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Dank der Konjunktur: 300 000 neue Jobs im Mittelstand – Kritik an der Politik der Regierung

(PM) , 03.01.2007 - Von Jrg Lbker Bonn/Berlin – Gute wirtschaftliche Nachrichten sind in den letzten Wochen zum Dauerzustand geworden. Die Arbeitslosenzahlen versprechen eine deutliche Besserung. Doch die Unternehmen zgern noch mit Neueinstellungen. Dies zumindest verkndete jngst die Tageszeitung Die Welt www.welt.de. Das Blatt beruft sich auf eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Kln www.iwkoeln.de bei 45 Wirtschaftsverbnden. Klarer Punktsieger dieser Umfrage: der Mittelstand. Summa summarum etwa 300.000 neu geschaffene Arbeitspltze erwartet der Bundesverband mittelstndische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw-online.de fr das gerade begonnene Jahr 2007.62 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe werden demnach ihre Mitarbeiterzahl zumindest halten, bei 29 Prozent der Firmen soll es Neueinstellungen geben. Besonders erfreulich: Laut Welt plant kaum eines der vom BMVW befragten Unternehmen fr die kommenden zwlf Monate eine Verlagerung von Arbeitspltzen ins Ausland. „Der Mittelstand bekennt sich klar zum Standort Deutschland“, zitiert das Blatt den BVMW-Prsidenten Mario Ohoven. Und er liefert auch gleich Lsungsvorschlge gegen die allgemeine Zurckhaltung der Betriebe bei Neueinstellungen. Zum einen solle die fr 2008 geplante Unternehmenssteuerreform um ein Jahr vorgezogen werden, zum anderen pldiert er fr die Abschaffung des Kndigungsschutzes fr Betriebe bis 20 Mitarbeiter. „Der berzogene Kndigungsschutz ist in Deutschland nach wie vor ein massives Einstellhemmnis“, wird Ohoven ferner zitiert. „Die Stimmung in der Wirtschaft knnte kaum besser sein“, lautet seine Gesamteinschtzung in dem Blatt. Neben IW und BMVW hat auch die Union Mittelstndischer Unternehmen (UMU) bei ihren Mitgliedern eine Umfrage zu diesem Thema gemacht und kommt zu hnlichen Ergebnissen. Die UMU sieht neben einer robusten Weltkonjunktur vor allem eine wesentliche Verbesserung der Binnenkonjunktur, die zum Beispiel aus einem positiv verlaufenen Weihnachtsgeschft 2006 resultiert, Grnde fr die positive Entwicklung bei den Mittelstndlern. Doch die mittelstndischen Unternehmen sparen allerdings nicht mit Kritik an der Regierung. Laut Welt bezeichneten lediglich sechs Prozent der befragten Unternehmen die Politik der schwarz-roten Regierung als „gut“. Die am hufigsten angesprochenen Kritikpunkte seien eine berbordende Brokratie, rigider Kndigungsschutz sowie die hohe Steuer- und Abgabenlast.
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