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Personalberatung TreuenFels: Zeugnisse sind ein Auslaufmodell – mit Referenzen lässt sich hingegen punkten

(PM) Hamburg, 18.03.2013 - Wer bei einem Arbeitgeber ausscheidet, hat in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis. „Nach deutscher Rechtsprechung muss das Zeugnis wohlwollend formuliert sein – genau das ist aber das eigentliche Problem“, erlutert Doris Mailnder, Geschftsfhrerin der Personalberatung TreuenFels (www.treuenfels.com). „Wenn nur noch positiv formuliert wird, die tatschliche Beurteilung sich hinter standardisierten Floskeln verbirgt und das Zeugnis vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden kann, ist es im Grunde wertlos.“ Circa 30.000 Verfahren werden jhrlich vor deutschen Landesarbeitsgerichten rund um das Zeugnis ausgefochten. Stein des Anstoes ist hufig die Leistungs- und Verhaltensbeurteilung.

Der Wert solcher Arbeitszeugnisse wird von Personalverantwortlichen zunehmend in Frage gestellt: „Das Arbeitszeugnis ist ein Auslaufmodell, das als Beurteilungsinstrument bei der Personalauswahl vllig unzureichend ist“, so Doris Mailnder. Dagegen habe die Bedeutung von Referenzgesprchen und Empfehlungsschreiben deutlich zugenommen. „Zeugnisse lenken den Blick auf mgliche Schwchen, whrend Referenzen die Strken des potenziellen Kandidaten hervorheben“, so die Personalberaterin weiter. Gesprche mit ehemaligen Vorgesetzten oder Geschftspartnern sind laut Mailnder mittlerweile nicht nur bei Top-Fhrungspositionen blich. Kunden erwarten von Personalberatungen wie TreuenFels, dass sie auch bei der Auswahl von Fachkrften diese Mglichkeit zur besseren Beurteilung des potenziellen Kandidaten nutzen: „Fhrungsqualitten und strategische Strken bei Top-Managern, Teamfhigkeit und Loyalitt bei Fachkrften sind wichtige Punkte, die durch Referenzgesprche geklrt werden knnen.“

Um die eigene Bewerbung aufzuwerten, empfiehlt Mailnder, von vornherein ehemalige Vorgesetzte, Auftraggeber oder Geschftspartner als Referenzgeber zu nennen oder den Bewerbungsunterlagen bis zu drei Referenzschreiben beizufgen. „Damit lsst sich sowohl in den Personalabteilungen von Unternehmen als auch bei Personalberatern richtig punkten“, so Mailnder. „Wer auch auf Nachfrage keine Referenzen angeben kann, braucht auf jeden Fall eine gute Begrndung – da hilft auch ein makelloses Zeugnis nicht.“
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