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Pressemitteilung

Voraussichtliche Gesundheitspolitik unter der schwarz-gelben Regierung

Die Bundesbürger haben am 27. September gewählt und Deutschland wird nun (wieder) eine schwarz-gelbe Regierung bekommen. Also eine Regierungskoalition gebildet aus den (drei) Parteien, CDU, CSU und FDP.
(PM) Mnchen, 30.09.2009 - Da stellt sich die Frage, was das fr die Gesundheitspolitik bedeuten wird.

Was kommt im Bereich der Gesundheitspolitik mit der neuen Regierungskonstellation? Die CDU hatte ja stets ein System mit Kopfpauschale, oder auch Gesundheitsprmie genannt, favorisiert. Bei diesem System sollen die Gesundheitskosten von den Lohnkosten abgekoppelt werden, da man sich dadurch arbeitsplatzschaffende Effekte erhofft.
Jeder, der GKV-versichert ist, sollte nach diesen System, unabhngig vom Einkommen (jedoch max. 7% des Einkommens) eine bestimmte Prmie leisten (vorgeschlagen waren gute 100.- EURO je Person). Minderjhrige wren beitragsfrei, nicht jedoch Ehepartner. Der Arbeitgeberanteil wrde dann bei 6,5% liegen und wre auf diese Hhe fixiert. Kommt es zu Steigerungen der Gesundheitskosten, sind diese ausschlielich vom Arbeitnehmer zu tragen.

Die CSU hat dieses System kritisiert, wollte am liebsten wieder zu dem zurck, wie es auch vor der Gesundheitsreform war. Gefordert wird weniger Brokratie im Gesundheitswesen.

Die FDP sieht (ebenfalls) die Gesundheitsprmie nicht als das geeignete Mittel an, die Probleme der Gesundheitspolitik in den Griff zu bekommen. Die FDP fordert ein „freiheitliches System“. Gefordert wird sowohl eine starke PKV als auch die Abschaffung des Gesundheitsfonds und eine Wiederherstellung der Beitragsautonomie der Kassen.

Die FDP sieht die Lsung in einer Notversorgung ohne Risikozuschlge, jeder ist zu so einer Versicherung verpflichtet. Wer sie sich nicht leisten kann, erhlt Untersttzung aus einem Steuer-Transfer-System.

Auch im aktuellen Wahlprogramm der CDU wird nicht mehr von der Gesundheitsprmie gesprochen. So kann man wohl davon ausgehen, dass das auch nicht das knftige Modell werden wird.

Eine neue Reform wird sicherlich kommen, galt doch der Gesundheitsfonds von Anfang an nur als unfertiges Modell, eine Zwischenlsung der groen Koalition, die unterschiedliche zuknftige Formen des Gesundheitssystems nicht ausschliet.

Auf nderungen kann sich der Brger also bereits einstellen. Wie genau diese aussehen werden, ist spannend. Das Nebeneinander von GKV (gesetzliche Kassen) und PKV (private Krankenversicherung) wird jedoch aller Voraussicht nach bleiben.

Dass es zu groen Vernderungen fr die Krankenversicherung von Studenten kommen wird, ist sicherlich nicht zu erwarten. Doch allgemeine Vernderungen wrden natrlich auch die Krankenversicherung fr Studenten betreffen.

Die Plattform www.stu-kv.de hat es sich zur Aufgabe gemacht den Studenten beste Informationen zur studentischen Krankenversicherung bereit zu stellen.

Pressekontakt:

Antonie Mller
Bergmannstr.14
80336 Mnchen
service@mail-muenchen.de

Stu-kv.de ist ein Informationsportal fr Studenten und die studentische Krankenversicherung. Es besteht seit 2003 und stellt Informationen bereit, die es Studenten helfen sollen die bestmglichen private Krankenversicherung zu finden.
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