stammzellenspende bentigt. Der kleine Bruder beziehungsweise die kleine Schwester kann ein idealer Spender sein. Die Chancen, dass Gewebemerkmale innerhalb der eigenen Familie passen, liegen statistisch gesehen immerhin bei 25 Prozent.

Vita 34 besitzt die erforderliche Erlaubnis des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zur Abgabe von Nabelschnurblut fr den therapeutischen Einsatz bei Geschwistern. Dies ist einzigartig in Deutschland. Um die Nabelschnurblut-Stammzellen im Rahmen der Geschwisterinitiative einlagern zu knnen, bentigen die Eltern lediglich die Besttigung des behandelnden Arztes, dass dem erkrankten Kind mit den Stammzellen des Neugeborenen voraussichtlich geholfen werden kann. Bis heute kamen im Rahmen der Geschwisterinitiative bei Vita 34 eingelagerte Stammzellen bereits fnfmal zum Einsatz.

Ein ganz besonderer Schlerpraktikant bei Vita 34 in Leipzig

Im Oktober vergangenen Jahres machte Jan Hmme bei Vita 34 ein einwchiges Schlerpraktikum. Fr Vita 34 ist Jan ein ganz besonderer junger Mann, denn er erkrankte mit drei Jahren an aplastischer Anmie – einer Blutbildungsstrung, die zum Knochenmarksversagen fhren kann. Bei dieser Krankheit werden vom Krper nicht mehr gengend rote und weie Blutkrperchen, also Erythrozyten und Leukozyten, sowie Blutplttchen, die Thrombozyten, nachgebildet. Die Folge sind chronische Mdigkeit durch die schlechtere Sauerstoffversorgung, eine hhere Infektanflligkeit durch ein eingeschrnktes Immunsystem und eine erhhte Blutungsneigung.

Bei Jans Geburt waren Stammzellen aus der Nabelschnur fr autologe Anwendungen noch kein so groes Thema in der ffentlichkeit. Als sich jedoch der kleine Bruder Arne ankndigte, kannten die Eltern das groe Potenzial der Stammzellen und lagerten ber die Geschwisterinitiative das Nabelschnurblut des Neugeborenen ein. Als sich Jans Erkrankung massiv verschlechterte, bekam er die konservierten Stammzellen seines Bruders transplantiert. Alles verlief nahezu perfekt und bald konnte der Junge das Krankenhaus mit sehr guter Prognose und hoher Lebensqualitt verlassen. Heute besucht Jan das Gymnasium und mchte im Anschluss ein naturwissenschaftliches Studium aufnehmen. Die eigene Geschichte weckte bei Jan das Interesse fr Naturwissenschaften und die Forschung. Fr Vita 34 war es daher selbstverstndlich, ihm ein Praktikum im Unternehmen zu ermglichen. Jans Geschichte beweist einmal mehr, dass es sich jeden Tag aufs Neue lohnt, engagiert fr die Vita 34-Vision zu kmpfen: Die Stammzellen aus der Nabelschnur sind zum Wegwerfen viel zu wertvoll. Daher sollte jedes Kind die Chance auf ein eigenes Stammzelldepot haben.

Mehr Informationen: www.vita34.de/
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Herr Frank Schott
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Die Vita 34 AG mit Sitz in Leipzig ist die größte und erfahrenste Stammzellbank im deutschsprachigen Raum. Das 1997 gegründete Unternehmen ist Spezialist für die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe zur ...
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