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Pressemitteilung

Miteinander arbeiten statt übereinander reden: Mediation sichert Erfolg im Betrieblichen Eingliederungsmanagement

(PM) Mnchen, 21.12.2012 - Es ist gesetzlich vorgeschrieben: Wenn ein Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres lnger als sechs Wochen arbeitsunfhig ist, muss der Arbeitgeber ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchfhren. Hier vereinbart das Unternehmen mit dem betroffenen Mitarbeiter individuelle Manahmen die helfen, die Arbeitsfhigkeit wieder herzustellen und weiteren Erkrankungen vorzubeugen. „Vor allem bei der Eingliederung von langzeiterkrankten Mitarbeitern ist hier absolutes Fingerspitzengefhl gefragt“, wei die Mnchner BEM-Expertin Angela Huber. Sie rt in solchen Fllen zu einer Mediation.

Waren die Kollegen am Anfang der Krankheitsphase noch verstndnisvoll, so huft sich im Laufe der Zeit meist Unmut an. „Die Arbeit des fehlenden Mitarbeiters muss schlielich aufgefangen werden, Mehrarbeit und berstunden lassen die Stimmung schnell kippen“, erklrt Angela Huber. Um bei der Rckkehr des langzeiterkrankten Kollegen Verstndnis freinander herzustellen und den Erfolg der Eingliederung zu sichern, rt die Expertin zu einer Team-Mediation. Dies bedeutet: Eine neutrale Person vermittelt zwischen zwei Konfliktparteien. „Mediatoren sind besonders geschulte und unabhngige Vermittlungspersonen, die die Parteien dabei untersttzen, Streitpunkte zu identifizieren und Lsungen zu erarbeiten“, erklrt die Expertin. Sie wei: „Im Konflikt sind Menschen blind fr eine Lsung – durch Mediation gewinnen sie Klarheit.“ Zudem ffnen sich Betroffene gegenber einer neutralen Person schneller, da sie keine Angst vor deren Reaktion haben.

Mediation reduziert Konfliktkosten

Und Konflikte kosten dem Unternehmen Geld – vor allem durch die verlorene Arbeitszeit. rgern sich zwei Mitarbeiter ber eine Stunde lang ber ihren Kollegen, der nach einer lngeren Erkrankung zurckkehrt und noch nicht voll einsatzfhig ist, sind hier bereits zwei Stunden fr den Konflikt aufgewandt worden. Beklagen sie sich darber auch bei dem Vorgesetzten fr 30 Minuten, haben alle drei insgesamt weitere 1,5 Stunden fr den Konflikt aufgewendet. Wenn die Stunde des Vorgesetzten das Unternehmen intern 100 Euro kostet und die der Arbeitnehmer 50 Euro, so sind hier bereits Kosten in Hhe von 200 Euro entstanden“, erklrt Angela Huber. rgert sich der Vorgesetzte anschlieend noch 30 Minuten ber den Vorfall und kommt deshalb 15 Minuten zu spt zu seinem Anschlusstermin, so entstehen weitere Kosten: 50 Euro fr die halbe Stunde des Vorgesetzten und 15 Minuten Wartezeit pro anwesendem Teilnehmer des Meetings, in diesem Fall zehn Fhrungskrfte mit einem Stundensatz von 80 Euro. Das bedeutet weitere 200 Euro Konfliktkosten.

Damit ist aber der Konflikt noch nicht beendet – und der Eingliederungserfolg des erkrankten Mitarbeiters erheblich gefhrdet. „Hier hilft eine Mediation“, erklrt die Expertin. „Schlielich wollen beide Seiten gehrt und verstanden werden. Der erkrankte Mitarbeiter, der vielleicht nur bei zwei Handgriffen bergangsweise noch Untersttzung braucht und das Team, das wissen mchte, ob und wann der Kollege auf Dauer wieder einsatzfhig ist. Sind Klarheit und Verstndnis freinander geschaffen, kann man sich wieder auf die Arbeit und muss sich nicht auf den Konflikt konzentrieren.“ Fr Angela Huber, die deutschlandweit bereits ber 200 Einzelflle im Betrieblichen Eingliederungsmanagement betreut hat und das Instrument in mittelstndischen Unternehmen einfhrt, prft oder optimiert, ist das Handwerkszeug der Mediation unverzichtbar. Ziel des Unternehmens ist es schlielich, den kranken Mitarbeiter bei seinem Genesungsprozess zu untersttzen und einer erneuten Arbeitsunfhigkeit vorzubeugen. Hier ist es notwendig, den Betroffenen – ob erkrankten Mitarbeiter oder auch dem Team – wertneutral zuzuhren und bestehende Konflikte zu berwinden.“

Info: Angela Huber ist Rechtsanwltin und Mediatorin BM. Sie spezialisierte sich durch Fachanwaltsausbildungen auf die Gebiete des Arbeits- und Sozialrechts und ist durch den Bundesverband Mediation zertifiziert. Mittelstndischen Unternehmen bietet sie eine umfassende rechtliche und fachliche Beratung bei der Einfhrung und Optimierung eines auf das Unternehmen angepassten Betrieblichen Eingliederungsmanagements, betreut als Fallmanagerin zahlreiche BEM-Flle und rundet ihr Beratungsangebot durch Methodenkompetenz in der Konfliktprvention und Mediation ab. Ihre Expertise beruht auf langjhriger Erfahrung als juristische Referentin in der Personalabteilung der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. und als Disabiliy Managerin fr mittelstndische Unternehmen.
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ZUM AUTOR
�BER ANGELA HUBER, RECHTSANWLTIN UND MEDIATORIN

Angela Huber ist Rechtsanwältin und Mediatorin. Sie spezialisierte sich durch Fachanwaltsausbildungen auf die Gebiete des Arbeits- und Sozialrechts und ist durch den Bundesverband Mediation zertifiziert.Mittelständischen Unternehmen bietet ...
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