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Pressemitteilung

XING – ein Netzwerk mit vielen Schikanen

(PM) , 08.07.2009 - Serisem Geschftsmann droht Existenzvernichtung durch undankbares Business-Netzwerk

XING, das mit sieben Millionen Mitgliedern zu den grten Business-Netzwerken gehrt und laut eigenen Angaben Europas Marktfhrer ist, hat sich der wirtschaftlichen Vernichtung eines seiner Mitglieder verschrieben – und schreckt dabei auch vor Schikanen nicht zurck. Mit vorgeschobenen Argumenten hindert es einen ehrbaren Stuttgarter Geschftsmann massiv daran, seinen bereits voll bezahlten Account und die von ihm generierten Kontakte zu nutzen: Kontakte, auf die er beruflich angewiesen ist. XINGs Begrndung fr den ruppigen Umgang mit seinem Kunden: Der Geschftsmann bt den falschen Beruf aus – und will sich partout nicht als Sndenbock missbrauchen lassen.

Stuttgart. - „Alle meine Kontakte, die mich derzeit ber XING.com versuchen zu erreichen, knnen dies aufgrund der Sperrung meines Accounts nicht tun. Sie erhalten lediglich eine lapidare Mitteilung, ich sei nicht mehr Mitglied”, stellt Arthur Trnkle in seiner Eidesstattlichen Versicherung fest. Gefasste, unspektakulre, wohl berlegte Worte. Hinter denen sich eine menschliche und geschftliche Katastrophe abzeichnet.

Denn der serise Geschftsmann aus Stuttgart sieht sich massiv in seiner Existenz bedroht – durch den folgenschweren Ausschluss vom Internet-Portal XING: „Jahrelang war ich denen gut genug, attraktive XING-Gruppen aufzubauen, sie zu moderieren und neue, zahlungskrftige Mitglieder fr dieses Business-Netzwerk anzuwerben. Das alles hat mich enorm viel Enthusiasmus, Zeit und Kraft gekostet; mir selbst wurde fr meine Empfehlungsttigkeit kein einziger Cent von XING bezahlt. Eine Bezahlung habe ich natrlich auch nie erwartet; ich war ja ein berzeugter XING-Fan der ersten Stunde und stand ganz und gar hinter diesem Netzwerk-Konzept. Aber jetzt wird vergessen, dass ich eben diesem Netzwerk durch meinen Einsatz auch viele neue Mitglieder zugefhrt habe, mit deren Mitgliedsbeitrgen sich die Betreiber komplett die eigenen Taschen gefllt haben.” Immerhin durfte der emsige Empfehler anfangs mit den XING-Mitgliedern, die in seinem XING-Account gelistet sind, in Kontakt bleiben: „Rund 4.000 Adressen habe ich mir auf diese Weise in meinem XING-Online-Adressbuch gesammelt – und natrlich auch zur Anbahnung von Geschftskontakten genutzt. Ein solcher Informations- und Kontaktaustausch sollte doch schlielich auch der Sinn eines Netzwerks sein, dessen Angebot sich explizit an Geschftsleute wendet.”

Warum werden auf einer Business-Plattform geschftliche Kontakte verboten?
Anfang 2009 fiel Arthur Trnkle aus allen Wolken – sein Premium-Netzwerkzugang, obwohl ordnungsgem bezahlt, wurde von XING urpltzlich ins Daten-Nirwana geschickt. Um des lieben Friedens willen verzichtete Arthur Trnkle damals noch auf eine Auseinandersetzung, beklagt aber nach wie vor die zeitweilige Accountsperrung „aus Grnden, die kein vernunftbegabter Mensch nachvollziehen kann. Mir wurde nmlich vorgeworfen, dass ich die Ttigkeitsbezeichnung ,Network Marketing’ in mein XING-Profil aufgenommen habe. Als Networker jedoch sei mir von vornherein strikt untersagt, was 99 % aller XING-Teilnehmer auf dieser Plattform ausgiebig tun: Kontakte anbahnen.”

In der Tat wird auf XING „gebaggert” wie auf einer Grobaustelle: Mitglieder laden Geschftsfreunde auf die XING-Plattform ein; XING-Nutzer bitten untereinander zu Kontakten, Events, Seminaren oder Gruppen; eindeutige gewerbliche Avancen werden unaufgefordert per Privatnachricht gemacht. Alles hchst offiziell. Und alles auch zum Zweck, das eigene Neugeschft auf Touren zu bringen. XING stellt sogar gewissermaen die Baggerschaufel zur Verfgung: in Form spezieller Einladungs-Tools, die das Netzwerk jedem Mitglied zur Verfgung stellt, die offensiv beworben werden und mit ein paar simplen Mausklicks aktiviert werden knnen. „Nur folgerichtig” findet Arthur Trnkle daher, dass er diese Tools genutzt hat. „Denn Kommunikation ist schlielich die Voraussetzung fr Akquisition. Nur wer ins Gesprch kommt, kommt auch in Geschft. Und einer muss ja nun mal den Gesprchsanfang machen, oder?”

Genau diese von XING gewollte Initiative aber wurde Arthur Trnkle zum Verhngnis: Wegen „unzumutbarer Belstigung” wurde der Netzwerk-Zugang des Geschftsmanns im Juni 2009 von XING lahmgelegt. „Zu viele Gruppeneinladungen habe er verschickt, so die Begrndung, die dem Stuttgarter so undurchsichtig erscheint wie eine schwbische Maultaschensuppe. Denn, so fragt er sich, was soll das konkret heien – „zu viel”? Und wann, grbelt er weiter, mutiert eine hinnehmbare Belstigung zu einer unzumutbaren?

0,09 Prozent Beschwerden sind fr XING schon zu viel
„Ich habe im Laufe der Jahre rund 15.000 XING-Mitglieder angesprochen”, gibt Arthur Trnkle zu bedenken. „Davon haben sich angeblich 14 ber mich beschwert, wie XING in einem anwaltlichen Schriftsatz darlegt. Macht gerade mal 0,09 %. Diese noch nicht mal in Promille ausdrckbare Rate soll unzumutbar hoch sein?” Angesichts dieser fadenscheinigen Schutzbehauptung schwante ihm etwas ganz anderes: „Was, wenn die mich in Wahrheit nicht wegen meiner Kontaktversuche schikanieren, sondern sich einzig und allein an der Branche stren, fr die ich ttig bin?”

Gut mglich. Arthur Trnkle hat mehrere Einkommensquellen erschlossen, unter anderem im Bereich des Network Marketing mit ber 30.000 Partnern. Mittlerweile haben „Empfehlungsmakler” lngst bewiesen, dass sie einen ehrbaren, anerkannten Berufsstand reprsentieren – sogar mit an der IHK angelehnten Ausbildungsgngen, eigenem Bundesverband, vielen Tausend rechtschaffenen Mitgliedern und Millionen zufriedenen Kunden. Ein ppiger Weideplatz fr schwarze Schafe sieht anders aus.

Dennoch sind Networker in den Augen der XING-Betreiber offenbar von Geburt an Menschen zweiter Klasse. Wenn berhaupt. „XING hat im Januar 2009 daran Ansto genommen, dass ich in meinem Profil auch ,Network Marketing’ als Ttigkeitsbereich angegeben habe”, emprt sich Arthur Trnkle. „Diesen Begriff sollte ich schleunigst aus meinem Profil entfernen; anderenfalls bleibe mein Account fr immer gesperrt.” Klipp und klar gesagt: Bei XING scheint zumindest die Berufsgruppe der Networker unter dem Generalverdacht zu stehen, grundstzlich nur Bses im Schilde zu fhren.

Abkassiert und abgeschoben
Spanisch kommt es Arthur Trnkle bis heute vor, dass sich XING zunchst jahrelang nicht an seinem Broterwerb gestrt und auerdem zugelassen hat, dass sogar der Bundesverband Network Marketing innerhalb von XING eine eigene, offiziell genehmigte Gruppe gegrndet und natrlich ebenfalls viel Geld in die XING-Kassen gesplt hat. Bezeichnend ist aber auch, dass diese Gruppe inzwischen von XING wieder komplett ausradiert wurde und durch diesen Handstreich ber 600 Mitglieder ein wichtiger, branchenbergreifender Austausch verloren geht.

„Aus heiterem Himmel zogen die pltzlich dieses Scheinargument aus dem Hut”, sagt Arthur Trnkle. „Nur weil ich Networker bin, sollte mir verboten werden, was jedem Buchautor, Bauunternehmer oder Internet-Marketer auf XING erlaubt ist: auf andere zuzugehen.”

Die Gruppe Empfehlungsmarketing mit ber 8.500 Mitgliedern wurde von Arthur Trnkle moderiert. ber diese Gruppe wurden auch die Seminare von ber jeden Zweifel erhabenen TOP-Trainern wie Klaus J. Fink oder Anne M. Schller empfohlen. Zu diesen Seminaren schreibt XING in einem Schriftsatz: „...es XING-Mitgliedern ausweislich Ziffer 4.1.3 der AGB untersagt ist WAREN ODER DIENSTLEISTUNGEN ZU BEWERBEN; ANZUBIETEN ODER ZU VERTREIBEN.” Dessen ungeachtet fordern viele andere XING-Gruppen ihre Mitglieder sogar ausdrcklich dazu auf, innerhalb der Gruppe sich, ihre Waren oder Dienstleistungen ausgiebig vorzustellen, ohne dass XING dagegen einschreitet.

Wie auch immer: Arthur Trnkle sollte weiterhin seinen vollen Mitgliedsbeitrag auf den Tisch des Hauses blttern – sein Engagement aber auf Sparflammenbetrieb umschalten. „Eigentlich ein Unding” in den Augen des Stuttgarters, der in dem schikansen Verhalten der XING-Betreiber ein grob undankbares Verhalten gegenber verdienten Mitgliedern erkennt. „Dennoch war ich anfangs um des lieben Friedens willen bereit, diese Schikanen hinzunehmen und die Angabe ,Network Marketing’ aus meinem Profil zu streichen. Danach wurde mein Account wieder freigeschaltet.”

Doch der liebe Friede whrte nicht lange: Vorsichtig geworden, fragte Arthur Trnkle bei XING nach, ob er denn nun wieder Einladungen aussprechen drfe – und in welcher Form. Und die entsprechende Auskunft des XING-Supports vom Mrz 2009 klang durchaus viel versprechend: „Natrlich”, lie XING nmlich in einer E-Mail an Arthur Trnkle wortwrtlich wissen, „darf man auch Kontakte in die Gruppe einladen, mit denen man nicht in direktem Kontakt steht. Bitte achten Sie dann darauf, das die Gruppe einen klaren Bezug zu dem entsprechenden Profil hat. Nur den Vorlagentext zu nutzen ist prinzipiell mglich. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Erfolgsquote deutlich geringer ist als mit einem individuellen Text.”

XING-Mitglieder sollen fr fremde Taten haften
Klingt eindeutig. Seltsam findet es Arthur Trnkle nur, dass bei XING die Rechte offenkundig nicht akzeptieren wolle, was die Linke genehmige, denn obwohl er sich strikt an die Auflagen hielt, wurde ihm Monate nach dem ersten Dolchsto erneut „der Hahn abgedreht”: Arthur Trnkle habe, so der von XING angebrachte Vorwand, „wahllos” Mitglieder angesprochen, und das sei nicht im Sinne der XING-Erfinders. „Wie aber”, so wehrt sich Arthur Trnkle, „soll man das Gegenteil von ,wahllos’ praktizieren, also jemanden ,gezielt’ ansprechen, wenn sich die Mitglieder-Profile per se auf schwammige Allgemeinpltze beschrnken – etwa ,Ich mchte Neugeschft generieren’ oder ,Ich mchte interessante Personen kennenlernen’? Wie soll man aus solchen, von XING vorgegebenen Gummi-Formulierungen den geforderten klaren Bezug ableiten oder sogar erkennen knnen, dass jemand ausdrcklich nicht angesprochen werden mchte?”

Doch das Netzwerk stellt sich stur. Mehr noch: Es hat sogar eine weitere, knallharte Repressalie aus dem Waffenschrank gekramt: die Haftung fr Handlungen fremder Dritter: „XING verlangt doch allen Ernstes, dass ich gewissermaen ,blanco’ die volle Verantwortung fr smtliche Aktivitten anderer Moderatoren bernehme, die ebenfalls in meinen Gruppen aktiv sind.” Arthur Trnkle mag sich die Folgen dieses Mitgefangen-mitgehangen-Prinzips gar nicht erst ausmalen: „Irgendein Networker, den ich nicht mal persnlich kenne, fllt beim XING in Ungnade – und ich soll fr den Schaden aufkommen, den sich XING zur Begrndung aus den Fingern saugt!”

Das „Nordkorea des Internets“ macht seinem Namen alle Ehre
Sptestens an diesem Punkt war fr den Stuttgarter Schluss – und der Vorrat an Gemeinsamkeiten aufgezehrt: „Als das ,Nordkorea des Internets’ ist XING ja schon von zahlreichen enttuschten Ex-Mitgliedern entlarvt worden, und ich kann diese klare Kante aufgrund meiner eigenen, bitteren Erfahrungen wirklich nur unterstreichen.” Dieses Netzwerk sei fr ihn endgltig Geschichte und jetzt Ziel einer gerichtlichen Auseinandersetzung: „Mein Antrag auf eine Einstweilige Verfgung gegen XING luft. Ich will wenigstens wieder Zugang auf meine bei XING gespeicherten Adressbestnde haben; schlielich bin ich auf diese von mir selbst generierten Kontakte geschftlich unbedingt angewiesen.”

Beistand erhlt Arthur Trnkle unterdessen von der Fachzeitschrift „Network-Karriere”, die in ihrer aktuellen Ausgabe das Gebaren des Business-Riesen XING anprangert, eine ganze Berufsgruppe einfach ber einen Kamm zu scheren und ihre Mitglieder willkrlich als Gefahrenquelle zu brandmarken. Der XING-Renegat aus Stuttgart untersttzt derweil den Aufbau einer Alternativ-Plattform fr Geschftsleute. Nur weil sich XING in die falsche Richtung entwickelt habe, sei der ursprngliche Gedanke einer organisierten Vernetzung ja nicht falsch: „Man muss es eben nur besser machen als die.”

V.i.S.d.P. und Ihr Ansprechpartner:
Arthur Trnkle
c./o. imPLUSSEIN GmbH
Hechinger Str. 40
70567 Stuttgart
Fon: +49 (711) 90 14-10
Fax: +49 (711) 90 14-1 11
E-Mail: traenkle@implussein.de
Internet: www.implussein.com

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