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2,5 Prozent mehr Lohn in Deutschland

Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung 2010
(PM) Wiesbaden, 27.10.2009 - Wiesbaden, 07. Oktober 2009 – Deutsche Unternehmen erhhen im kommenden Jahr die Gehlter voraussichtlich im Schnitt um 2,5 Prozent. Das ergab die aktuelle Hewitt-Studie „Global Salary Planning Report 2009 and 2010“ zur weltweiten Gehaltsentwicklung, die in 46 Lndern durchgefhrt wurde. Die Studie des Vorjahres prognostizierte fr Deutschland im Jahr 2009 eine Gehaltssteigerung von 3,3 Prozent. Letztendlich jedoch sind die Lhne hierzulande im Schnitt nur um 2,1 Prozent geklettert. „Die Personalkosten wurden in diesem Jahr auf Grund der wirtschaftlich angespannten Lage weltweit auf den Prfstand gestellt. Engagierte und motivierte Leistungstrger sind jedoch nach wie vor eine der wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens, die insbesondere in schwierigen Zeiten einen wesentlichen Beitrag zur Strkung der Marktposition leisten. Um gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und neue zu gewinnen, sollten Unternehmen ihre Gehaltsniveaus auch auf internationaler Ebene vergleichen und kontrollieren. Nur so knnen Arbeitgeber eine attraktive und marktgerechte Vergtung sicherstellen“, sagt Marco Reiners, Leiter des Bereichs Vergtung der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates.

Die jhrlich durchgefhrte Studie liefert Informationen ber die Gehaltserhhungen in 46 Lndern und analysiert die Vergtungspraktiken von mehr als 5.000 Unternehmen. In Deutschland haben sich 123 Unternehmen an der Studie beteiligt. Der Report prognostiziert die aktuellen Erhhungen, die erwarteten Steigerungsraten fr das kommende Jahr und detaillierte Auswertungen, je nach Hierarchiestufe, Branche, Unternehmensgre und Land.

Topmanager legen am meisten zu
Die hchsten Gehaltszuwchse in deutschen Unternehmen darf das Topmanagement erwarten. Hier werden die Lhne im Schnitt um 2,6 Prozent zulegen, dicht gefolgt vom mittleren Management und den Spezialisten, die im kommenden Jahr eine Steigerungsrate von 2,5 Prozent erwarten drfen. Auf der Ebene der Sachbearbeiter sind durchschnittliche Gehaltssteigerungen von 2,4 Prozent mglich.

Vergleich: Gehaltssteigerungen im deutschsprachigen Raum
Im deutschsprachigen Raum hat sterreich mit einer hierarchiebergreifenden Steigerungsquote von 2,7 Prozent die Nase vorn. Deutschland liegt mit 2,5 Prozent in der Mitte und die Schweiz bildet mit erwarteten Lohnzuwchsen von 1,9 Prozent das Schlusslicht.
„Die Mitarbeitervergtung ist nach wie vor ein wichtiger Faktor, jedoch nicht mehr die einzige Attraktivitt, mit der Unternehmen auf dem Bewerbermarkt punkten knnen. Wichtig ist, dass das Gesamtvergtungspaket, in dem freiwillige betriebliche Nebenleistungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, attraktiv gestaltet ist und kommuniziert wird, so dass es sowohl Mitarbeiter als auch potenzielle Bewerber berzeugt“, sagt Marco Reiners.
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