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Aon Hewitt-Studie zeigt: HR-Risiken in Deutschland sinken

Zuwanderung mindert Hürden bei Recruiting, Beschäftigung und Neueinsatz von Mitarbeitern
(PM) Mnchen, 14.05.2013 - Im jhrlichen Aon Hewitt People Risk Index haben Berlin und Frankfurt am Main einen Satz nach vorn gemacht. Der Index zeigt an, welchen Risiken Unternehmen an 195 weltweiten Standorten bei Recruiting, Beschftigung und Neueinsatz von Mitarbeitern gegenberstehen. In Deutschland sind diese seit der letzten Erhebung 2012 deutlich gesunken. Der Schlsselfaktor dafr ist die steigende Zuwanderung qualifizierter Arbeitskrfte, die vor allem das Risiko einer beralternden Gesellschaft vermindert und die Verfgbarkeit von Fachkrften festigt. Durch die aktive Frderung der Zuwanderung seitens Bund und Kommunen punktet Deutschland auch strker in der Kategorie „staatliche Untersttzung“. Im globalen Gesamtranking rckt Berlin so von Platz 41 auf Platz 40 vor, Frankfurt macht sogar ganze 7 Pltze gut und belegt Rang 37. Im innereuropischen Vergleich steht mit der Mainmetropole erstmals eine deutsche Stadt in den Top Ten. Angefhrt werden diese aber durch Stdte aus Nicht-Euro-Lndern. „Das spiegelt die bestehende Sorge um die Stabilitt der Eurozone deutlich wider“, so Dr. Wolf-Bertram von Bismarck, Leiter des Bereichs Talent in EMEA bei Aon Hewitt.

Mit London, Kopenhagen, Zrich, Stockholm und Oslo fhren die Hauptstdte von europischen Lndern mit eigener Whrung das Ranking an. Einzig Amsterdam schafft es punktegleich mit Oslo unter die besten Fnf, die zudem noch als Stdte mit sehr niedrigem Risiko gelten. Deutschland wird mit Frankfurt und Berlin als Land mit geringem bis mittlerem Risiko eingestuft – eine Bewertung, die es mit den meisten Euro-Staaten sowie einigen osteuropischen Lndern teilt. Global haben New York, Toronto und Singapur die Nase vorn. „Differentiatoren sind vor allem die staatliche Untersttzung, Anstellungspraktiken und die Entwicklung der Fhigkeiten der potenziellen Arbeitnehmer“, erlutert von Bismarck. „Diese Punkte haben die grte Auswirkung auf die Verfgbarkeit von Talenten und Fachkrften an einem Standort.“

Deutschland weiterhin eher Mittelma

Dass sich Deutschland gegenber Konkurrenten wie Brssel oder Paris geschlagen geben muss, liegt laut von Bismarck vor allem an den starren arbeitsrechtlichen Regelungen. „Was den Arbeitnehmern Sicherheit bietet, schrnkt die Flexibilitt der Unternehmen ein. Allerdings sind es unter anderem diese Regelungen, die Deutschland fr zuwandernde Fachkrfte so attraktiv macht.“ Auch der verhltnismig geringe Anteil an Hochschulabsolventen wirkt sich negativ auf das Ranking aus. Die hohe Qualitt des deutschen Ausbildungsmodells, das zu den besten Europas gehrt, macht dies allerdings wieder wett. „Gerade in Zeiten wie diesen ist die Situation nicht unbedingt ein Nachteil“, meint von Bismarck. „In einigen europischen Lndern ist die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch, da es zu viele berqualifizierte Absolventen gibt und die grundlegenden Fhigkeiten fr handwerkliche und technische Berufe fehlen. In Deutschland ist das anders. Zwar bruchte man in bestimmten Bereichen tatschlich mehr Akademiker, aber es gelingt immer besser, das durch die zuwandernden Fachkrfte auszugleichen.“

Dass in Deutschland die Richtung stimmt, zeigen die verbesserten Rankings von Berlin und Frankfurt. „Die beralterung der Gesellschaft war in den letzten Jahren einer der schwerwiegendsten Punkte, die gegen den Standort Deutschland sprachen“, erlutert von Bismarck. „Die verstrkte Zuwanderung gleicht das langsam aus, ebenso wie den Mangel an Talenten.“ Dennoch gibt es Raum fr Verbesserung. So liegen die deutschen Stdte in puncto Ausgaben fr das Bildungssystem immer noch weit hinter den Spitzenreitern. Auch knne noch mehr fr die Zuwanderung getan werden, indem man beispielsweise Brokratie abbaut und die Integration der Zuwanderer noch strker frdert, meint von Bismarck. „Im Laufe des letzten Jahres ist es bereits gelungen, Deutschland zu einem attraktiveren Standort fr Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu machen. Gehen Staat und Unternehmen diesen Weg konsequent weiter, machen die deutschen Stdte im nchsten Ranking sicherlich wieder ein paar Pltze gut.“
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�BER DEN PEOPLE RISK INDEX 2013

Über den Aon Hewitt People Risk Index Die Ergebnisse des Aon Hewitt People Risk Index beruhen auf Daten aus mehr als 100 statistischen Quellen sowie Ergänzungen von Aon Hewitt-Beratern aus den jeweiligen Ländern und Regionen, die das ...
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