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Pressemitteilung

„Auto-Gewinner“ werden mit Vorkasse abzockt - Polizei und Zoll warnen

(PM) Essen, 13.04.2011 - Seit Februar 2011 hufen sich Anrufe von Konsumenten auch beim Verbraucherdienst e.V., die angeblich ein Auto gewonnen haben. Mit einer berweisung fr berfhrungskosten per Western Union Bank knne man das neue Fahrzeug in Empfang nehmen. Bereits Ende 2010 warnten auch Polizei und Zoll vor entsprechenden Aktivitten (Quelle: tinyurl.com/3gra3tq).

Die Betroffenen wurden nach eigenen Angaben mit unbekannter Rufnummer angerufen. In der Regel gaben sich die Anrufer als Rechtsanwalt mit Sitz in der Trkei aus. Die Angerufenen wurden ber den Gewinn eines Mittelklassewagens im Wert von 35.000 bis 45.000 Euro informiert. Dieser msse nun an den Angerufenen als glcklichen Gewinner nur noch berfhrt werden, sofern dieser den Gewinn, dass nagelneue Fahrzeug, entgegen nehmen wolle.

Stimmte der Angerufene und begeisterte „Gewinner“ des Autos zu, erhielt er wenige Tage spter erneut einen Anruf. Der Wagen stnde bereits auf dem Gelnde des Salzburger Zoll. Fr den weiteren Transport bis zum glcklichen Gewinner des neuen Autos als Empfnger msse dieser nun die weiteren berfhrungskosten und Zollgebhren von zwischen 1.000 € bis 1.600 € Euro bernehmen. Konnte der angebliche Gewinner des Kfz. den Betrag kurzfristig nicht in voller Hhe aufbringen, wurde angeblich kurz verhandelt und sich um eine schnelle alternative Mglichkeit bemht.

Tatschlich fand sich schnell eine Lsung in Hhe von etwa 400 € bis 600 € Euro als Betrag, der die weitere Zustellung des Kfz. ab Salzburg bis zum Empfnger ermgliche. Die angerufenen Konsumenten erhielten nun sehr przise Anweisungen den Geldtransfer betreffend. Der vereinbarte Betrag fr berfhrung und Zollgebhren sei per Western Union Bank zu berweisen. Der Sicherheitscode fr die berweisung per Western Union solle per Handy an die Abzocker bermittelt werden an eine Nummer, die der Betroffenen von diesen erhielt.

Recherchen des Verbraucherdienst e.V. ergaben diesbezglich, dass es sich in den vom Verein berprften Fllen ausnahmslos um sogenannte Prepaidkarten handelte. Diese sind berall im Handel frei erhltlich. Vor allem werden keine Daten zur benutzenden Person der Karten hinterlegt. Somit sind solche Rufnummern nicht nachverfolgbar, und der Nutzer der Prepaidkarte bleibt anonym.

Die Gelder wurden nach Istanbul und Antalya (Trkei) berwiesen. Die Verbraucherdienst e.V. bekannten Schden bewegen sich zwischen 1.000 € bis zu 24.000 €.

Verbraucherdienst warnt vor dieser Masche! Allemal verdchtig sind Gewinnversprechungen, wenn man an keiner Verlosung teilgenommen hat und / oder Vorauszahlungen per Western Union verlangt werden.

Einen tatschlichen Gewinn gab es nach Angaben der Geschdigten nie. Daher rt Verbraucherdienst e.V. jeden Betroffenen der Versuchung eines angeblich gewonnenen neuen Autos zu widerstehen, vor allem im Zusammenhang mit berweisungen per Western Union Bank, und ggfls. Strafanzeige zu stellen.

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