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Pressemitteilung

US-Aktiengesellschaft / US-Corporation - die Gesellschaftsform der Zukunft?!

(PM) , 09.03.2007 - Deutsche Unternehmen haben auslndische Kapitalgesellschaften wie die englische Limited oder die US-Corporation (US-Aktiengesellschaft) als Alternative zur GmbH entdeckt. Befrworter schwrmen von unbrokratischen und schnellen Grndungen. Den Weg freigemacht hat dafr der Europische Gerichtshof mit seinen Grundsatzentscheidungen „Centros“, „berseering“ und „Inspire Art“. Der Bundesgerichtshof hat im Anschluss daran seine Rechtsprechung auch gendert und damit die Mglichkeit geschaffen, dass Gesellschaften, die im Ausland gegrndet, jedoch in Deutschland ihre Geschftsttigkeit ausben, auch hier rechtsfhig sind und mithin Zweigniederlassungen grnden knnen, ohne dass sie ein Stammkapital wie bei der deutschen GmbH oder AG erbringen mssen. Investoren aus dem anglo-amerikanischen Rechtskreis geben der Ltd. und der US-Corporation ohnehin den Vorzug vor der deutschen GmbH und AG. Sie ziehen diese ihnen vertrauten Ge-sellschaftsrechtstypen der aus ihrer Sicht fremdlndischen, starren, dogmatisch schwer verstndli-chen und untereinander sehr verschiedenen GmbH und AG vor. Auslandsfirmen wie die US-AGs eignen sich fr die deutschen Unternehmer gut als Akquisiti-onsvehikel, Konzernspitze und (Zwischen-)holding, Komplementrgesellschaft von Komman-ditgesellschaften oder auch als operative (Tochter-) Gesellschaft. Fr Michael Schmidt ist die US-Corporation, kurz Inc. genannt, die unbrokratische Alternative zur GmbH, der AG aber auch zur Limited. Schmidt ist Mitglied des Board of Directors, dem Leitungsgremium der Firma „US-AG-24 Inc.“, die Corporation-Grndungen betreut. „Die Vor-teile der Corporation: geringe Kosten, einfache Handhabung bei der Grndung, Minimierung der Haftung sowie Anonymitt hinsichtlich der Aktieneigentmer (Shareholder). „Das unkomplizier-te Unternehmensrecht des US-Staates Florida ist fr den deutschen Mittelstand und fr Kleinun-ternehmer besonders attraktiv“, sagt der Berater der US-AG-24 Inc. Die Grndung einer US-Corporation sei im Vergleich zur GmbH (und auch zur AG) schneller, einfacher und kostengns-tiger. Das amerikanische Recht zeichnet sich durch seinen fderalistischen Aufbau aus. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Aspekte des Vertrags- und Unternehmensrechts primr von den US-Bundesstaaten geregelt sind (state law). In manchen Bereichen besteht offene Konkurrenz der Gesetzgeber, die sich bemhen, den Bedrfnissen der Unternehmenspraxis mglichst entgegen zu kommen. Dies fhrt z.B. dazu, dass der US-Bundesstaat Florida nicht nur eines der fort-schrittlichsten Gesellschaftsrechte, sondern auch ein sehr effizientes Handelsgericht hat, was Flo-rida als Sitzstaat fr Unternehmen – insbesondere auslndische – attraktiv macht, auch weil der tatschliche Standort mit dem Sitz des Unternehmens nicht identisch zu sein braucht. Die Grndung einer US-Corporation ist nach Auskunft der US-AG-24 Inc. einfach: Da fr die Registrierung eine notarielle Beurkundung nicht erforderlich ist, sondern das Einreichen der Grndungsunterlagen ausreicht, kann die US-Corporation innerhalb von 72 Stunden gegrndet werden; im Eilfalle sogar auch in 24 Stunden. Dienstleister wie die US-AG-24 Inc. bernehmen den gesamten Registrierungsvorgang beim Secretary of State. Da jede Corporation auch einen so genannten Registered Agent in Florida haben und die Broadresse identisch mit dem Registered Office sein muss, bieten diese Dienstleister diesen Service hufig mit an. Wie eine deutsche GmbH oder AG weist eine US-Aktiengesellschaft den Vorteil auf, dass die Haftung der Gesellschafter grundstzlich auf das Stammkapital begrenzt ist. Eine deutsche GmbH muss aktuell ein Mindestkapital von 25.000 EUR, eine AG ein Kapital von mindestens 50.000 EUR aufweisen. Nicht so die US-AG: fr die Grndung einer Corporation ist ein Min-destbetrag nicht vorgeschrieben, weder fr das genehmigte, das gezeichnete oder das einzuzah-lende Kapital. Eine US-Corporation kann also schon mit nur einem US-Dollar Stammkapital gegrndet werden. Auch der Nominalbetrag der Geschftsanteile (shares) ist in seiner Hhe un-beschrnkt. Aber eine US-Aktiengesellschaft ist nicht nur gegenber der deutschen GmbH oder AG im Vor-teil, sondern auch gegenber der britischen Limited. Denn die Grndungsformulare fr die Ltd. beinhalten auch einen Gesellschaftsvertrag, bei dem es sich um ein vorgegebenes Muster handelt. Bei der Grndung einer US-Corporation z.B. mithilfe der US-AG-24 (unter Umstnden auch nach einer vorherigen anwaltlichen Beratung durch einen Kooperationspartner der US-AG-24) wird in der Regel ein individuell auf die zu grndende Corporation und deren Gesellschafter aus-gerichteter Gesellschaftsvertrag (Articles of Incorporation + Bylaws), der die Besonderheiten des Unternehmensgegenstandes hinreichend bercksichtigt, ausgearbeitet. Dies gibt deutlich mehr Rechtssicherheit. Das Reglement kann nach Grndung jederzeit von den Aktionren, oder mit deren Zustimmung, vom Board of Directors gendert werden. Ein weiterer Vorteil einer Corporation-Grndung ist der Umstand, dass im Gegensatz zur Ltd. bei der US-Corporation nur eine Person notwendig ist, die mehrere Funktionen auf sich vereini-gen kann, whrend bei der Limited mindestens zwei Personen notwendig sind. Das Board of Directors, die oberste Fhrungsebene der Corporation, wird bei der Unternehmensgrndung von den Incorporator (Grnder) bestellt. Es gibt keine gesetzliche Regelung, die vorschreibt, dass ein Director US-Staatsbrger sein muss, und Zusammenknfte der Directors knnen sowohl in den USA als auch im Ausland stattfinden. Wesentlicher Vorteil der US-Corporation gegenber der britischen Limited ist zum einen die unkomplizierte Mglichkeit der Geldbeschaffung sowie vor allem auch die Anonymitt der Ge-sellschafter. Mit Hilfe einer US-Aktiengesellschaft kann man das Unternehmen durch Aktienver-kauf kapitalisieren, sowohl vor- oder auerbrslich (Privatplacement) als auch durch einen Br-sengang. Die Eigentmer einer Corporation bleiben dabei anonym, denn die Aktieneigentmer (Shareholder) werden nicht in das US-Handelsregister eingetragen. Nur die Direktoren und Funktionre (also President, Vice President, Secretary) der Corporation werden amtlich erfasst. Zu beachten ist aber die Mglichkeit der Durchgriffshaftung (piercing the corporate veil), denn Gesellschafter mit Glubigerbenachteiligungsabsicht haften genauso wie Direktoren, wenn diese wussten oder htten wissen mssen, dass bei vernnftiger Betrachtung keine Aussichten bestan-den, die Insolvenz zu vermeiden Ein Steuerfluchtmodell ist die US-Corporation nicht. Obwohl die Auslandsfirmen offiziell ihren Sitz in Florida oder einem anderen US-Bundesstaat haben, zahlen sie in der Regel ihre Steuern in Deutschland. Bei einer reinen Geschftsttigkeit auerhalb der USA fllt im US-Bundesstaat Florida nur eine geringe jhrliche Pauschalbesteuerung an. Und whrend das Krzel „Inc.“ hier zu Lande vielleicht etwas skeptisch betrachtet wird, ist es „weltweit be-kannter als die GmbH“, gibt Michael Schmidt von der US-AG-24 Inc. zu bedenken. Die US AG 24 Inc. ist ein international ttiger Dienstleister, der im Bereich Business Consulting und speziell im Bereich Unternehmensgrndung in den USA ttig ist. Hinter der US AG 24 Inc. steht ein Verbund aus Rechtsanwl-ten, Notaren, Steuer- und Unternehmensberatern, der vor allem Kleinbetriebe und Mittelstndler vor, whrend und auch nach der Grndung umfassend bert und betreut. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.usag24.com
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