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Commerzbank muss Anlegern rund eine Million Euro Schadenersatz leisten

(PM) , 14.07.2009 - Mit Geldern aus VIP-Medienfonds soll in Prozessfinanzierung investiert und ein Film ber die anschlieenden Verfahren finanziert werden

Hamburg, Frankfurt, Mnchen, 14. Juli 2009. Seit dem 1. Juli 2009 verurteilten Landgerichte in Mnchen, Frankfurt und Hamburg die Commerzbank AG zu Schadenersatzzahlungen an Anleger der VIP-Medienfonds in Hhe von rund einer Million Euro. Einem Anleger sprach die 31. Kammer des LG Frankfurt in einem Urteil vom 9.7.2009 (Az. 31 O 317/08) eine Schadenersatzzahlung von rund 440.000 Euro zu, sowie weitere rund 80.000 Euro als entgangenen Gewinn. Dabei sttzt sich das Landgericht wie auch die anderen Gerichte in seiner Begrndung unter anderem auch auf die sogenannte „kick-back“-Rechtsprechung des BGH. Diese und weitere Urteile sind auf der Homepage www.KWAG-Recht.de verffentlicht.

Rechts- und Fachanwalt fr Bank- und Kapitalmarktrecht Jens-Peter Gieschen von der Hamburger Kanzlei KWAG, welche die oben genannten Urteile erstritten hat: „Jeder Anleger, der eine Beratung durch die Commerzbank im Zusammenhang mit dem Erwerb der VIP-Medienfonds darlegen kann, hat inzwischen beste Chancen, seine berechtigten Ansprche durchzusetzen. Siege der Commerzbank in diesen Verfahren darf man heute wohl als aus der Reihe fallende Ausnahmen bezeichnen, die aber in der Regel von den Oberlandesgerichten korrigiert werden. Hierbei lassen sich die Erfolgsaussichten mit ber 90 Prozent als durchaus positiv bezeichnen.“

Damit auch die VIP-Anleger in den Genuss dieser Rechtsprechung kommen, die bisher aus Kostengrnden den Gerichtsweg gescheut haben, hat Rechtsanwalt Gieschen auf den Gesellschafterversammlungen der VIP-Medienfonds am 9. und 10. Juli in Mnchen einen auergewhnlichen Vorschlag unterbreitet. In den Fonds sind noch grere Millionenbetrge vorhanden, die aus abgebrochenen Projekten zurckgeflossen sind. ber die Re-Investition dieser Gelder mssen jetzt die Anleger entscheiden. Hierzu hat die Geschftsfhrung Alternativen von Festgeldanlage bis Unternehmensanleihen vorgestellt.

Gieschen: „Gesellschaftszweck ist die Investition in Filme. Will man das vorhandene Geld sinnvoll anlegen, ohne den Gesellschaftszweck zu ndern, bietet sich an, mit den Geldern einen Dokumentarfilm ber die juristischen Auseinandersetzungen rund um die VIP-Medienfonds und die Rolle der beteiligten Banken zu drehen. Statt der blichen Budgetposten wie Kulissenbau oder Schauspielergehlter knnte ein Budgetposten ‚Prozessfinanzierung’ aufgenommen werden. Dann knnen die Gerichtsverfahren mit den Fondsgeldern gefhrt und das ganze von Kamerateams begleitet werden. So zwingen wir die beteiligten Banken mit ‚Massenverfahren’ in Vergleichsgesprche.“

Gegen die HypoVereinsbank, die bei VIP 4 eine obligatorische Fremdfinanzierung von rund 45 Prozent des Zeichnungskapitals bernommen hat, lsst sich so zum Beispiel ein „Sammelverfahren“ fr 2.000 Anleger mit einem Streitwert von 100 Millionen Euro fhren, das mit einem Kostenrisiko von rund 850.000 Euro verbunden wre. „Dafr reichen die in den Fonds vorhandenen Gelder ohne Weiteres aus und es lassen sich noch Hunderte von Einzelverfahren gegen die Commerzbank finanzieren. Eine sinnvollere Anlage der Gelder kann ich mir im Moment nicht vorstellen“, erklrt Gieschen.

Wie das oben genannte Beispiel zeigt, erhalten Anleger dann nicht nur eingezahltes Kapital zurck, sondern auch eine betrchtliche Zahlung als Kompensation fr entgangenen Gewinn. Gieschen hierzu: „Wir erreichen fr die Anleger durchschnittlich Ergebnisse von 110-120 Prozent bezogen auf das gezeichnete Kapital.“ Vergleicht man dies mit den aktuellen Prognosen der VIP-Geschftsfhrung, die zum Beispiel fr den VIP-4-Fonds einen Verlust von ber 40 Prozent des eingezahlten Kapitals voraussagen, lsst sich schnell der wirtschaftliche Sinn solcher Prozesse erkennen.

Rechtsanwalt Gieschen: „Momentan ergehen Urteile gegen die Commerzbank fast im Stundentakt. Allein im Monat Juli werden von unserer Kanzlei 90 Gerichtstermine in dieser Angelegenheit vor den Landgerichten Hamburg, Frankfurt und Mnchen wahrgenommen. In vielen Fllen liegen uns schon Hinweisbeschlsse der Gerichte vor, aus denen sich ergibt, dass auch dort mit anlegerfreundlichen Entscheidungen zu rechnen ist. Daher drfen sich Drehbuchautoren und Dokumentarfilmer gerne bei mir melden.“

Fr Rckfragen:

Jens-Peter Gieschen, Fachanwalt fr Bank- und Kapitalmarktrecht

KWAG • Kanzlei fr Wirtschafts- und Anlagerecht

Ahrens und Gieschen – Rechtsanwlte in Partnerschaft

Bremen – Hamburg

Poststrae 2-4

20354 Hamburg

Tel: 040/ 226 399 50

Fax: 040/ 226 399 529

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