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30. Juli: Internationaler Tag der Freundschaft - Freundschaft in neuer Kombination

Generationsübergreifend mehr bewirken
(PM) Waldsassen, 28.07.2015 - Was Hnschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr… so oder hnlich erklingt es, wenn Alt und Jung zusammenarbeiten sollen. Punkten die lteren mit ihren Erfahrungswerten, gehen die Jungen Herausforderungen oft unbekmmert an. Ob im Beruf, in der Familie oder im Verein – ein starres Schubladendenken blockiert in jeder Hinsicht das gemeinsame Entwicklungspotential. Genau dieses ist jedoch unabdingbar, um generationsbergreifend Groes zu bewirken. Zum Internationalen Tag der Freundschaft fordert der Souvernittsexperte Theo Bergauer (www.b-wirkt.de) mehr Kooperation zwischen den Generationen. So knnen aus Best Agern und den sogenannten Millennials (die Jahrtausender, Generation y) sicherlich bald doch noch Freunde werden.

Kooperation statt Konfrontation

Das Konfliktpotential ist gro. So unterschiedlich ihre Ideale sind, so verschieden sind auch die Herangehensweisen, mit denen ltere und Jngere Aufgaben lsen. Wissen die lteren (oder glauben es zumindest), wie es in der Praxis abluft, gehen die Jngeren gerne neue Wege, fragen nach und akzeptieren nicht einfach das, was schon immer so war. Fr sie ist nicht das bisherige strategische Vorgehen entscheidend, sie wollen die Sinnhaftigkeit verstehen. Knnen die lteren auf ihr Netzwerk zhlen und bei Bedarf auf belastbare Kontakte zurckgreifen, nutzen die Jungen beispielsweise eher neue Medien und Kommunikationsformen, wenn sie vor einer Herausforderung stehen. Souvernitt contra Kraft. Konfrontation statt Kooperation. Zumindest dann, wenn die unterschiedlichen Energien nicht in eine freundschaftliche Bahn gelenkt werden. Genau dies versuchen immer mehr Unternehmen, weil sie lngst wahrgenommen haben, dass das aktuelle Fachwissen der Jngeren gepaart mit der Planungssicherheit der lteren eine ideale Basis bildet, um miteinander Erfolge zu erzielen. Doch dafr ist auch bei jedem einzelnen Mitarbeiter ein Umdenken erforderlich und die Akzeptanz, dass es nicht nur eine einzige Lsung, den einen Weg der Glckseligkeit gibt.

Zwischen Werteverstndnis und Vorbildrolle

Jung und Alt haben unterschiedliche Werte. Ganz natrlich ergeben sind daraus auch unterschiedliche Verhaltensweisen, die es zu erkennen und zu akzeptieren gilt. Zhlten fr einen Groteil der Best Ager ein Leben lang die Karriere, fr die sie bereit waren, alles einzubringen, sowie Statussymbole, sind fr die Digital Natives oftmals Selbstbestimmung und Freiheit viel wichtiger. Ist es fr den einen unvorstellbar, das Bro bereits am Freitagmittag zu verlassen, ist es fr den anderen selbstverstndlich, diese Zeit mit der Familie/Freunden zu verbringen oder fr sportliche Aktivitten zu nutzen. Sieht der eine nicht ein, im Urlaub immer erreichbar zu sein, ist es fr den anderen absolut normal, ber Smartphone und Email stndig in Kontakt mit seinem Unternehmen zu bleiben. Gefragt sind hier nicht nur die Teamfhigkeit, wozu die Jngeren oftmals bereits in der Schule und durch ihre Ausbildung animiert wurden, sondern auch eine hohe Bereitschaft zur wertschtzenden Kommunikation, speziell auch durch die blichen Umgangsformen, auf die viele Jngere keinen allzu groen Wert legen. Mentorenprogramme in Unternehmen sorgen dafr, dass ltere zum Teil sogar in eine Vorbildrolle schlpfen, um die Jngeren zu sensibilisieren. Oftmals fhren diese ersten gesteuerten Gehversuche ganz natrlich in Richtung Freundschaft, sobald die Beteiligten merken, wie wertvoll das Andere ist, um sich selbst als Persnlichkeit weiterzuentwickeln – was brigens fr beide, Jung und Alt, gilt.

Mit ngsten offen umgehen

Die Gefahr besteht, dass sich die lteren Mitarbeiter von den jngeren zur Seite gedrngt fhlen. Gleichzeitig haben Jngere oft das Gefhl, dass sie von den lteren ausgebremst werden. Dagegen hilft nur, dass jeder sein Verhalten kritisch hinterfragt. Zugegeben, die frischen Ideen der Jungen sind fr erfahrene Mitarbeiter hufig einfach nur unbequem. Umso wichtiger ist es, dass diese sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und ihre lieb gewonnene Komfortzone, in der sie sich mglicherweise jahrzehntelang eingerichtet hatten, verlassen. Ohne die eigene Perspektive als einzig richtig anzusehen, lernt im Idealfall Jung von Alt und Alt von Jung. Nutzen die lteren die Kreativitt und das Anderssein der Jungen, knnen Unternehmen ihr innovatives Potential voll ausschpfen. Bekommen die Jngeren "Rckendeckung" von den lteren, gibt ihnen das die notwendige Sicherheit und das gute Gefhl, auf dem richtigen Weg zu sein. Umgekehrt ist auch fr ltere die Anerkennung ihrer Arbeit und Erfahrung wichtig. Die Besttigung, gebraucht zu werden und noch immer einen Teil zum Erfolg beitragen zu knnen, schafft ein ideales Umfeld, damit Jung und Alt ihre Leistung abrufen und umsetzen knnen. Dienen so die einen den anderen, ist auch die Basis fr eine freundschaftliche Beziehung gelegt, frei nach dem Motto: Statt Verlierer und Sieger zu produzieren, gemeinsam gewinnen!
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ZUM AUTOR
�BER THEO BERGAUER

Der Souveränitäts-Experte Theo Bergauer ist seit 25 Jahren als Trainer und Coach für persönliche Entwicklung und unternehmerische Prozesse aktiv. Namhafte Stars aus dem Sport sowie große deutsche und international ...
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