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Reisetipp Armenien: Im Land von Radio Eriwan

Es sind wenige Reiseziel-Wunschlisten, auf denen Armenien einen festen Platz hat. Eher finden sich hier ausgefallene Destinationen wie Fidschi, Thailand und Südafrika. Doch das unberührte Land bietet eine Exotik ganz eigener Art.
(PM) Weiden, 27.09.2012 - Es sind wenige Reiseziel-Wunschlisten, auf denen Armenien einen festen Platz hat. Eher finden sich hier ausgefallene Destinationen wie Fidschi, Thailand und Sdafrika. Doch das unberhrte Land bietet eine Exotik ganz eigener Art. Wer hierher reist, hat neben festem Schuhwerk vor allem Abenteuerlust und Neugier im Rucksack – und wird so manches neue Wissen wieder mit nach Hause nehmen.

Die Schnheit dieses Landes offenbart sich am besten im Schlepptau seiner tiefen Religiositt, seiner Geschichte und der beeindruckenden Natur. 90 % der armenischen Landesflche liegen mehr als 1.000 Meter hoch. Die mittlere Hhe betrgt sogar stolze 1.800 Meter. Der Vulkan Aragaz beeindruckt nahe des biblischen Ararat – aber mehr aufgrund seiner Hhe als seiner Aktivitt, er ist lngst erloschen.

Der Ararat: Obwohl heute auf dem Staatsgebiet der Trkei gelegen, ist dieser ehemalige Vulkan das Nationalsymbol Armeniens. Nicht erstaunlich, denn immerhin soll hier die Arche Noah gestrandet sein. Mit seinen mchtigen 5.000 Metern krnt er von weitem manchen Panoramablick. Doch auch die Fauna lsst sich nicht lumpen: Neben Wildkatzen und Wlfen kreuzt hier auch der eine oder andere Syrische Braunbr den Weg, im Naturschutzgebiet Chosrow gibt es sogar Kaukasische Leopoarden (dies ist keine Meldung von Radio Eriwan).

Die von Paradeast angebotene Reise dauert zwlf Tage. Eine wichtige Station ist das Kloster Khor Virap, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Legende reicht aber weiter zurck. Ihr zufolge wird Gregor der Erleuchter von Knig Trdat III. im Jahr 288 n. Chr. in eine Hhle gesteckt. Doch auch nach 13 Jahren kann die Gefangenschaft ihm seinen christlichen Glauben nicht rauben. Als er Trdat von einer unheilbaren Krankheit befreit, lsst sich dieser 301 berzeugt taufen – und verfgt, dass die Armenier als erstes Volk der Geschichte das Christentum als Staatsreligion annehmen.

Auch abseits von Religion und Klstern bietet Armenien berraschendes: Auf dem Rckweg zur Hauptstadt besteht die Mglichkeit einer Verkstigung armenischen Weins – schlielich wurde um die Ecke, im heutigen Georgien, der Weinbau erfunden. Ebenfalls profan, doch nicht weniger interessant geht es beim Besuch einer armenischen Familie zu. Dort wird das traditionelle Fladenbrot „Lavasch“ hergestellt und gemeinsam mit den Gsten zum Mittagessen verspeist.

In Yerevan selbst schlielich erfreuen sich Bibliophile am Besuch des Matenadarans (altarmenisch fr Bibliothek). Hier werden tausende von Handschriften mit unschtzbarem Wert aufbewahrt. Neben der Sammlung uralten Wissens bestechen die Bcher vor allem durch ihre Feinheit und die Leuchtkraft der Farben. Die Sammlung enthlt herausragende Beispiele armenischer Miniaturen. Der Codex Etschmiadsin von 989 kommt einer nationalen Reliquie nahe.

Reisetipp: „Armenien - Im Land der Aprikosen“: www.paradeast.de/reisedetails/Armenien_-_Im_Land_der_Aprikosen_3025.php

Weitere Reisen durch Armenien unter: www.paradeast.de/reisen/armenien_reisen.php

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