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Atomkraft, nein danke – Erneuerbare Energien, ja bitte

(PM) , 03.05.2007 - Bonn/Wien - Eine von Greenpeace www.greenpeace.at verffentlichte Studie der University of Greenwich www.gre.ac.uk zeigt nach Auffassung der Umweltschutzorganisation, dass sich Atomenergie nicht dazu eignet, den globalen Klimawandel zu stoppen. Einer der wesentlichen Grnde gegen die Atomkraft sei die Tatsache, dass der Anteil der Kernkraft derzeit nur 16 Prozent der weltweiten Energieversorgung darstelle. Sollte die Atomenergie tatschlich einen relevanten Beitrag zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen liefern, wren mindestens tausend neue Atomkraftwerke ntig. Und das sei schon allein aufgrund der Gesamtkosten dieses Plans sowie der langen Bauzeiten vollkommen unrealistisch, rechnet auch das Massachusetts Institute of Technology MIT vor, so Pressetext Austria www.pressetext.at . „Ein weiterer Grund, der gegen die Kernkraft spricht, ist die immer noch ungeklrte Frage nach der Endlagerung des Atommlls", sagte der Energie-Experte von Greenpeace-sterreich, Jurrien Westerhof, gegenber Pressetext. Die Elektrizittsversorgung mache global gesehen nur etwa ein Drittel der CO2-Emissionen aus. „Derzeit sind weltweit 440 Atomreaktoren in Betrieb. Das sind um vier weniger als noch 2002." Der Bericht rechne zudem vor, dass Atomkraftwerke sehr teuer seien und schon allein deshalb inmitten eines liberalisierten Strommarktes kaum eine Chance htten. Bedenklich stimme auch die Bauzeit eines Atomkraftwerks: Sie betrage im Schnitt rund zehn Jahre. Dabei sei die Planungsphase noch gar nicht bercksichtigt. Somit wrde auch eine starke Offensive im Atomkraftwerksbau auf alle Flle viel zu spt klimatische Auswirkungen haben. Atomkraft sei nur eine Scheinlsung. Die Atomindustrie hoffe, mit dem Klimawandel ein neues Argument fr die Nutzung der Atomkraft in die Hand bekommen zu haben. Nur erneuerbare Energiesysteme seien in der Lage, den wachsenden Bedarf an Energie zu decken. Allein die Windenergie der Nordsee knne doppelt soviel Energie herstellen als die angrenzenden Staaten brauchen. Die Investition in erneuerbare Energietrger rechne sich zudem deutlich schneller, da die Errichtung von Windparks rascher vor sich gehe. Nach Berechnungen des deutschen Bundesverbandes Wind-Energie www.wind-energie.de hat die Windenergie in Deutschland innerhalb einer Dekade mehr Strom hergestellt, als die Atomkraftwerke in derselben Zeitperiode. Greenpeace zeigt sich in der Studie berzeugt davon, dass die meisten erneuerbaren Energietrger innerhalb der kommenden zehn bis 15 Jahre mit den konventionellen mithalten knnen, obwohl die konventionelle Energieproduktion immer noch krftig subventioniert werde. „Erneuerbare Energien werden – abgesehen von dem Umweltargument – auch immer mehr zum Jobmotor“, sagt Tobias Janen von der Dsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings www.goldfish-holdings.com .Allein 2007 knnten nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) www.bee-ev.de 15.000 neue Arbeitspltze entstehen. Bis 2010 sollen weitere 45.000 weitere hinzukommen. Mit dem prognostizierten Arbeitsplatzzuwachs wren dann rund 230.000 Menschen in der Branche beschftigt.
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