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FIR e. V. an der RWTH Aachen
Pressemitteilung

Service zum Anfassen

Neues Innovationslabor bietet Unternehmen Raum für Dienstleistungsentwicklungen
(PM) Aachen, 29.06.2010 - Das Forschungsinstitut fr Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen hat am 24. Juni ein Labor zur Entwicklung und Umsetzung neuer Dienstleistungen erffnet.

Das Labor mit dem Namen „Service-Science-Innovation-Lab“ ist vorerst in den Institutsrumen des FIR am Pontdriesch 14/16 angesiedelt und wird langfristig als Teil des Clusters Logistik in den RWTH-Campus integriert.

ber 80 Vertreter aus Forschung und Industrie nahmen an der feierlichen Erffnung durch Dr. Volker Stich, den Geschftsfhrer des FIR, teil.

„Services werden hier greifbar und gestaltbar“, versprach Dr. Gerhard Gudergan, Leiter des neuen Labors und des Bereichs Dienstleistungsmanagement am FIR. In dem neuen Labor knnen Dienstleistungen europaweit erstmals digitalisiert, visualisiert und simuliert werden.

Professor Walter Eversheim, Grnder des Bereichs Dienstleistungsmanagement am FIR, unterstrich in seiner Ansprache die groe Bedeutung von Dienstleistungen heutzutage und wies auf das 15-jhrige Jubilum des Bereichs Dienstleistungsmanagement am FIR hin.

Diese Aussage bestrkte Markus Schrder, Vorstand des mit 1500 Mitgliedern grten Kundendienstverbandes in Europa. Er bezeichnete den Beitrag von „Dienstleistungen als entscheidenden Schritt zur Exzellenz-Gesellschaft in Deutschland“ und hob die Bedeutung des Labs fr den KVD (Kundendienst-Verband Deutschland) hervor. Dieser sicherte dem Team des Service-Science-Innovation-Labs seine Untersttzung zu.

Neben Wilgart Schuchardt-Mller, die als Vertreterin des Landes die groe Bedeutung von Innovationen fr NRW unterstich, nutzte Jan Gra, Manager bei „Philips Healthcare“, die Erffnung zur Prsentation des bisher ausschlielich in den USA und den Niederlanden vertriebenen Produkts „Direct Life“. Dieses Gesundheitsprodukt in Form eines „Schrittzhlers“ soll als erster Anwendungsfall der Entwicklung innovativer Dienstleistungen im Service-Science-Innovation-Lab dienen. „Dienstleistungsinnovationen sollen in enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Unternehmen schneller in die Industrie berfhrt werden“, erklrte Christian Fabry, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Innovation-Labs.

Die neue Rumlichkeit soll dabei untersttzen, Vertreter aus Forschung und Industrie an einen gemeinsamen Tisch zu fhren, um deren Zusammenarbeit weiter zu optimieren. Die Grundidee des Service-Science-Innovation-Labs basiert auf einem vierphasigen Konzept zur Entwicklung neuartiger Dienstleistungen: Idee, Konzept, Umsetzung und Markt.

Unternehmen knnen in vier Stationen Dienstleistungen im Lab entwickeln und im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit testen.

Die erste Station dient der Entwicklung neuer Ideen. Es werden die internen und externen Bedingungen, welchen ein Unternehmen ausgesetzt ist, analysiert und als Ansto fr neue Dienstleistungskonzepte herangezogen. Die erarbeiteten Ideen fr den Servicebereich bilden die Basis fr die nachfolgenden Stationen.

An der zweiten Station wird die Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens beleuchtet. Anschlieend wird ein umfassendes Leistungskonzept definiert und auf seine Machbarkeit hin berprft. So knnen bereits in der Entwicklungsphase Herausforderungen transparent dargestellt werden. Das Ziel in der Konzeptionsphase besteht darin, die erarbeiteten Ideen weiterzuentwickeln, in ein konkretes Leistungsversprechen zu bersetzen und die Ertragsfhigkeit aufzudecken.

Die nchste Station befasst sich mit der Umsetzung der erarbeiteten Konzepte im Innovation-Lab. Die zur Leistungserbringung erforderlichen Geschftsprozesse werden im Detail modelliert, simuliert und anschlieend optimiert. Die Zusammenarbeit von Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und Unternehmen und damit verbundene Schlsselsituationen knnen hier erfasst und optimiert werden.

Die letzte Station widmet sich der Implementierung und Optimierung im Markt. Hier wird die unternehmensweite Ausweitung der Serviceleistungen unter Begleitung durch das FIR geplant und realisiert. Ferner beinhaltet die Marktphase die Implementierung eines „Performance-Managementsystems“ zur Leistungsmessung und kontinuierlichen Verbesserung.

Mit dem Tag der Erffnung des Service-Science-Innovation-Labs knnen interessierte Unternehmen sich mit dem FIR in Verbindung setzen, um die neue Testumgebung fr Dienstleistungen zu nutzen.

Weitere Informationen ber das FIR und das Service-Science-Innovation-Lab sind online abrufbar unter: www.service-science-innovation-lab.de
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Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen ...
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