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7. internationale IHK-Begegnungswoche „Ostwestfalen meets Poland“ mit viel Prominenz

(PM) , 11.06.2008 - Politik – Wirtschaft - Kultur: Deutschland ist Polens wichtigster Handelspartner

Dass Deutschland seit Jahren grter Handelspartner Polens und das Interesse beider Staaten zueinander wirtschaftlich und kulturell ungebrochen hoch ist, davon zeugten die mehr als 1.000 begeisterten Besucher der 7. internationalen IHK-Begegnungswoche in Bielefeld „Ostwestfalen meets Polen“ Anfang Juni 2008, die das Nachbarland in allen Facetten beleuchtete.

Die Veranstaltungswoche war vor allem gekennzeichnet durch viele Seminare und Vortrge rund um die Themenbereiche des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Austauschs beider Lnder. Workshops wie „Mittelstand trifft Mittelstand“, „Business meets Diplomacy“ oder „Praxisberichte hautnah“ gaben den Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft die Gelegenheit zum gegenseitigen, ausgeprgten Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Zahlreiche Fachvortrge aus verschiedenen Gebieten wie Steuern und Recht fr Mittelstndler, Bankwesen Logistik und sogar Erneuerbare Energien bewiesen ebenso die hohe Qualitt und Bandbreite wie arbeits- und wirtschaftspolitische Diskussionen, mit denen sich hier die Partnerlnder austauschten.

Tatkrftige Untersttzung durch Prominenz

an prominenter Prsenz auf der 7. IHK-Begegnungswoche fehlte es nicht. Etliche Vertreter aus Politik und Wirtschaft gaben sich hier die Ehre und hielten Vortrge, Gruworte oder nahmen an Diskussionsrunden teil. Bereits am Montag richtete unter anderem Dr. h.c. August Oetker zur Erffnung ein Gruwort an die Teilnehmer.
Bielefelds IHK-Prsident Ortwin Goldbeck ging in seiner Erffnungsrede vor allem auf die langjhrige Bedeutung der Handelspartnerschaft Deutschlands zu Polen ein. Besonders die engen Kontakte beider Staaten gestalten das Verhltnis zu weit mehr, als nur einer wirtschaftlichen Verbindung, so Goldbeck. Kunst und Kultur des Landes nehmen neben der Politik einen ebenso groen Stellenwert ein. Polen ist ein „lukrativer, zukunftsfhiger Markt vor der Haustr“- betonte der IHK-Prsident in seiner Begrung. Darber hinaus ist das Land durch mehr als 38 Millionen Einwohner ein attraktiver Markt. 450 Unternehmen aus Ostwestfalen unterhalten regelmige Handelsbeziehungen mit Polen, erluterte Goldbeck die Fakten.

„Deutschland war und bleibt Polens wichtigster Handelspartner“

Auf polnischer Seite war S.E. Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland prsent, der zur Erffnung am 2. Juni sprach und zur Veranstaltung „Business meets Diplomacy“ am selben Tag ein Statement hielt.
Zur Erffnung ging Dr. Prawda auf die Rolle Deutschlands als „groer Nachbar“ und wichtigster Wirtschaftspartner Polens ein. Doch die Reserven in der wirtschaftlichen Entwicklung beider Lnder sind noch nicht ausgeschpft. Im Gegenteil, so der Botschafter, ein erhebliches Potential schlummert noch ungenutzt und wartet auf weitere Anstrengungen beider Seiten, die notwendig sind, um noch bestehende Hrden und Defizite zu berwinden.
Dr. Prawda regte an, dass beide Lnder sich zusammen mit den anderen Mitgliedsstaaten in ihrer Rolle als EU-Staaten den globalen, wirtschaftlichen Herausforderungen gemeinsam stellen. Als enge Nachbarn verbinden beide Lnder jedoch auch einer globalisiert handelnden Welt nicht austauschbare, bilaterale Kontakte.
Europa braucht ein neues Gemeinschaftsgefhl, konstatiert der Botschafter und fgt hinzu: „Die Geschichte interessiert uns, nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der Zukunft. Damit wir, die neuen EU-Mitglieder, nicht nur als Quelle von Sorgen sondern auch als Quelle positiver politischer Energie angesehen werden“. In einem Exkurs in die Medizin vergleicht Dr. Prawda das erweiterte Europa mit zwei Lungen, die nun endlich zusammenwachsen und als Ganzes funktionieren. „Zwei Lungen und aufmerksames Zuhren scheinen auch notwendige Voraussetzungen dafr zu sein, dass der andere kein schwer zu fassender, mysteriser Fremder bleibt“ schliet Prawda seine Rede mit einem Apell.
Das vollstndige Gruwort ist hier abrufbar: www.wortbaustelle.de/pdf/Grusswort-Prawda-Bielefeld.pdf

Am Veranstaltungsdonnerstag gaben sich die Bundesprsidentenkandidatin Prof. Dr. Gesine Schwan in ihrer Funktion als Prsidentin der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt/Oder in einem Vortrag zum Thema „Deutsch-Polnische Beziehungen in Zeiten neuer Herausforderungen“ und anschlieend der Europa-Abgeordneten Elmar Brok in einem Gesprch zum selben Thema die Ehre.
Gesine Schwan berraschte zu Beginn mit flieendem polnisch und begann ihre Rede – auf deutsch -zum deutsch-polnischen Verhltnis mit der aussagekrftigen These „ wer in die Zukunft will, muss die Vergangenheit im Blick behalten“ . Die deutsch-polnischen Kontakte bezeichnet sie als solide und tragfhig, die nicht durch politische Meinungsverschiedenheiten gestrt werden drfen. „Wenn es gelingt aus allen negativen Punkten ein positives Paket zu schnren, dann haben wir einen groen Schritt nach vorn getan“ beendet die Bundesprsidentschaftskandidatin ihre Ansprache unter groem Applaus.

Der regelmige Dialog beider Lnder gibt den Impuls fr die Wirtschaftsbeziehungen

Zu Beginn der Begegnungswoche am 2 Juni, wie auch auf der Veranstaltung „Business meets diplomacy“ beteiligte sich ebenso der polnische Generalkonsul in Kln, Andrzej Kaczorowski mit einem Beitrag.
Der Vertreter Polens in Kln betont vor allem die wichtige Rolle Deutschlands als zweitstrkster Investitions- und Kapitalkooperationsgeber in Polen nach den Niederlanden. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Polen lag in 2007 bei 54,5 Milliarden Euro. Kennzeichnend fr die Handelsbeziehungen beider Lnder ist die bestndig hohe Dynamik mit einem Zuwachs von 13% in 2007 fhrt der Generalkonsul in seinem Vortrag aus.
Die Hauptinvestitionsbranchen liegen vor allem im Finanzsektor, Gro- und Einzelhandel, Motor- Baustoff- und Lebensmittelindustrie, erlutert Kaczorowski in seiner Ansprache. Umgekehrt nehmen aber auch die polnischen Investitionen in Deutschland zunehmend sichtbare Dimensionen an. Zahlreiche kleine und grere Unternehmen erweitern den deutschen Markt, fhrt der Generalkonsul weiter aus. Getragen wird der Erfolg der Wirtschaftspartnerschaft beider Lnder. Der regelmige Dialog zwischen Unternehmen beider Lnder gibt den entscheidenden Impuls fr die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen, resmiert Andrzej Kaczorowski zum Abschluss seiner Rede.

ber die „wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland nach vier Jahren EU-Mitgliedschaft“ referierte Małgorzata Wejtko, Leiterin der Investitions- und Handelsabteilung des Konsulats.
Wejtko betont dabei vor allem die stabilen Bedingungen fr deutsche Investoren. Das klassische Modell der Kostensenkung ist als Zugpferd in den Hintergrund getreten, dagegen ist die hohe Wirtschaftsdynamik mit einem Bruttoinlandsprodukt von 6% in 2008 ausschlaggebend fr die Attraktivitt Polens als Investitionsstandort erlutert die Konsulin und beruft sich auf aktuelle Umfragewerte der Deutsch-Polnischen Industrie und Handelskammer. Auch wenn die Zeichen in Polen auf Wachstum stehen – Zahlen sind nicht alles betont Wejtko und schliet sich den Worten von Generalkonsul Kaczorowski an – das Land bietet eine reizvolle Lebensqualitt vielfltige Mglichkeiten, wie qualifizierte, mehrsprachige Arbeitskrfte und Sonderwirtschaftszonen. Nicht zuletzt verschafft die bevorstehende Europameisterschaft 2012 Polen zu einer weltweiten Promotion und zur Steigerung des Zuflusses der auslndischen Direktinvestitionen. Die Polnische Wirtschaft – rasant wachsend fasst Małgorzata Wejtko ihren Vortrag zum Schluss zusammen.
Der vollstndige Vortrag ist hier abrufbar: www.wortbaustelle.de/pdf/Rede-Wejtko-Bielefeld.pdf

Bildmaterial zur honorarfreien Verwendung:
picasaweb.google.com/philduck72/Pressebilder/

weitere Informationen zur 7. internationalen IHK-Begegnungswoche:
www.ostwestfalen-meets.com

Pressekontakt:
Generalkonsulat der Republik Polen in Kln
Abteilung fr Handel und Investitionen
Małgorzata Wejtko
An der Alteburger Mhle 6
50968 Kln
Tel: +49 221 34 99 11
E-Mail: malgorzata.wejtko@wirtschaft-polen.de

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