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Pressemitteilung

Neue Lohnuntergrenze in Zeitarbeit ohne Effekt

Angemessene Entgelte sind Zeichen von Wertschätzung
(PM) Mnchen, 14.02.2012 - Die Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit bringt kaum einem Beschftigten mehr Geld. Darauf hat der Personaldienstleister USG People Germany am 9. Februar in Mnchen aufmerksam gemacht. Lange wurde um diesen gesetzlich verordneten Mindestlohn gerungen, seit Januar ist er in Kraft und liegt bei 7,01 Euro im Osten und 7,89 Euro im Westen.

„Genauso viel bekommt ein tariflich entlohnter Mitarbeiter der niedrigsten Entgeltgruppe 1 in der Zeitarbeit sowieso“, sagt USG People Geschftsfhrer Marcus Schulz. Sein Unternehmen zahlt immer fter hhere Entgelte. Denn Schulz will auch in Zukunft begehrte Fachkrfte halten, neue gewinnen, einstellen und dann im Rahmen der Zeitarbeit berlassen. Die Kunden seien bereit, fr die Flexibilitt, die man mit Zeitarbeit gewinnt, zu zahlen, stellt Schulz fest: „Wer billig will, setzt nicht auf Zeitarbeit. Das wrde sich nicht rechnen.“

Eine Chance, Fachkrfte zu gewinnen, haben Zeitarbeitsunternehmen nur, wenn sie bereit sind, adquate und vor allem zeitgeme Entgelte zu zahlen. „Und diese liegen in hheren Entgeltgruppen zum Teil deutlich ber dem Tariflohn und jedenfalls ber der Lohnuntergrenze“, erlutert Schulz. Darber hinaus bedeutet fr ihn eine angemessene Entlohnung „Wertschtzung und Anerkennung der Leistung der Mitarbeiter“.

Die im Januar eingefhrte Lohnuntergrenze, schtzt Schulz, betreffe nur einen Bruchteil der rund 900.000 Beschftigten in der Zeitarbeitsbranche – „wenn berhaupt“. Weder fr die Zeitarbeitnehmer noch fr die Kundenunternehmen ndert sich somit durch die Einfhrung der Lohnuntergrenze etwas. Sie wirke sich allerdings auf auslndische Zeitarbeitsunternehmen aus, die Mitarbeiter nach Deutschland berlassen. „Diese Unternehmen sind nun verpflichtet, die Entgelte zu zahlen, die wir bereits seit Jahren nach dem BZA/DGB-Tarifvertrag zahlen“, so der Geschftsfhrer von USG People Germany. Dies sei „gut so, denn wir drfen in Deutschland keinen Wettbewerb dulden, der darin bestehen wrde, die Lhne zu unterbieten“.

Im Endeffekt sorgt die Lohnuntergrenze fr kalkulatorische Gerechtigkeit unter den Personaldienstleistern. Sie trgt so indirekt zur Beschftigungssicherheit in der Zeitarbeit bei. Schulz: „Ich bin gern Arbeitgeber – mit allen Rechten und Pflichten wie jedes andere Unternehmen auch. Schaffe Stellen, zahle Gehalt, Steuern und Sozialabgaben und suche attraktive Projekte fr meine Mitarbeiter.“
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