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Schweizer Winzer setzen auf Rebenvielfalt

(PM) Germany, 18.03.2013 - Fr Weinliebhaber ist die Schweiz ein Land, das spannende Entdeckungen verspricht. Dutzende der fast 200 Rebsorten wachsen fast ausschlielich hier: Sie sind traditionsreiche, Schweizer Eigengewchse wie z. B. der an den Ufern des Zrichsees angebaute Ruschling, der Completer in Graubnden oder der Himbertscha, der auf einer kleinen Flche im Wallis vor dem Aussterben bewahrt wird. „Schweizer Weine sind bei uns so beliebt, dass fast die gesamte Produktion von rund einer Million Hektolitern jhrlich im Land getrunken wird“, erklrt Bruno Jeggli, Inhaber von www.jeggliweine.ch und ausgewiesener Kenner der Branche. Nur ein bis zwei Prozent des Weins wird exportiert.

Die franzsischsprachige Schweiz als Anbauschwerpunkt

In den Kantonen Wallis und Waadt befinden sich die grten Anbaugebiete. Fast dreiviertel des Weins stammt aus der franzsischsprachigen Schweiz. Das sonnenreiche, trockene Wallis bietet die wohl besten klimatischen Voraussetzungen. Der charakteristische und bekannteste Weiwein des Wallis ist der Fendant, der aus der fr die Schweiz so typischen Chasselas-Rebe erzeugt wird. Bis in 1100 Meter Hhe wird im Wallis Wein kultiviert: Nirgends in Mitteleuropa gibt es hher gelegene Weinberge.

Auch im Kanton Waadt dominiert die Rebsorte Chasselas. Westlich und nrdlich des Genfersees erstreckt sich das zweitgrte Anbaugebiet der Schweiz. Hier setzt man auf Tradition. In der Stadt Vevey findet seit Mitte des 18. Jahrhunderts alle 20 bis 25 Jahre das Fest der Winzer statt. Im Sommer 2019 werden zum zwlften Mal zehntausende weinbegeisterter Besucher erwartet.

Die weiteren Weinanbaugebiete der Schweiz verteilen sich auf den Kanton Genf, das Drei-Seen-Land rund um den Bieler-, Neuenburger- und Murtensee, das Tessin sowie die Deutschschweiz. In letzterer sind die Anbauflchen weit zerstreut in jedem Kanton zu finden. Besonders gut gedeiht hier der Mller-Thurgau. Wer Rotweine bevorzugt, wird am ehesten in Genf und im Tessin auf seine Kosten kommen. Im italienischsprachigen Teil der Schweiz fhlt sich die Merlot-Traube bei viel Wrme und viel Niederschlag besonders wohl, whrend im Kanton Genf der Pinot Noir und die aus dem Beaujolais bekannte Gamay-Traube gern angebaut wird.

„Die Strke der Schweizer Winzer liegt in ihrer Flexibilitt und Kreativitt“, ist sich Jeggli sicher. Noch vor zehn Jahren wurden auf 80 Prozent der Weiweinanbauflchen ausschlielich die beiden dominierenden Rebsorten Chasselas und Mller-Thurgau angebaut. Mit dem Ziel eines breiter gefassten Angebotes fand innerhalb weniger Jahre ein Umdenken statt: Sauvignon Blanc und z. B. die alte Schweizer Rebe Petite Arvine sind seitdem stark im Kommen. Der bei Konsumenten in ganz Mitteleuropa sprbare Wunsch nach regionalen landwirtschaftlichen Produkten stt bei den Schweizer Winzern und Weinbauernverbnden auf fruchtbaren Boden. Die Vielfalt an Rebsorten und eine groe Experimentierfreudigkeit machen neugierig auf Schweizer Weine.

Weinjahr 2012 verspricht gute Qualitt

Trotz schwieriger Wetterbedingungen hat das Weinjahr 2012 qualitativ gute Weine hervorgebracht. Die starken Frste im Winter hatten glcklicherweise weniger Auswirkungen als befrchtet. Ein Problem war jedoch der viele Regen zur Weinlese, der viele Trauben verfaulen und die Ertrge schrumpfen lie.
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Als Dessert bereiten Mario und Andreas einen Mini-Schokokuchen vor, der mit flüssiger Schokolade gefüllt ist, ein wahrer Genuss! Ein Portwein aus dem Douro-Tal ist dafür die passende Ergänzung, da er durch sein spezielles ...
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