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Pressemitteilung

Know-Center und m2n im E-Government Spitzenfeld

(PM) , 30.09.2008 - sterreichisches Bundesministerium fr Finanzen gewinnt Preis fr innovativste E-Government-Anwendung

Graz, 30 September 2008 – Das sterreichische Bundesministerium fr Finanzen gewinnt mit Technologien des Know-Center in Graz, Europas fhrendem Kompetenzzentrum fr Wissensmanagement und Wissenstechnologien, den Preis fr die innovativste E-Government-Anwendung in der Kategorie Preis der Wissenschaft. Die Auszeichnung im Rahmen des 8. E-Government-Wettbewerbs fr Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesinnenministeriums vergab eine hochkartig besetzte, unabhngige Jury. An dem Wettbewerb beteiligen sich jedes Jahr Verwaltungen und Behrden aus dem deutschsprachigen Raum. Mit dem ersten Preis wurde – noch vor der Konkurrenz aus Deutschland und der Schweiz – das Projekt „DYONIPOS Use Case BMF“ gewrdigt: Intelligente, digitale Assistenten untersttzen die Wissensarbeit in der Verwaltung und reduzieren die ansonsten aufwndigen und oft ineffektiven Recherche- und Analyseschritte der Mitarbeiter. Initiiert und geleitet hat das Projekt Ministerialrat Josef Makolm, der mit der Planung und Umsetzung das Unternehmen m2n beauftragt hat. ber die Partnerschaft mit m2n und entsprechende Forschungsprojekte wurde auch das Know-Center intensiv in das Projekt eingebunden.

„Keine Mehrarbeit durch Wissensmanagement“
Unter diesem Motto stand die Aufgabe des Finanzministeriums, die steigende Belastung der Mitarbeiter durch die stndige Suche nach Informationen in einer zunehmenden Flut von Daten zu verringern. „Wir brauchten kompetente Partner mit guten Ideen“, betont Ministerialrat Josef Makolm. Im Jahr 2006 hat das Ministerium deshalb ein Joint Venture zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung gegrndet. Ein Forschungsprojekt wurde ins Leben gerufen, das unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Michael Granitzer vom Know-Center stand und an dem auch das Institut fr Informationssysteme und Computer Medien (IICM) der Technischen Universitt Graz sowie die Unternehmen m2n und Hewlett-Packard beteiligt waren. Unter der Fhrung von Ministerialrat Josef Makolm und von Doris Ipsmiller von m2n konnten anschlieend die Forschungsergebnisse direkt in die Praxis berfhrt werden.

Das System
Im DYONIPOS-Forschungsprojekt wurde zunchst die Entwicklung eines intelligenten, kontextsensitiven Systems vorangetrieben, das den Wissensarbeiter in der effektiven und effizienten Bewltigung seiner tglichen Arbeit untersttzt. Es sollte gleichzeitig zum Aufbau einer Wissensbasis in der Organisation beitragen. Ein automatisches Identifizieren des Informationsbedarfs, ergnzt durch eine proaktive Suche, ermglicht den Abruf von relevanten Informationen genau dann, wenn sie gebraucht werden. Dr. Michael Granitzer, Abteilungsleiter am Know-Center, erklrt: „’Information at your fingertips’, also schnell und mhelos erreichbare Informationen, sind mit DYONIPOS keine Vision mehr, sondern bereits Realitt.“ Stellt ein Benutzer beispielsweise eine Frage an Kollegen per E-Mail, so werden dem Benutzer automatisch relevante Dokumente, elektronische Akten, frhere Korrespondenzen oder aber auch mgliche Experten und Internetressourcen, welche Kollegen in Zusammenhang mit der Frage gelesen haben, zur Verfgung gestellt. Das System basiert auf Spitzentechnologien aus den Bereichen Wissenserschlieung und auf dem „Intelligence Management Framework“, einem semantischen System von m2n.
„Der Erfolg ist beeindruckend. Wo frher sozusagen schwarze Lcher waren, findet sich jetzt einfach zugngliches Wissen“, freut sich Ministerialrat Josef Makolm. „Doppelarbeiten werden vermieden, die Such- und Bearbeitungszeiten sind krzer und die Wissenstrger sind besser vernetzt. Einer Ausweitung auf weitere Benutzergruppen steht nichts mehr im Wege!“
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