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3d-berlin GmbH
Pressemitteilung

Bedeutender Fortschritt in der Indoor-Navigation

Level of Detail-Modell (LOD) von der Beuth Hochschule für Technik Berlin ausgezeichnet
(PM) Berlin, 02.09.2010 - Das Berliner Hightech-Unternehmen 3d-berlin entwickelte in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule fr Technik Berlin ein neuartiges Level of Detail-Konzept fr 3D-Indoor-Visualisierungen. Ergebnis sind deutliche Qualittssteigerungen des Gebudeleit- und Informationssystems Guide3D, welches Besuchern Wege in Gebuden von abstrakt bis hin zu fotorealistisch darstellen kann. „Es kommt nicht auf den hchsten Realismusgrad an, sondern auf die optimale Vermittlung rumlicher Informationen“ berichtete der promovierte Virtual Reality-Spezialist und Geschftsfhrer der 3d-berlin GmbH, Dr. Bjrn Clausen, heute in Berlin.

3D-Visualisierungen als Knigsweg der Indoor-Navigation

Die Orientierung in unbekannten Umgebungen ist ein komplexer Teilprozess der Navigation, bei der das menschliche Gehirn eine Vielzahl von Informationen aufnimmt und mental dreidimensional (mental map) speichert. „Die visuellen Eindrcke zusammenhngend zu verarbeiten sowie zu nutzen ist ein aufwendiger Prozess und erfordert ausgeprgte rumliche Vorstellungskraft.“, erklrt Clausen.

Der Einsatz von 3D-Visualisierungen als Navigationslsung hat vor allem im Indoor-Bereich Bedeutung: Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, bei denen herkmmliche Gebude-Karten mit 3D-Animationen verglichen wurden, besttigen, dass 3D-Visualisierungen rumliche Gegebenheiten besonders verstndlich darstellen und Menschen die Orientierung auch in groen Gebuden deutlich erleichtern. Dabei sieht ein Besucher dank Virtual Reality-Technik den gewnschten Weg zuvor im Internet oder am Touchscreen Vorort aus verschiedenen Perspektiven.

„LOD–Modell“ – plakative Matrix dreidimensionaler Indoor-Visualisierungen

Fr 3D-Stadtmodelle existiert in der Wissenschaft eine Unterteilung in vier "LOD-Stufen". Das Innenmodell eines Gebudes stellt LOD 4 dar. In dem heute prsentieren Detailstufenmodell werden drei weitere Klassen (Abstufungen) der LOD-Stufe 4 geschaffen. Dieses „Level of Detail-Modell“ ist ein Ansatz, der die einzelne Detailstufen der dreidimensionalen Innenraumgestaltung plakativ und logisch unterteilt. In den einzelnen Klassen beeinflussen variable Parameter zielgenau den Realismusgrad des virtuellen Gebudes: Eine mgliche Ausprgung des Parameters „Anzahl und Darstellung von Gegenstnden“ kann beispielsweise „hoch“ und damit fotorealistisch sein. Eine niedrige Ausprgung des Parameters htte dagegen den Vorteil, dass die nur wichtigsten Objekte (Landmarks), die der Wegfindung dienen, dargestellt werden: z.B. hinter der blauen Statue links abbiegen.

„Mit dem variablen Detailstufenmodell knnen wir in jeder Klasse den grten Lernerfolg bei der Wegsuche des Besuchers erzielen“, fasst Dipl.-Geograph und Projektmanager bei 3d-berlin Bjrn Gde die Vorteile des Modells zusammen. "Menschen orientieren sich an sogenannten Landmarks. Durch ihre zentrale Rolle in der Navigation mssen diese identifiziert und anschlieend gezielt und regelhaft eingesetzt werden, um den Navigationsprozess optimal zu untersttzen.", erklrt Gde weiter.

Auf die Idee des Detailstufenmodells kam Katharina Weber (27), ehemalige Praktikantin und heutige Projektmitarbeiterin bei 3d-berlin. Katharina Weber verwirklichte die Idee des LOD-Konzepts im Rahmen ihrer Abschlussarbeit, die von der Beuth Hochschule fr Technik im Fachbereich Geowissenschaften/Kartographie als beste Arbeit ausgezeichnet wurde. „Wir setzen auf die eigene Ausbildung hochqualifizierter Nachwuchskrfte in unserem Haus. Seit der Grndung von 3d-berlin im Jahr 2007 haben sich dabei schon mehrere Praktikantinnen und Praktikanten als wahre Wunderkinder erwiesen, auf die wir wirklich stolz sind“, lobt Clausen.

Detail-Level-Konzept von 3d-berlin reduziert Komplexitt

„Mit dem Detailstufenmodell haben wir, neben einer fundierten wissenschaftlichen Methode, einen Weg gefunden, die vielfltigen Visualisierungsmglichkeiten von Gebuden plakativ und einfach zu beschreiben. Unsere Kunden, Center und Facility Manager mssen sich z.B. nicht mit Fachbegriffen wie „Polygone“ oder „Shading-Verfahren“ beschftigen, sondern knnen Detaillevel fr eine Lsung in ihrem Gebude einfach selbst bestimmen“, erklrt Clausen. „Der Preis und Aufwand fr die Implementierung des Gebudeinformations- und Wegeleitsystems Guide3D kann so individuell den Gegebenheiten des Gebudeobjektes angepasst werden“, so Clausen abschlieend.

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Das Berliner Hightech-Startup-Unternehmen entstand Anfang 2007 um den promovierten Virtual Reality-Spezialisten Dr. Björn Clausen und Dipl.-Ing. Adrian Zentner als Ausgründung der Freien Universität Berlin. 3d-berlin ist mit dem ...
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