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Pressemitteilung

Materialstammdaten voller Fehler

(PM) , 19.11.2008 - Pforzheim, 19. November 2008. Die Materialstammdaten strotzen in fast allen Firmen Deutschlands vor erheblichen Fehlern. Nach einer Erhebung des Datenqualitts-Experten Omikron Data Quality weist lediglich jedes sechste Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Euro Umsatz eine geringe Fehlerquote auf, bei allen anderen liegt sie teilweise sogar ber 30 Prozent. Zu den Ursachen zhlen vor allem mangelhafte Regeln und Prozesse fr ein einheitliches Stammdatenmanagement sowie unzureichend organisierte Verantwortlichkeiten und fehlende technische Mglichkeiten zur automatischen Datenpflege.

„Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft meist eine erhebliche Lcke“, fasst Omikron-Geschftsfhrer Carsten Kraus die Ergebnisse zusammen. „Offenbar stand das Management der Materialstammdaten bisher nicht auf der Tagesordnung oder hatte keine adquate Gewichtung.“ Denn in 84 Prozent der befragten Firmen liegt eine Fehlerquote von ber 10 Prozent vor. Dies bedeutet bei genauerer Betrachtung, dass die Materialstammdaten in jedem zweiten Fall Mngel in einer Grenordnung von bis zu 20 Prozent beinhalten. Noch schlimmer sieht es beim Rest aus, wo in noch grerem Umfang Dubletten, falsche Klassifikationen oder unverstndliche Materialtexte bestehen. Bei neun Prozent der befragten Firmen herrschen sogar sehr kritische Verhltnisse: diese melden eine Fehlerquote von mehr als 30 Prozent.

Zu den hauptschlichen Ursachen der schlechten Datenqualitt zhlt vor allem, dass die Prozesse und Regeln zur Stammdatenpflege nicht im erforderlichen Ma definiert sind. Dieses Problem besteht bei zwei Dritteln der Unternehmen. Auch diesbezgliche Verantwortlichkeiten sind in hnlich vielen Firmen nicht klar bestimmt. Hinzu kommt in drei von fnf Fllen das Fehlen angemessener Softwarelsungen, die fr eine automatisierte Datenpflege sorgen. Zudem klagen 57 Prozent der Unternehmen ber eine unzureichende Sensibilitt fr die Qualittserfordernisse beim Stammdatenmanagement. Aber auch unzureichende Ressourcen und eine groe Zahl an Datenquellen tragen bei der Hlfte der Firmen zu den derzeitigen Schwchen bei.

„Eine nachhaltige Datenbereinigung bringt entscheidende Wettbewerbsvorteile“, betont Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschftsfhrer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Schlielich wrden Einkauf, Bestandsfhrung, Disposition und Rechnungsprfung regelmig auf Materialstammdaten zurckgreifen. „Eine kontinuierliche Pflege der Stammdaten ist unentbehrlich, um brachliegende Einsparpotenziale auszuschpfen“, betont er. Sparpotenziale ergeben sich etwa daraus, dass Gleichteile, die bislang unter einer etwas anderen Bezeichnung im System gefhrt wurden, jetzt endlich gefunden und zusammengefhrt werden knnen. Auerdem lassen sich im Bereich Materialbeschaffung und E-Procurement grere Einkaufsmengen besser verhandeln.

Auch Karl-Heinz Diekmann von der Mainzer Beratungsgesellschaft gicom Quality Management sieht dringenden Handlungsbedarf. „Dieses Thema ist viel zu lange stiefmtterlich behandelt worden“, urteilt der Consultant und sieht die heutigen Probleme im Zusammenhang mit den technischen Infrastruktur-Vernderungen der letzten Jahre. „Die vermehrte Einfhrung von Standardsoftware in den Unternehmen hat zwar zu guten Prozesslsungen gefhrt, hufig allerdings auf Kosten der Stammdaten“, beschreibt er die negativen Effekte. Dies sei vielfach unbercksichtigt geblieben.

Allerdings findet offenbar langsam ein Umdenken statt, denn in den kommenden zwei Jahren will eine groe Zahl Unternehmen konkrete Manahmen zur Steigerung der Qualitt in den Materialstammdaten ergreifen. Fr 19 Prozent steht dies in jedem Fall fest, weitere 23 Prozent wollen sich diesem Thema „voraussichtlich“ gezielter als bisher widmen. „Eine zentrale Bedeutung wird dabei die Ausrichtung auf Softwarelsungen sein, die eine automatisierte Datenpflege untersttzen“, erwartet der Omikron-Geschftsfhrer Kraus. „Klar definierte Prozesse und Verantwortlichkeiten sind die eine Seite, daneben muss es aber eine operative Untersttzung fr eine automatisierte und Fehler minimierende Realisierung geben.“

ber Omikron Data Quality GmbH:
Die Omikron Data Quality GmbH mit Hauptsitz in Pforzheim zhlt zu den fhrenden deutschen Unternehmen im Bereich Adressmanagement und Datenqualitt: Omikron analysiert und berarbeitet bestehende Daten und bietet darber hinaus umfassendes Consulting rund um alle Fragen der Datenqualitts-Sicherung - von der internationalen postalischen Korrektur bis hin zum Sanktionslisten-Abgleich. Omikron untersttzt seit 1993 Unternehmen dabei, die wertvollen Potenziale ihrer Datenbanken voll auszuschpfen. Heute begleitet das international agierende Unternehmen den gesamten Data Quality Lifecycle. Lsungen von Omikron werden in allen wichtigen Unternehmensanwendungen wie SAP und Siebel eingesetzt.

Kontakt:
Omikron Data Quality GmbH
Pflzerstr. 35
75177 Pforzheim
Tel. +49 (0)7231/12597-0
Fax +49 (0)7231/12597-250
info@omikron.net
www.omikron.net
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