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Energiewende zeichnet sich ab: Erneuerbare Energien als Alternative zu Atomstrom

(PM) Berlin, 18.03.2011 - Im Herbst entschied sich die Bundesregierung fr Laufzeitverlngerungen der Atomkraftwerke und mit spteren Frderungskrzungen gegen einen strkeren Ausbau von sauberen Strom. Und das, obwohl im letzten Jahr mehr als eine Million Menschen gegen lngere Laufzeiten demonstrierten. Zu diesem Zeitpunkt stellten sie noch nicht die Bevlkerungsmehrheit, doch heute sprechen sich rund 80 Prozent der Deutschen gegen diese Entscheidung aus. Untersttzt werden sie von fnf Bundeslndern, die beim Bundesverfassungsgericht dagegen Klage einreichten. Mit diesem Umdenken steht der Energiewende nichts mehr im Wege. Nun stellt sich aber die Frage, wie die dezentrale Stromerzeugung in Zukunft umgesetzt werden soll. Eine Lsung bietet die Photovoltaik, die der breiten Bevlkerung ermglicht, effizient die alternativen Energiekonzepte zu realisieren.

Kurzentschlossen legte die Bundesregierung sieben der insgesamt 17 Atomkraftwerke still. Entgegen aller Annahmen und Prognosen, trifft Deutschland nun doch kein Energieengpass. Die nun nicht eingetretene Versorgungslcke fhrte ursprnglich zur Laufzeitverlngerung der Atomkraftwerke. Ernchterung folgt den „politischen Mrchenstunden“, denn seit Jahren ist Deutschland ein Stromexporteur. Dieser berschuss entspricht einer Leistung von bis zu vier oder fnf Reaktoren, schtzt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut fr Wirtschaftsforschung (DIW) in der Sddeutschen Zeitung. Untersuchungen des Frauenhofer IWES Kassel belegen, dass an vielen sonnigen Tagen bereits heute Kohle- und Atomstrom berflssig sind. Diese Darstellung lsst die Argumente fr die Laufzeitverlngerungen im anderen Licht erscheinen. Statt Not-Stromimporten oder Ausfllen konnten problemlos sieben Kernkraftwerke stillgelegt werden.

Energiewende: Zeichen stehen auf Wechsel

Wer sich in der Politik noch frher konsequent fr Kernkraft aussprach, fordert in den heutigen Debatten mehr kostrom ein. Diesem politischen Umschwenken folgen sehr wahrscheinlich rechtliche Schritte der Atomkonzerne. Die Konsumenten handeln und setzen ein Zeichen, indem Tausende zu kostromanbietern wechseln. Galten Atomkraftwerke noch bis vor wenigen Tage als klimafreundliche Energieerzeuger, so sind sie nun in den Augen vieler unsicher und berholt.

Energiemix: Ausbau der Erneuerbaren Energien

Im letzten Jahr gaben die Stromanbieter die EEG-Umlage von 3,53 Cent pro kWh als Preiserhhung weiter. Bei den Verbrauchern fhrte der „Kostentreiber“ zu Unmut, der sich auch gegen den Ausbau der Erneuerbaren Energien richtete. Obwohl sich die Stromkosten aus anderen Grnden steigerten, waren die Schuldigen schnell ausgemacht (Siehe dazu auch den Artikel Solaranlagenfrderung). Neueste Studien* der DIW beweisen, dass die steigenden Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt strker den Energiepreis beeinflussen als die Einspeisevergtung. Verzichte man auf den weiteren Ausbau, dann wrde der Brsenpreis pro Megawattstunde in zehn Jahren enorm ansteigen.

Deshalb hngt die zuknftige Preisentwicklung vom Strommix ab. 2010 wurden mit Wind, Wasser, Biomasse und Sonne 17 Prozent des gesamten Strombedarfs erzeugt, die Atomenergie speiste 23 Prozent und Kohlekraftwerke 41 Prozent ins Netz ein. Was also tun, wenn nach und nach die Kernkraftwerke geschlossen werden? Mit dem Bau von weiteren Braun- oder Steinkohlekraftwerke wre es unmglich, die vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Die Erneuerbaren Energien sind in jedem Fall eine effiziente Lsung, auch wenn steigende Strompreise in Zukunft nicht ausgeschlossen werden knnen. Fr Verbraucher bedeutet es, ber kostengnstige Alternativen nachzudenken. Die Unabhngigkeit vom Stromanbieter garantiert eine eigene Photovoltaikanlage.

Photovoltaik: Besser als ihr Ruf

Immer noch wird die Photovolatik in Deutschland oft unterschtzt: An einem sonnigen Mittag erzeugen Solaranlagen in Deutschland genauso viel Energie wie acht Kernkraftwerke. Die bereits 2010 erschienene Studie von dem TecDax Unternehmen PV-Systemhaus Phoenix Solar AG* mchte die gefhlsgeladene Debatte ber Solarenergie argumentativ beenden.

- Im letzten Jahr erreichten die zugebauten Photovoltaikanlagen die gesamtwirtschaftliche Gewinnschwelle.
- In den nchsten acht Jahren knnten die Solaranlagen mit einem fairen Kostenkonzept hnlich wettbewerbsfhigen Strom wie die neuen Gas- und Steinkohlekraftwerken erzeugen.
- Mit Photovoltaik wird der Weg zur dezentralen Stromerzeugung erleichtert, da diese Technologie dem Groteil der Bevlkerung ermglicht, mit der eigenen Anlage Strom zu produzieren. Darber hinaus wirkt es auch als innovativer Impulsgeber fr u. a. dezentrale Energiesysteme.

Damit die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien anhlt, bedarf es eines alternativen Energiekonzeptes, in dem klar die mittelfristige und stabile Frderung, Forschung und Entwicklung zu Speichermedien und Erneuerung von Hochspannungsleitungen festgeschrieben sind.

Mehr zum Thema unter www.everenergy.de
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