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Pressemitteilung

Betriebliche Weiterqualifizierung – Erfolgspotenzial der Zukunft

(PM) , 16.10.2008 - Fachkrftemangel, Globalisierung, alternde Belegschaft … Die Herausforderungen des heutigen Arbeitsmarktes sind zahlreich und doch sehen nur wenige Unternehmen einen Grund, in ihre betriebliche Weiterbildung zu investieren. Dabei lauern hier die Erfolgsfaktoren der Zukunft.

Eine der wichtigsten Qualitten eines guten Unternehmers ist die Fhigkeit auf die Vernderungen des Marktes reagieren zu knnen. Bis vor einigen Jahren geschahen diese Vernderungen innerhalb gewisser bekannter Gesetzmigkeiten, die immer dieselben blieben. Die Globalisierung hat diese festen und auch sicheren Strukturen vollkommen verndert. Pltzlich zhlen statt Effizienz und Produktivitt Innovationskraft und Unternehmenskultur. Nicht mehr nur der Arbeitnehmer, muss ein Unternehmen fr sich gewinnen knnen, sondern auch die Unternehmen stehen mehr und mehr unter dem Druck sich als attraktive Arbeitgeber prsentieren zu mssen, ganz besonders in technischorientierten Branchen.

Qualifizierungs-Offensive

Die Probleme und Herausforderungen, die sich daraus ergeben, sind unterschiedlich. Zum einen tobt noch immer der Kampf um die besten Talente, um mglichst viel Know-how in die eigene Firma zu bekommen. Zum anderen wird mittlerweile immer mehr Unternehmen bewusst, dass die Qualifizierung der Mitarbeiter auch eine Aufgabe des Arbeitgebers ist. Sie muss als langfristige Investition verstanden werden. Das Zauberwort heit betriebliche Weiterbildung. Sie soll dazu beitragen den technischen und wirtschaftlichen Wandel zu bewltigen ebenso wie die demographischen Vernderungen der Gesellschaft zu meistern. Die Bundesregierung hat in diesem Bereich bereits groes Engagement gezeigt. Die Qualifizierungsoffensive der Bildungsministerin Annette Schavan hat das ehrgeizige Ziel die Weiterbildungsquote auf 50 Prozent zu erhhen. Im europischen Vergleich liegt Deutschland in diesem Bereich noch in einem recht beschmenden hinteren Mittelfeld. Obwohl die Situation der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland vergleichsweise schlecht ist, sehen immer mehr Unternehmen diese dennoch als sehr wichtig an.

Paradoxe Zustimmung

Dieser Widerspruch lsst sich nur beheben, wenn der Erkenntnis, auch konkrete Aktionen folgen. Noch immer wird in zu hohem Mae von den Mitarbeitern verlangt, sich selbst um ihre Qualifizierung zu kmmern. Eine aktuelle Studie des VDI stellt fest, dass die Ausgaben fr Weiterbildung in Deutschland seit Jahren stagnieren. Hinzu kommt, dass das Potenzial der eigenen Fachkrfte nicht richtig eingeschtzt und infolge dessen nicht richtig gefrdert wird. Selten wird zudem beachtet, dass ein angemessenes Angebot an Weiterbildungsmglichkeiten nicht nur nachhaltig die Attraktivitt des Arbeitsplatzes, sondern ebenso die Mitarbeiterbindung in hohem Mae verstrkt. Besonders Ingenieure sind im Laufe ihrer Karriere auf lebenslanges Lernen angewiesen, da ihr Fachwissen oft nach verhltnismig kurzer Zeit an Aktualitt verliert. Forschung und Entwicklung liefern stndig neue oder vernderte Erkenntnisse ber Methoden, Verfahren und Prozesse. Wer es hier versumt auf dem aktuellen Stand zu bleiben, kann im schlimmsten Fall sogar seinen Arbeitsplatz riskieren. Die VDI-Studie besagt zudem, dass Personalabteilungen oft nicht bekannt sei, welche Qualifikationen die Ingenieure in ihren Positionen besitzen mssen. Bei den Qualifikationsprofilen werde grtenteils auf fachliche Themen gesetzt, obwohl Soft-Skills und Schlsselkompetenzen gefragt sind.

Kompetenz-Analyse

Groe Chancen fr Unternehmen liegen daher auch in einer gezielten Analyse der bentigten Kompetenzen. Durch eine spezielle Definition der Anforderungen sowie der Mitarbeiterkompetenzen kann ein genaues Profil erstellt werden, welche Mitarbeiter in welchen Bereichen eingesetzt oder gezielt gefrdert werden mssen. Arbeitgeber, die einem hochqualifizierten Ingenieur die Gelegenheit geben sich durch interne Fachseminare regelmig fortzubilden, erhhen auf diese Weise natrlich auch die Wettbewerbsfhigkeit ebenso wie die Attraktivitt des eigenen Unternehmens. Wer seine Mitarbeiter frhzeitig auf kommende Aufgaben vorbereitet, vermeidet auf Dauer auch die schwierige Suche nach Spitzen-Fachkrften, da er diese selbst fr sich ausbildet. Einen kreativen Ansatz hat hier das Unternehmen ifm electronic entwickelt. Durch spezielle Potenzialanalysen werden individuelle Strken und Schwchen und eine mgliche Eignung fr Fhrungsaufgaben der Mitarbeiter sichtbar gemacht. Sind die Fhigkeiten erkannt, wird gemeinsam ein konkreter Frder- und Entwicklungsplan ausgearbeitet. Dieser basiert auf individuellen Manahmen, wie z.B. Weiterbildungsseminaren oder einem ergnzenden dualen Studium.

Lebenslanges Lernen

Das lebenslange Lernen wird in Zukunft auch aufgrund des demographischen Wandels eine immer grere Rolle spielen. Nicht nur Young Professionals mssen sich durch Weiterbildung auf dem neuesten Stand halten. Der Anteil lterer Arbeitnehmer wird in den nchsten Jahren erheblich zunehmen, gleichzeitig ist mit einer Verlngerung der Arbeitszeit und mit einem spteren Eintritt in den Ruhestand zu rechnen. Das bedeutet, dass Unternehmen vor der Herausforderung stehen, auch Fachkrfte aus diesem Bereich an ihr Unternehmen zu binden und ihre Kompetenzen fr sich zu nutzen. Im Jahr 2005 stellte eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes noch fest, dass circa 41 Prozent der 25 bis 54-Jhrigen, aber nur 27 Prozent der ber 54-Jhrigen an Weiterbildungen teilgenommen haben. Das Bundesinstitut fr Berufsbildung fand zudem heraus, dass Unternehmen fr diese Form der Mitarbeiterbildung nur 37 Prozent der Manahmen ausmachen. Zahlen, die sich in den nchsten Jahren ndern werden und mssen.

Ziel sollte ein gemeinsames Engagement von Staat, Unternehmen und Arbeitnehmern sein, um das Potenzial betrieblicher Weiterbildung fr so viele Arbeitnehmer wie mglich nutzbar zu machen. Qualifizierte Arbeitnehmer knnen so nicht nur die eigene Karriere gezielt frdern, sondern auch fr ihr Unternehmen ein wertvoller Kompetenztrger sein. Gerade fr Ingenieure und Unternehmen, die mit dem Fachkrftemangel zu kmpfen haben, kann dies eine bedeutende Chance sein, nachhaltig attraktive Arbeitsbedingungen zu ermglichen und qualifiziertes Personal auf Dauer an sich zu binden.

Steffen Fischer, Leiter Personal und Mitglied der Geschftsleitung
der ifm electronic gmbH

ber ifm electronic:

ifm electronic gmbh ist weltweit einer der fhrenden Hersteller von Automatisierungstechnik. Mit der Optimierung technischer Ablufe in der Automobil-, Chemie- und Kosmetikindustrie oder in der Umwelt- und Gebudetechnik setzt ifm electronic immer wieder neue Mastbe und sichert so die Produktionsprozesse von morgen. Das Familienunternehmen mit der Unternehmenszentrale in Essen startete 1969 mit der Erfindung von induktiven Nherungssensoren. Die deutsche Produktion in Tettnang am Bodensee garantiert von Anfang an Markenqualitt. „efector“ steht heute fr Positions- und Fluidsensorik, Objekterkennung, Diagnose- und Identifikationssysteme. Die Marke „ecomat“ ist Synonym fr Kommunikations- und Steuerungssysteme. Mit berdurchschnittlicher Produktqualitt, auergewhnlichen Innovationen und der stetigen Nhe zum Kunden setzte ifm 2007 ber 410 Mio. € um.

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