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Pressemitteilung

„f-cell“: Brennstoffzellen im Aufwind

Klare Aussagen von Autoherstellern und Infrastrukturunternehmen zum Markteintritt von Brennstoffzellen-PKW und dem Aufbau der nötigen Wasserstoff-Tankstellen­infrastruktur sorgten für Aufbruchstimmung in der Branche.
(PM) Stuttgart, 08.10.2009 - Stuttgart (eos) – Whrend des neunten Brennstoffzellen-Fachforums „f-cell“ am 28. und 29. September, zu dem insgesamt rund 700 Kongress- und Messe-Gste, Aussteller und Referenten ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft gekommen waren, herrschte – wieder – Aufbruchstimmung. „Der gordische Knoten ist zerschlagen, das Henne-Ei-Problem bei der Produktion von Brennstoffzellenautos und dem Aufbau eines Wasserstofftankstellen-Netzes gelst“, sagte Dr. Christian Mohrdieck, Leiter Entwicklung Brennstoffzellenantrieb bei Daimler. Angesichts einer gemeinsamen Erklrung der Autobauer Daimler, Ford, General Motors / Opel, Honda, Hyundai, Kia, Renault / Nissan und Toyota bis 2015 einige 100.000 Brennstoffzellenfahrzeuge auf den Straen zu haben, gelang es, die Initiative „H2 Mobility“ mit den Infrastrukturpartnern EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und der Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) ins Leben zu rufen, die den Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur vorantreiben will. Dass sich neben Tankstellenbetreibern und Gas-Lieferanten auch Energieversorger fr die Initiative stark machen, berraschte nicht. Dr. Wolfram Mnch, Bereichsleiter Forschung, Entwicklung und Demonstration beim „f-cell“-Hauptsponsor EnBW: „Brennstoffzellenautos brauchen genauso wie Elektrofahrzeuge eube zuverlssige Infrastruktur, damit sie in Fahrt kommen. Die EnBW wird mit ihrem technologischen Know-how in der Stromerzeugung und mit ihrem hohen Anteil an CO2-freiem Strom beide Antriebstechnologien untersttzen.“

Positive Impulse fr die gesamte Branche
Ulf Groos vom Fraunhofer-Institut fr Solare Energiesysteme ISE in Freiburg begrt die „erfrischend klaren Statements“ zur mobilen Nutzung der Brennstoffzelle. „Die Brennstoffzelle ist wieder ins ffentliche Bewusstsein gerckt – davon profitieren auch die stationren und portablen Anwendungen der Technologie“, sagt er. Auerdem kann er sich vorstellen, dass der geplante Infrastrukturaufbau Wasserstoff insgesamt verfgbarer macht. „Durch die Wasserstofftankstellen werden der Aufwand zur Wiederbefllung der Wasserstoffkartuschen und die heute noch hohen Logistikkosten geringer. Das macht die Brennstoffzelle in vielen Anwendungen noch attraktiver, seien es Gabelstapler, Notstromversorgungen oder Brennstoffzellen-Fahrrder,“ meint er.

Unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise
Die aktuelle Wirtschaftskrise kann der Branche – so der Eindruck auf Kongress und Messe – kaum etwas anhaben. Betroffen von Umsatzeinbuen sind vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, die im portablen Bereich bereits Endkunden beliefern – doch das sind die wenigsten. „f-cell“-Besucher Dr. Oliver Knauff vom Brennstoffzellen-Systemlieferanten ECG aus Kln sagt sogar, die Wirtschaftskrise bringe Vorteile: „Unsere Zulieferer hren uns auf einmal zu und gehen auf unsere Wnsche ein. Bei den kleinen Stckzahlen, die wir abnehmen, interessierte sie das Geschft mit uns bislang wenig – das hat sich gendert.“ Dass die Branche der Krise in Deutschland recht gelassen gegenbersteht, verdankt sie auch dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, das bereits im Sommer 2008 an den Start ging. „700 Millionen Euro an staatlicher Untersttzung flieen bis 2016 in das Programm. Die Unternehmen investieren ebenso viel. 54 Prozent der Gelder gehen in den mobilen und 36 Prozent in den stationren Bereich. Die restlichen zehn Prozent entfallen auf 'spezielle Mrkte'“, berichtet NOW-Geschftsfhrer Dr. Klaus Bonhoff.

Austausch auf der „f-cell“ spart – vielleicht – eigene Entwicklungsarbeit
Warum der persnliche Austausch auf der Messe, in den Konferenzpausen bei „Meet the speakers“ und whrend der Abendveranstaltung so wichtig ist, fasst ein Teilnehmer zusammen: „Wir sind alle Spezialisten auf unseren Gebieten und verlieren zunehmend den berblick, was in anderen Bereichen entwickelt wird. Dabei knnte es dort die Lsung fr eigene Problemstellungen geben. Ich bin zum Beispiel hier, weil wir ein neues Material zur Oberflchenbeschichtung haben, das auch die Eigenschaften metallischer Bipolarplatten fr Brennstoffzellen deutlich verbessert.“ Der Termin fr die nchste „f-cell“ steht auch bereits: Sie wird am 27. und 28. September 2010 in Stuttgart stattfinden.

Stuttgart, 8.10.2009
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Die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH (www.messe-sauber.de) ist Mit-Veranstalter und Organisator des jährlich in Stuttgart stattfindenden Brennstoffzellen-Fachforums f-cell für Produzenten und Anwender der Brennstoffzelle. ...
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