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Fertigungszelle mit Roboterbieger und Kodierung

(PM) Schmallenberg, 05.02.2018 - Sind die Anforderungen komplex, ist eine Lsung gefragt, die dynamisch und vielseitig zum Ergebnis fhrt. Und manchmal auch gleich zu mehreren, wie bei diesem aktuellen Projekt der transfluid Maschinenbau GmbH. Hier biegt das speziell entwickelte Automationssystem 6 m lange Rohre mit kleinem Durchmesser bei konstant hoher Geschwindigkeit. Gleichzeitig ist die transfluid-Fertigungszelle in der Lage, krzere Rohrleitungen von 500 mm mit vielfltiger Bogengeometrie in groen Stckzahlen zu fertigen. Anspruchsvoll ist ebenfalls die Handhabung der beschichteten Rohre im Prozess. Denn bei den empfindlichen Oberflchen bedarf es besonderer Vorsicht und Sorgfalt im Rahmen der Bearbeitung.

Kettenfrderer und clevere Kodierung

Damit die Fertigung sicher, schnell und sorgfltig umgesetzt werden kann, hat transfluid zwei Roboter - die als Biegemaschinen im Einsatz sind - mit jeweils unterschiedlichen Magazinen ausgestattet. Ein Magazin ist ein sogenannter Kettenfrderer. Er fhrt dem Biegeroboter lange Rohre zu. Anhand der vorher per Kodierung markierten Rohre erkennen die Roboter, welche Geometrien sie umsetzen mssen. Dabei sind sie in der Lage, ein langes Rohr jeweils von einer Seite zur Mitte hinzubiegen. Im Anschluss an die Bearbeitung wird das Werkstck auf einer Rutsche abgelegt.

Zustzlich verfgt die Biegezelle ber einen separaten Stufenfrderer. Er fhrt die kurzen Rohrlngen zu - falls erforderlich auch zwei unterschiedliche Rohre. Jeder Roboter verarbeitet dann je nach Fall eine andere Geometrie oder Rohre mit einem anderen Durchmesser. So kann sehr effizient eine grere Serie kurzer Bauteile parallel gefahren werden. Und ebenso effektiv auch lange Bauteile.

Fr groe Einsatzvielfalt

"Eine weitere Herausforderung bei der Entwicklung unserer Automationslsung war es, dass die Rohre alle beidseitig mit umgeformten Enden versehen sind oder hier bereits ber aufgezogene Schneidringe verfgen", so Stefanie Flaeper, Geschftsfhrerin bei transfluid. "Per Robotertechnik kann an beiden bereits montierten Enden mit extrem kurzer Distanz zum Bogen mit der Biegegeometrie begonnen werden. Und der Ablauf - erst die Enden prparieren und dann biegen - kann mit dieser Biegetechnik konsequent bei allen Rohren umgesetzt werden." Damit ist die vorherige Bearbeitung der Enden um ein Vielfaches kostengnstiger und schneller realisierbar. Es gibt keine geometrischen Einschrnkungen durch diesen Ablauf, und das Rohr kann vorher mit Stopfen verschlossen werden. So ist es nach dem Biegen sofort einsetzbar.

Datenfile zum Biegen direkt aus dem CAD-System

Zustzlich zur Flexibilitt sorgt eine weitere Strke des Automationssystems fr einen nicht zu unterschtzenden Vorteil: Die Roboter mssen nicht programmiert werden. Wie bei jeder herkmmlichen Biegemaschine knnen auch die Biegeroboter ber einen Datenfile direkt aus dem CAD-System die notwendigen Daten laden und in eine Biegegeometrie umwandeln. So gehrt auch die "Hemmschwelle' des Programmierens der Vergangenheit an. Und online knnen die Systeme mit allen relevanten Mess-Systemen verknpft werden.

Was die Rohrbearbeitung sonst noch schneller und wirtschaftlicher macht, zeigt transfluid (www.transfluid.net) auf der Tube 2018 in Halle 5 am Stand G34.
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Frau Yvonne Cron
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transfluid - die L?sung f?r Rohre Die transfluid Maschinenbau GmbH ist der weltweit gefragte Partner f?r die Herstellung von Rohrbiegemaschinen und Rohrbearbeitungsmaschinen f?r die Rohrumformung und das Trennen von Rohren sowie von ...
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