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Betriebsfeiern - Wie viel Vergnügen das Finanzamt mitbezahlt

(PM) , 24.11.2006 - Bonn, 24. November 2006 – Vor Weihnachten kommen viele Unternehmen in Feierlaune. Doch nicht nur der Alkohol, sondern auch das Finanzamt kann im Anschluss an Betriebsfeiern fr Katerstimmung sorgen – wenn es die Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben anerkennt. Denn grundstzlich gelten derartige Veranstaltungen als Zuwendungen an die Mitarbeiter und werden wie Gehalt behandelt. Damit Betriebsfeiern steuerlich abzugsfhig sind, mssen sie im berwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegen. Dieses hat der Bundesfinanzhof per Urteil mit engen Grenzen versehen. Klare Vorgaben fr Betriebsfeiern Unternehmen knnen die Kosten ihrer Betriebsfeier nur dann von der Steuer abziehen, wenn sie drei zentrale Bedingungen einhalten. Die DHPG-Berater (www.dhpg.de) weisen darauf hin, dass die gesamten Zuwendungen sonst zum lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn zhlen. 1. Nur Mitarbeiter zhlen: Eine Veranstaltung gilt nur dann als abzugsfhige Betriebsfeier, wenn alle Mitarbeiter eingeladen werden und nicht etwa nur einzelne Abteilungen. Die Aufwendungen fr Geschftspartner dagegen sind nur eingeschrnkt absetzbar. 2. Nur zwei Veranstaltungen: Die Finanzbehrden erkennen hchstens zwei Betriebsfeiern pro Kalenderjahr an. Ausnahmen gelten auch nicht bei besonderen Anlssen wie Firmenjubilen. Ab der dritten Veranstaltung sind die Aufwendungen in voller Hhe lohnsteuerpflichtig. 3. Nur 110 Euro: Pro Mitarbeiter drfen alle Kosten zusammengerechnet hchstens 110 Euro inklusive Mehrwertsteuer betragen. Besonders fatal: Liegen die Ausgaben auch nur einen Cent darber, wird die Veranstaltung insgesamt steuerpflichtig. Die Folge ist nicht nur eine Lohnsteuer- sondern auch eine Sozialversicherungspflicht. Schon im Vorfeld sollten Unternehmen daher genau prfen, ob die geplante Veranstaltung im Rahmen dieser Bedingungen bleibt. Wichtig ist in jedem Fall, Teilnehmer und Kosten exakt zu dokumentieren. Als abzugsfhig gelten Ausgaben, die fr Betriebsfeiern blich sind. Dazu zhlen Speisen und Getrnke ebenso wie etwaige Geschenke, Fahrtkosten oder Eintrittsgelder. Doch aufgepasst: Werden Geldgeschenke verteilt, so sind diese in der Regel immer lohnsteuerpflichtig. Und sind Geschftspartner mit von der Partie, knnen Firmen die Aufwendungen fr eine Veranstaltung nur zu 70 Prozent als Betriebsausgaben geltend machen. Andere Gefahren zeigen sich mitunter erst auf den zweiten Blick, wie DHPG-Wirtschaftsprfer Volkmar Heun erlutert: „Wenn ein Unternehmen 400-Euro-Krfte beschftigt, kann dieses Limit durch eine Betriebsfeier berschritten werden. Dann fllt neben der Lohnsteuer der volle Beitrag zur Sozialversicherung an.“ Firmen mssen daher auch versteckte Hrden sorgfltig beachten, wenn das Finanzamt nicht fr bse berraschungen im Anschluss an festliche Anlsse sorgen soll. Kontakt: DHPG Dr. Harzem & Partner KG, Carmanstrae 48, 53879 Euskirchen Telefon: 02251.7009-0, Fax: 02251.7009-50 www.dhpg.de, euskirchen@dhpg.de Pressekontakt: conovo media, Glockengasse 54-56, 50667 Kln Telefon: 0221.356860-0, Fax: 0221.356860-55 www.conovo.de, info@conovo.de
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