VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
Tecowin GmbH
Pressemitteilung

Günstiges kann gefälscht sein

(PM) , 14.11.2006 - Produktpiraterie betrifft auch die IT-Branche – Neben minderwertiger Qualitt drohen rechtliche Konsequenzen Wanzleben, November 2006. Armbanduhren, Kleidung oder Unterhaltungselektronik – vor kaum einem Produkt schrecken Flscher zurck. Allein im Jahre 2005 beschlagnahmte die deutsche Zollverwaltung Waren im Wert von 213 Millionen Euro. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 11,5 Millionen Produkte sichergestellt, mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Hochwertige Computerteile gehren ebenfalls zum Repertoire der Warenflscher und so arbeiten tuschend echt nachgemachte Router, Druckerpatronen und Prozessoren in manchem Bronetzwerk – teils unerkannt, teils durchaus offen. Doch nicht nur Hndlern und Plagiat-Herstellern droht eine strafrechtliche Verfolgung, auch Endkunden gehen etwa bei wissentlichem Kauf von Flschungen ein hohes Risiko ein. Max Khne, Managing Director der Tecowin GmbH, ergnzt: „Neue Markenprodukte zu extrem gnstigen Preisen sollten genauestens geprft werden. Oft stecken geflschte, akribisch kopierte Gerte in der Verpackung. Zudem steht ein Imageschaden fr Hersteller und Hndler zu befrchten, da diese eher minderwertigen Produkte fter mit Defekten ausfallen und somit das Ansehen von Originalmarke und Fachhandel beim Kunden nachhaltig beeintrchtigen.“ Penible Kopien mit gleichen Materialien und Verpackungen oder nur optisch hnliche Flschungen mit vorwiegend minderwertigen oder gar gesundheitsschdlichen Inhaltsstoffen – die Bandbreite von Flschungen ist gro. Ursprungslnder solcher Erzeugnisse sind mit beispielsweise China oder Thailand vor allem im asiatischen Raum zu finden. Aber auch aus den USA stammte 2005 ein Anteil von 11,23 Prozent aller in Deutschland beschlagnahmten Produkte. Insgesamt verzeichnete der deutsche Zoll im Jahre 1995 nur rund 500 Beschlagnahmeflle, 2005 stieg die Rate auf 7.217 Flle. Obwohl Computerteile im Vergleich zu anderen Warengruppen wie Freizeitbekleidung oder Schmuck weit weniger imitiert werden, finden sich an der Spitze der Top-15-Rangliste des deutschen Zolls nachgeahmte Druckerpatronen fr Hewlett-Packard-Gerte. Attraktiv erscheint fr Hndler und Endkunden der oft niedrige Preis solcher Produkte und so gehen sie nicht selten bewusst auf solche Geschfte ein. Doch entstehen durch stetig wachsende Piraterie ernste wirtschaftliche Schden. Laut Schtzungen der Industrie- und Handelskammer gehen allein in Deutschland jhrlich etwa 70.000 Arbeitspltze aufgrund von Produktpiraterie verloren. Unzhlige Hersteller wie etwa Cisco oder Apple kmpfen gegen den Klau von Idee, Know-how, Design und Image. Ob iPod oder Netzwerkrouter, der Schaden fr den ursprnglichen Produzenten erreicht oft Millionenbetrge. Die Qualitt der Plagiate beurteilt der langjhrige IT-Broker Max Khne, der mit seinem Unternehmen Tecowin unter anderem Internet Service Provider, groe Industrieunternehmen und Fachhndler mit Netzwerktechnik und Storagelsungen beliefert, als mittlerweile erschreckend gut. Khne erklrt weiter: „Um nachgemachte Produkte zu identifizieren, ist Erfahrung notwendig. Fr Hndler gilt, unter anderem Lieferpapiere, Zolldokumente, Namen und Anschriften aufmerksam zu studieren. Auch ein Blick auf die Produktverpackung und deren Qualitt sagt vieles aus, denn oft weichen Design und weitere Merkmale vom Original ab. Ebenso stellt die Ausstattungsliste der Ware ein Echtheitsmerkmal dar. Fehlen obligatorische Kabel, wichtige Label oder Seriennummern, ist Vorsicht geboten. Sichtbare Zeichen wie ein noch schwer zu kopierendes Hologrammbild oder selbst die Druckqualitt des Firmenlogos auf den Gerten helfen Hndlern wie Endkunden, falsche Ware als solche zu erkennen.“ Khne bekam in der Vergangenheit selbst Angebote, vermeintlich originale Markenware gnstig abzunehmen, um diese mit verlockenden Margen an Unternehmen oder Fachhndler weiterzuverkaufen. Selbstverstndlich lehnte der Geschftsmann ab und rt, bei den geringsten Verdachtsmomenten Lieferanten und Originalhersteller zu kontaktieren. „Es ist heutzutage schwer, ein gutes Image bei seinen Kunden aufzubauen. Niemand kann es sich leisten, sein Geschft fr ein paar illegal gesparte Euro aufs Spiel zu setzen“, erlutert Khne abschlieend. Auch die gesetzlichen Strafen sprechen gegen den Handel mit solchen Artikeln. Je nach Lage entscheiden Gerichte auf hohe Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren. Allein dieses sollte gegen den Handel geflschter Produkte sprechen. Pressekontakt: Borgmeier Public Relations Matthias Wiemers Am Saatmoor 2 28865 Lilienthal Fon: +49-(0)4298-46 83-0 Fax: +49-(0)4298-46 83-33 E-Mail: wiemers@agentur-borgmeier.de Internet: www.agentur-borgmeier.de
DRUCKEN| VERSENDEN | RSS-FEED |
SOCIAL WEB
PRESSEFACH
Tecowin GmbH
Burg Wanzleben
39164 Wanzleben
zum Pressefach
Anzeige
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG