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BVMW-Umfrage: Mittelstand steckt in Kreditklemme

(PM) , 07.07.2009 - Unternehmer beklagen mangelnde Liquiditt und schlechtere Kreditbedingungen

Berlin, 7. Juli 2009, www.ne-na.de - "Der Mittelstand steckt in einer Kreditklemme und erwartet deshalb von der Bundesregierung ein klares steuerpolitisches Signal." Das erklrte der Prsident des Bundesverbandes mittelstndische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, bei der Vorstellung einer aktuellen Unternehmerumfrage zur Bundestagswahl. Danach schtzen die Mittelstndler ihre eigene Geschftslage derzeit berwiegend positiv ein, leiden aber in zunehmendem Mae unter mangelnder Liquiditt und beklagen verschlechterte Kreditbedingungen ihrer Hausbanken.

An der reprsentativen Umfrage des BVMW haben insgesamt 1.503 Unternehmerinnen und Unternehmer im Zeitraum vom 16. Juni bis 6. Juli teilgenommen. Fast drei Viertel, knapp 73 Prozent, bewerten ihre gegenwrtige Geschftslage als befriedigend oder besser, rund 83 Prozent rechnen mit einer weiteren Verbesserung in 12 Monaten.

Deutlich verschlechtert hat sich dagegen fr fast jeden zweiten Mittelstndler (46,7 Prozent) die Liquidittssituation im Vergleich zum Vorjahr. Fr 38,4 Prozent der Unternehmen sind die Kreditkonditionen in den vergangenen vier Monaten schlechter geworden, fast 79 Prozent setzen auch in Zukunft auf die Finanzierung aus Gewinnen zur Strkung ihrer Eigenkapitalbasis.

Von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung haben 93,1 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe bisher nicht profitiert. Der bergroen Mehrheit der Unternehmen (88,3 Prozent) wurden zudem von der Hausbank im Rahmen einer Finanzierung keine KfW-Mittel angeboten. Mittelstandsprsident Ohoven sprach sich in diesem Zusammenhang fr eine befristete Aussetzung des Hausbankenprinzips aus. "Die Bundesregierung muss die Banken notfalls mit gesetzlichem Nachdruck dazu bringen, ihre Kernaufgabe zu erfllen, nmlich den Mittelstand mit Krediten zu versorgen."

In der Steuerpolitik messen die mittelstndischen Unternehmer einer Steuerfreistellung fr re-investierte Gewinne die grte Bedeutung zur Liquidittssicherung bei, gefolgt vom Verzicht auf die Besteuerung gewinnunabhngiger Elemente bei der Gewerbesteuer. Ohoven forderte im Ergebnis der Unternehmerumfrage Steuersenkungen auf breiter Front: Abflachung des Mittelstandsbauchs bei der Einkommensteuer, Abschaffung der Erbschaftsteuer, Senkung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte, schrittweiser Abbau des Solidarittszuschlags bis 2013. Dafr gebe es trotz Rekordverschuldung finanzielle Spielrume, betonte der Mittelstandsprsident.

Rund 70 Prozent der Mittelstndler erwarten von einer Koalition aus CDU/CSU und FDP nach der Bundestagswahl die mittelstandsfreundlichste Politik, etwas ber acht Prozent wollen nicht zur Wahl gehen. Dazu Ohoven: "Ich kann nur hoffen, dass die Politik diese deutlichen Botschaften aus der Wirtschaft richtig interpretiert und danach handelt." Eine Meldung von NeueNachricht. Fr den Inhalt ist NeueNachricht verantwortlich.

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