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Pressemitteilung

Anwendungssoftware muss oft nachbearbeitet werden

(PM) , 09.07.2008 - (hringen, 09.07.2008) Die IT-Entwicklungsabteilungen der Unternehmen mssen regelmig bermig viel Aufwand in die Nachbearbeitung ihrer neuen oder modifizierten Software-Lsungen stecken, weil sich bei der Einfhrung in den Produktivbetrieb vielfltige Probleme zeigen. Sie reichen von Inkonsistenzen unter Praxisbedingungen bis zur unzureichenden Revisionsfhigkeit. In jedem fnften Fall sogar liegen die erforderlichen Mehrleistungen durchschnittlich bei ber 20 Prozent im Vergleich zum eigentlichen Entwicklungsaufwand. Diese Ergebnisse hat eine Erhebung von Gebert Software unter mehr als 300 Firmen mit ber 100 Mio. Euro Umsatz ermittelt.

Danach tauchen bei der Einfhrung neu entwickelter oder modifizierter Applikationen zu 61 Prozent hufig Inkonsistenzen auf, wenn sie in die Praxisbedingungen berfhrt werden. Gleichzeitig wird hufig festgestellt (57 Prozent), dass die betreffende Software Mngel in ihrer Integrationsfhigkeit aufweist. Auch die Testverfahren erweisen sich in jedem zweiten Fall als unntig kompliziert. Hinzu kommt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen immer wieder feststellen mssen, dass die Entwicklung der Anwendungen nicht den Ansprchen der Revision gengt.

Als typische Ursachen fr die aufwndige Nachbearbeitung nennen zwei Drittel der Unternehmen vor allem eine schlechte Softwareverwaltung mit unzureichender Dokumentation. Nicht viel besser sieht die Situation bei den Prozessablufen in der Software-Entwicklung aus. Sie werden von 58 Prozent als unklar bezeichnet. Dadurch werden Abhngigkeiten nicht erkannt, die schlielich im Praxisbetrieb Fehler verursachen. Zudem geben zwei von fnf Unternehmen in der Studie von Gebert Software zu Protokoll, dass Programmierstandards oft nicht genau beachtet werden und dies eine Nachbearbeitung erfordert. Auch eine personelle Fluktuation bei den Mitarbeitern, weil in der Entwicklung offenbar hufig wechselnde externe Ressourcen eingesetzt werden, hinterlsst ihre Spuren und trgt fr 43 Prozent der befragten Firmen zu den Ursachen bei. Fast ebenso viele Unternehmen sehen in fachlichen Defiziten der Mitarbeiter einen weiteren Grund.

In der Summe fhren diese Probleme dazu, dass die betreffende Software im Praxisbetrieb Fehlerkosten verursacht und nachgebessert werden muss. Nur in jedem zehnten Fall erweisen sich die neuerlichen Arbeiten an den Applikationen als nur geringfgig. Im Gegenteil fallen in jedem zweiten Fall nochmals ber 15 Prozent der eigentlichen Entwicklungszeit an. Jedes fnfte Unternehmen gibt in der Erhebung von Gebert Software sogar an, dass der durchschnittliche Aufwand 20 Prozent des eigentlichen Entwicklungsaufwands berschreitet.

„Die Ursache liegt vor allem in den vielen manuellen Eingriffen. Eine ganzheitliche Lsung dieses Problems kann nur darin bestehen, den Software-Lifecycle auf ein intelligentes Tool zu sttzen, das eine einfache Anbindung anwenderspezifischer Entwicklungswerkzeuge bietet und alle Schritte in einer intuitiv zu bedienenden Oberflche zusammenfasst“, urteilt Fritz Gebert, Geschftsfhrer des gleichnamigen Softwarehauses. Weil sich die Unternehmen den hohen Aufwand fr Nachbearbeitungen und die Fehler im Praxisbetrieb immer weniger leisten knnten, wrde zunehmend das Thema Software Processing in den Vordergrund rcken. „Damit ist eine durchgngig transparente und automatisierte Steuerung des Entwicklungsprozesses mit revisionssicherer Dokumentation gemeint“, erlutert Gebert. Ein wesentliches Merkmal sei, dass die manuellen Eingriffe durch eine umfassende Standardisierung und Automatisierung deutlich reduziert werden. „Software Processing zielt darauf ab, den gesamten Entwicklungsprozess zu rationalisieren und die Fehlerquote signifikant zu mindern“, meint Gebert und ergnzt: „Regeln auf Papier knnen, aber mssen nicht beachtet werden. Die den automatisierten Prozessen hinterlegten Normen muss jeder zwangslufig einhalten, ohne dass er sie gelernt haben muss“.

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