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Pressemitteilung

Verborgenen Fehlzeiten auf der Spur

Neben krankheitsbedingten Fehltagen, die in Unternehmen dokumentiert werden und damit messbar sind, gibt es enorme nicht sichtbare Fehlstunden, die so leicht nicht aufzudecken sind.
(PM) Mnchen, 01.04.2016 - Deutsche Unternehmen stehen angesichts des Kosten- und Konkurrenzdrucks im verschrften internationalen Wettbewerb. Eine der zentralen Herausforderungen der nchsten Jahre wird fr die deutsche Wirtschaft dabei die Sicherung des Fachkrftebedarfs sein. Dabei sind es nicht nur attraktive Karrierechancen, leistungsgerechte Vergtungen und hochkartige Aus- und Weiterbildungsprogramme die bei qualifizierten Nachwuchskrften als Entscheidungskriterien fungieren. Die zu erwartende Lebensqualitt und Work-Life-Balance der Beschftigten in den jeweiligen Unternehmen wird im zunehmenden Mae entscheidend fr die Stellenwahl.

In den vergangenen Jahren hat sich u.a. deshalb auch eine Vielzahl von Konzepten im betrieblichen Gesundheitsmanagement durchgesetzt. Insbesondere in greren Unternehmen haben sich zudem weitreichende Manahmen, die den Umgang miteinander betreffen, bspw. "wertschtzende Kommunikation" sowie die Prvention von Burnout-Syndromen unter dem Stichwort „Resilienz“ etabliert.

Mit der Flle dieser Angebote wird BGM aber immer mehr zu einem relevanten Kostenfaktor. Studien zufolge sollen Unternehmen, die 1 € pro beschftigter Person und Jahr in betriebliche Prvention investieren, zwar mit einem potenziellen konomischen Erfolg in Hhe von 2,20 € rechnen knnen (Quelle: Bundeministerium fr Gesundheit 2011), doch angesichts der immer noch beschrnkten innerbetrieblichen Mglichkeiten, den Nutzen von BGM-Prozessen in Euro und Cent im Einzelfall konkret zu bewerten, rcken die Kosten von BGM auf Unternehmensseite immer mehr in die Kritik.

Umso sinnvoller erscheint es, neben den sinkenden Krankheitskosten, akribisch nach weiteren, messbaren Einsparpotenzialen zu fahnden. Dabei ist es durchaus legitim auch den Mitarbeiter mit in die Verantwortung zu nehmen. Denn er muss ja schon aus ureigenem Antrieb ein Interesse daran haben, dass er im Arbeitsprozess ein geschtzter, weil kalkulierbarer Faktor bleibt.

Neben krankheitsbedingten Fehltagen, die dokumentiert werden und damit messbar sind, gibt es enorme nicht sichtbare Fehlstunden, die so leicht nicht aufzudecken sind. Diese liegen im privaten Bereich und fallen dadurch am Arbeitsplatz nicht sofort mit allen Konsequenzen auf. Wie schwerwiegend sich private Probleme vor allem bei Fhrungskrften auf die berufliche Leistungsfhigkeit auswirken knnen, wird unter dem Oberbegriff "Resilienz frdern und strken" von Fachleuten lngst erkannt und psychologisch hinterfragt. Denn die „Vielfalt der Mglichkeiten“ wirkt sich auch auf das private Umfeld aus.

Wenn man zum Beispiel bedenkt, wie viel Planungszeit eingesetzt werden muss, um die Entscheidung fr eine Immobilie, deren Erwerb und Finanzierung erfolgreich umzusetzen, ist leicht vorstellbar, dass ein Mitarbeiter in diesen Phasen mit seinen Gedanken an manchen Tagen eher in seinem privaten Projekt, als in betrieblichen Prozessen engagiert ist. Da man aus der Statistik wei, dass 70% der Fhrungskrfte Wohnungs- bzw. Hauseigentmer sind, mag man die Relevanz dieser Fehlzeiten fr die Unternehmen abschtzen knnen. Ein weiteres Beispiel ist vielleicht noch signifikanter: Die Scheidungsquote bei Fhrungskrften liegt bei 50% (Quelle:www.smpp.de/publikationen/perspektiven_05_06_2005.pdf).
Dabei ist es nicht vorstellbar, dass Manager, die zuhause unklare Verhltnisse haben oder sogar den Bruch ihrer Beziehung verkraften mssen, mit ganzem Herzen und allen Gedanken in der Firma weilen.

Unternehmen sollten daher schon im Eigeninteresse Ihre viel zitierte „Frsorgepflicht“ in diesem Bereich verstrkt wahrnehmen und Ihre Mitarbeiter auf auerbetriebliche Mglichkeiten der Hilfe fr solche Situationen hinweisen: Neben klassischen Themen wie der Erstellung individueller BGM-Konzepte bietet beispielsweise das Beraterteam von duxxess - Gesellschaft fr Medizinisches Management in Mnchen, fr Fhrungskrfte einen innovativen Ansatz an, der Mehrwert fr alle Beteiligten schafft. Karrierecoaching 4.0 ist hier das Stichwort. Mittels eines speziellen Karriere-Controlling-Tools zeigen die Beratungsexperten bei einer Lebensphasenplanung und der Simulation von Belastungsszenarien, beispielsweise die Auswirkungen einer Scheidung und den damit verbundenen Kosten auf. Aber auch Komponenten der Karriereplanung oder die finanziellen Auswirkungen beim Erwerb einer Immobilie knnen die Berater in so einem Karriere-Coaching langfristig simulieren. Der Beschftigte erhlt so Transparenz ber seine aktuelle und zuknftige private Lebens-Liquiditts- und Vermgenssituation.

Durch diese „Hilfestellung“ werden die Beschftigten im privaten Umfeld deutlich entlastet und knnen sich gezielt auf die beruflichen Anforderungen fokussieren. Gedankliche Abwesenheiten werden deutlich reduziert. Die Bindung an den Arbeitgeber wird nachhaltig gestrkt. Insbesondere Fhrungskrfte profitieren von dem innovativen Ansatz. Und mit Ihnen die Unternehmen.
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Frau M.Sc. Dipl. Medizinökonomin Kristina Heuser-Köllner
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