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Pressemitteilung

Vollblutkonserven sollen sicherer werden

(PM) , 17.09.2008 - Fr die Entwicklung des Intercept Blood Systems (IBS) zur Inaktivierung von potenziellen Krankheitserregern in Erythrozythen-Konzentraten konnte das US-amerikanische Biotechnologie-Unternehmen Cerus Corp. jetzt das Deutsche Rote Kreuz der Region Baden-Wrttemberg Hessen, vertreten durch das Institut fr Transfusionsmedizin und Immunhmatologie in Frankfurt, als Partner gewinnen.

Wesentlicher Zweck der Kooperation ist, den europischen Bestimmungen im Zusammenhang mit der systematischen Entwicklung des technischen Verfahrens Rechnung zu tragen. Die Vereinbarung sieht vor, dass das DRK Frankfurt sowohl Fachkompetenz als auch personelle Ressourcen zur Verfgung stellt fr die gesamte klinische Erprobung des Systems (Phase 3 und Phase 4) bis hin zur europischen Marktzulassung roter Blutzellkonzentrate, die dem IBS-Verfahren zur Pathogeninaktivierung unterzogen wurden. Im Gegenzug werden dem DRK Frankfurt Lizenzgebhren fr die potenziellen Umstze zugesichert, die durch die Vermarktung der IBS-behandelten Erythrozythen-Konzentrate in der Europischen Union erwirtschaftet werden.

Wir sind besonders froh darber, dass die grte Sektion des Deutschen Roten Kreuzes sich dazu verpflichtet hat, das Intercept Blood System fr Erythrozythen-Produkte mit zu entwickeln, erklrt Claes Glassell, Prsident und Geschftsfhrer von Cerus Corp. Diese Kooperation spiegelt wider, dass das DRK Frankfurt die Bedeutung der Pathogeninaktivierung als solche ebenso anerkennt wie das Potenzial des Intercept Blood Systems auf diesem Gebiet. Die Zusammenarbeit gewhrleistet die Erprobung unseres Verfahrens in bereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen sowie den Anforderungen der Blutzentren in Europa hinsichtlich des Ausschlusses einer gesundheitlichen Gefhrdung durch Erythrozythen-Prparate.

Als eines der international fhrenden Forschungszentren fr Transfusionsmedizin arbeitet das DRK Frankfurt aktiv mit Fachleuten auf diesem Gebiet innerhalb und auerhalb der deutschen und europischen Grenzen zusammen und tauscht Erkenntnisse hinsichtlich der Methoden zur Verarbeitung und Lagerung von Blutkomponenten in Blutbanken aus. Seit Juni dieses Jahres kooperieren Cerus Corp. und DRK Frankfurt auf dem Gebiet der Pathogeninaktivierung bei Trombozythen- und Blutplasma-Komponenten. Das DRK Baden-Wrttemberg Hessen sowie die angeschlossenen Blutspendedienste in Sachsen, Berlin/Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein sammeln und verarbeiten jhrlich 1,2 Millionen Erythrozythen-Einheiten.

Cerus Corporation ist ein biotechnologisches Unternehmen, das auf die Entwicklung von Produkten zur Verbesserung der Blutsicherheit spezialisiert ist. Das Intercept Blood System zur Abttung von Erregern in Spenderblut ist seit 2006 CE-zertifiziert und hat derzeit in Europa und im Mittleren Osten eine Vermarktungsgenehmigung sowohl fr IBS-behandelte Blutplttchen- als auch fr Blutplasma-Komponenten.
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