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Pressemitteilung

dostal-Handbuch Gesundheitsmarkt in Deutschland erschienen

Der Gesundheitsmarkt ist ständigen Änderungen unterworfen. Das geht zum Teil unauffällig und langsam, zum anderen auch rasend schnell. Manches ist dabei politikgetrieben, das Meiste aber unternehmerischem Handeln zuzuordnen.
(PM) Vilsbiburg, 20.12.2016 - So prsentiert sich das planwirtschaftliche Gesundheitswesen (Erster Gesundheitsmarkt) sichtbar lobbygeprgt z.B. wegen zustzlich geforderter Finanzmittel und Einkommen, entweder fr eine Berufs- bzw. Anbietergruppe (z.B. niedergelassene rzte, Krankenhausrzte, Pflegeberufe usw.) oder auch ganze Sektoren (z.B. Verbot Versandhandel zum Schutz stationrer Apotheken) und laut vernehmbar. Gleichzeitig werden damit unternehmerische Entscheidungen und sich verndernde Verbrauchertrends an anderer Stelle berdeckt. Den Akteuren fllt es schwer eine eigene „Panoramic ability“ beim Gesundheitsmarkt zu entwickeln bzw. zu behalten. Hier setzt das dostal-Handbuch seit nahezu zehn Jahren an: Den Gesundheitsmarkt fr die Akteure und Influencer transparent zu machen, damit diese erfolgreich Chancen nutzen knnen.

Befrdert wird diese Intransparenz und manchmal auch Polarisierung des Gesundheitsmarktes dadurch, dass recht hufig einzelne Probleme, Herausforderungen und Risiken durch die Medien gehen, die es „in sich haben“. Fakten belegen aber gleichzeitig eine zunehmende Marktkonzentration, das sich Entwickeln „kompakterer“ Einheiten und ein hheres Unternehmenswachstum: Beispielsweise werden die Krankenhaus- und Reha-Konzerne nicht nur volumenmig grer und internationaler, sondern entwickeln sich weiter bis hin zu Bildungskonzernen. Der Laborbereich erfhrt eine Industrialisierung, Akteure aus dem breiten Angebotsfeld des Gesundheitsmarkts kooperieren in Gesundheitszentren und die Fitness-Branche erlebt einen nicht zu bremsenden Boom um nur drei weitere Beispiele anzufhren.

Gleichzeitig wird das Gespenst einer Personal abbauenden Industrie 4.0 auch in Teilbereichen des Gesundheitswesens an die Wand gemalt. Zu konstatieren ist auch, dass die Gesundheitspolitik die Fhigkeiten von Akteuren im Gesundheitswesen, z.B. des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) der Kostentrger, berschtzt und mit immer neuen Aufgabenzuweisungen schlichtweg berfordert. Unbersehbar wird der Mittelbedarf im Gesundheitswesen zunehmen. Dies resultiert nicht zuletzt aus der Verschlechterung der (sozio-)demographischen Situation mit ihren Kostenbelastungen sowie den nicht beherrschbaren Kosten der seit Jahren andauernden Flchtlingswellen.

Unsicher ist auch, ob die Erlse im Zweiten Gesundheitsmarkt, d.h. die Ausgaben von Unternehmen und Verbrauchern bzw. Patienten fr Gesundheit, die nicht durch die SGB-Kostentrger bernommen werden, weiterhin ansteigen werden. Die bisherigen Erlse des Zweiten Gesundheitsmarktes betragen bereits heute weit ber 150 Mrd. Euro und damit die Hlfte der solidarisch finanzierten Kosten des Gesundheitswesens. Diese Erlse hngen jedoch massiv von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung des Landes ab. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Umfrage der Verfasser, dass der Zweite Gesundheitsmarkt zum berholen ansetzt. Wird das auch nachhaltig gelingen? – In Deutschland nehmen immerhin u.a. die Armut und die massiven Bildungsdefizite zu, sodass bereits ber 20 Millionen Verbraucher aller Altersklassen, mit steigender Ten-denz, als relevante Kunden mehr oder weniger wegfallen.

Der Mechanismus fr zuknftige Effizienzsteigerungspotentiale und auch neue Marktanteile, liegt mittlerweile fr zahlreiche Akteure im Gesundheitsmarkt bzw. der Gesundheitswirtschaft auf der Hand: Eine zunehmende Zusammenarbeit ber die Sektorengrenzen im Gesundheitswesen sowie der Einbezug der Gesundheitsanbieter aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt in die gesamte Wertschpfungskette von Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsfrderung bis hin zur viel zu hufig im Medieninteresse stehenden Reparaturmedizin, wird die Chancen erschlieen helfen. Neben einer breiten Darstellung des Zweiten Gesundheitsmarktes werden auch die Regelungen und Ausbildungen der verschiedenen Gesundheitsberufe und Ttigkeitsfelder vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Entwicklung nher beleuchtet. Daneben nehmen insbesondere unter den beiden Aspekten der Gesundheitsfrderung und Kosteneffizienz, die seit Jahrzehnten importierten Heilslehren und Branchen sowie die Gesundheitsbranchen rund um das Thema „Gesundheit im Betrieb“ erstmals einen breiten Rahmen ein.

Das Handbuch in 4. Auflage schliet an die bisherigen Ausgaben an und stellt den Ersten Gesundheitsmarkt (Gesundheitswesen) und Zweiten Gesundheitsmarkt mit Angebotsstrukturen, Gesundheitsberufen und ihrer historischen Herkunft, Marktregularien, -volumen und Marktstrukturen sowie Marktentwicklungen mit Treiberfaktoren in zehn Kapiteln fr interessierte Akteure und Entscheider aus den Bereichen Krankenversicherer, (medizinische) Gesundheitsanbieter und sonstiger Gesundheitsberufe, Medizin- und Gesundheitstechnik, IT- und sonstiger Dienstleister, Gro-und Einzelhandel, B2B-Unternehmen, Cross-Selling-Partner, Verbnden und sonstigen Influencern, Hochschule und Forschung, Beratung, PR- und Werbeagenturen.

Weitere Infos zum Handbuch finden Interessierte unter www.dostal-partner.de
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Herr Dipl.-Kfm. Adrian W.T. Dostal
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�BER DOSTAL & PARTNER MANAGEMENT-BERATING GMBH

Die 1990 gegründete dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, ist mit seinem Beratungs-, Marktforschungs- und Workshop-Angebot seit 1992 im Ersten und seit 2006 auch im Zweiten Gesundheitsmarkt tätig. Für ...
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