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Globale Online-Studie belegt gespaltenes Image der G-8-Nationen

(PM) , 31.05.2007 - Wirtschaftliche Bedeutung und Leistungsfhigkeit der G-8-Lnder weltweit anerkannt – Befragte betrachten Sicherheits- und Umweltpolitik der Gipfelteilnehmer jedoch kritisch Mnchen, 31. Mai 2007 – Vor allem seit die Hausdurchsuchungen und das Demonstrationsverbot im Mittelpunkt des Medieninteresses stehen, finden Themen und Inhalte des kommenden G-8-Gipfels im Bewusstsein der Bevlkerung kaum Platz. In der ffentlichkeit ist es um den Ruf des Treffens der Regierungschefs in Heiligendamm denkbar schlecht bestellt. Der neue Anholt Nation Brands Index (NBI), eine weltweite Umfrage, in der 40 Lnder in sechs verschiedenen Kriterien verglichen werden, untersuchte auch das Image der einzelnen G-8-Nationen (Deutschland, Grobritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Russland, USA) und kam dabei zu interessanten Ergebnissen. Vor allem beim Umweltschutz und in der Sicherheitspolitik sahen die Befragten teilweise groen Nachholbedarf bei den Gipfel-Teilnehmern. GMI (Global Market Insite, Inc.), Anbieter von online basierten Marktforschungslsungen, befragte dazu ber 25.000 Menschen aus 35 Lndern. In der Endabrechnung ergibt sich fr die G-8-Nationen noch ein positives Bild: Mit Grobritannien, Deutschland, Kanada und Frankreich belegen vier G-8-Lnder die vorderen vier Rnge der populrsten Nationen. Die USA rangieren im Durchschnitt aller Kategorien auf dem elften Rang vor Schlusslicht Russland, das hinter Island den 21. Platz belegt. Auch fr Auswanderungswillige sind die G-8-Lnder ein beliebtes Ziel: Grobritannien (1), Kanada (2), Deutschland (6), Frankreich (8) und die USA (9) gehren zu den zehn beliebtesten Anlaufstellen in Sachen „Immigration“. In den Rubriken „Kultur“ und „Tourismus“ genieen die einzelnen Lnder ebenfalls international ein hohes Ansehen. Paradedisziplin der G-8-Nationen ist erwartungsgem der Bereich „Wirtschaft“. Hier vermuten die Befragten bei Deutschland, Italien und Co. die grte Kompetenz. Auf die Rnge eins bis fnf in der Endabrechnung schafften es hier Japan, die USA, Deutschland, Grobritannien und Frankreich. G-8-Schlusslicht ist Russland auf Platz 13. Besonders positiv bewerteten die Befragten die Qualitt der deutschen Produkte. In dieser Frage aus dem Bereich „Wirtschaft“ liegt die Bundesrepublik noch vor Japan und Grobritannien auf dem Spitzenplatz. Mit Rang 22 schnitt auch hier Russland am schlechtesten ab. Die Innovationsfhigkeit in Technik und Wissenschaft wurde international in Japan am strksten eingeschtzt. Die USA mssen sich hier mit Silber, und Deutschland mit Bronze begngen. Nachholbedarf hat vor allem Italien, das den 14. und somit letzten Platz der G-8-Lnder einnimmt. Internationales Schlusslicht ist hier Tibet mit Rang 40. Friedens- und Sicherheitspolitik der G-8-Nationen in der Kritik So gro die Wertschtzung fr die wirtschaftliche Leistungsfhigkeit der Gipfel-Teilnehmer ist, so kritisch stehen die Befragten dem Politikstil, dem Schutz der Menschenrechte sowie der Friedens-, Sicherheits- und Umweltpolitik der G-8-Regierungen gegenber. „Nur drei der zehn populrsten Regierungen stammen aus den G-8“, erklrte Simon Anholt, Regierungsberater und Erfinder des NBI. „Dabei rangiert Kanada in der Endabrechnung auf Platz drei hinter der Schweiz und Schweden. Deutschland und Grobritannien schaffen es immerhin noch auf Rang acht und neun.“ Besonders hart ins Gericht gingen die Befragten mit den Regierungen der USA (26) und Russland (36). Die schlechten Platzierungen der USA und Russland ziehen sich dabei durch praktisch alle untersuchten Teilbereiche der Politik: Schutz der Menschen- und Brgerrechte sowie Umweltschutz und Armutsbekmpfung. Bei der Frage nach der Friedens- und Sicherheitspolitik platzierten sich die USA und Russland sogar nur knapp vor China, Israel und dem Schlusslicht Iran. Kanada (3) und Deutschland (8) schafften es hier noch knapp unter die Top Ten. „Auch in Fragen der Umweltpolitik und des Kampfes gegen die Armut haben die G-8 Nachholbedarf“, berichtet Simon Anholt. „Hier rangieren die G-8-Lnder grtenteils nur im vorderen Mittelfeld. Beim Schutz der Menschen- und Brgerrechte gibt es fr die fhrenden Industrienationen auch noch Luft nach oben. Spitzenreiter sind hier, wie in jeder Frage nach der Qualitt der Regierungsarbeit, die Schweiz und Schweden.“ USA als wertvollste Lndermarke Bemerkenswert sind die Vernderungen in der Popularitt einiger Nationen als Lebensmittelpunkt, sprich als Wunsch-Arbeitsplatz und -Wohnort. Innerhalb eines Jahres wuchs hierbei die Beliebtheit Dnemarks und der Niederlande um 7,8 beziehungsweise 6,6 Prozent. Deutschland legte um ebenfalls 6,6 Prozent zu. Eine negative Entwicklung musste vor allem China mit einem Minus von 13 Prozent verzeichnen. Auch die G-8-Nationen USA und Russland verloren mit 5,8 und 7,4 Prozent deutlich. Eine positive Entwicklung verzeichnete hingegen der Wert der „Marke USA“, die von Brand Finance im Auftrag von dem Anholt NBI berechnet wurde. Mit 19.735 Milliarden US-Dollar sind die Vereinigten Staaten die wertvollste Marke der Welt und steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent. Auf Platz 2 folgt Japan mit 9.590 Milliarden US-Dollar. Dem „Land der Aufgehenden Sonne“ gelang es, seinen Markenwert um rund 54,5 Prozent zu erhhen. Auch Deutschland steht im internationalen Vergleich auf der Gewinnerseite. Um fast 18 Prozent stieg der Wert der „Marke Deutschland“ auf nun 5.396 Milliarden US-Dollar, was gleichbedeutend ist mit dem dritten Platz – noch vor Grobritannien und Frankreich. Am Ende der G-8-Nationen steht Russland, das mit 800 Milliarden US-Dollar den zwlften Rang belegt. Eine Kurzzusammenfassung des Q1 2007 NBI Reports steht unter www.nationbrandindex.com zum Download zur Verfgung. # # # ber den Anholt Nation Brands Index: Fr den Anholt Nation Brands Index des ersten Quartals 2007 wurden zwischen dem 2. und 19. Mrz 25.756 Verbraucher mit Hilfe der GMI Online-Datenerfassungsplattform befragt. Die reprsentativen Stichproben umfassten dabei in 35 Lndern jeweils zwischen 200 und 1.000 Teilnehmer, die nach Alter, Geschlecht und, wenn geeignet, Region und Volksgruppenzugehrigkeit ausgewhlt wurden. Die teilnehmenden Lnder waren: gypten, Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Dnemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Grobritannien, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Malaysien, Mexiko, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, die Schweiz, Singapur, Spanien, Sdafrika, Sdkorea, die Tschechische Republik, die Trkei, Ungarn und die USA. Fr weitere Informationen ber die Methoden des Anholt Nation Brands Index kontaktieren Sie bitte GMI (Global Market Insite, Inc.) unter gmigermany@gmi-mr.com oder besuchen Sie die Website www.nationbrandindex.com. ber Simon Anholt: Simon Anholt ist eine weltweit anerkannte Autoritt auf dem Gebiet des Markenimage von Nationen, Regionen und Stdten. Er ist Mitglied der britischen Regierungskommission Public Diplomacy Board und unabhngiger Berater fr rund 20 weitere nationale, regionale und stdtische Regierungen fr Markenstrategie und Staatsdiplomatie. 2005 entwickelte Simon Anholt das Konzept des Nation Brands Index. Er ist Grnder und Herausgeber des vierteljhrlich erscheinenden Journals „Place Branding and Public Diplomacy“ und Autor von „Brand New Justice“, „Brand America“ und „Competitive Identity – the New Brand Management for Nations, Cities and Regions“. Weitere Informationen ber Simon Anholt erhalten Sie im Internet unter www.earthspeak.com oder per Email an speak@earthspeak.com. ber GMI: GMI (Global Market Insite, Inc.) ist der einzige Anbieter integrierter Lsungen fr globale Marktuntersuchungen fr weltweit aufgestellte Firmen (Global 2000 Companies). Die Lsungen umfassen Software zur Marktforschung, Desktop-Analyse-Tools und ein Rund-um-die-Uhr Service-Bro. Zudem bietet GMI weltweit eines der grten Panels mit hoher Profilschrfe mit double opt-in Verfahren, das bis zu sechs Millionen Verbraucher in ber 200 Lndern umfasst. GMI mit Hauptsitz in Seattle, Washington, wurde 1999 gegrndet und unterhlt Niederlassungen auf fnf Kontinenten. Im Jahr 2006 rangierte das Unternehmen auf Platz 93 des Inc. Magazine Inc. 500. Fr weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website: www.gmi-mr.de oder senden Sie eine E-Mail an gmigermany@gmi-mr.com ber Brand Finance: Brand Finance ist ein fhrendes, unabhngiges und selbstndiges Unternehmen fr Anlagebewertung und Markenstrategieberatung. Das Unternehmen hilft Firmen dabei, ihre Marken intelligent und gewinnbringend zu verwalten. Seit 1996 hat Brand Finance Hunderte von Markenbewertungen mit einem aggregierten Wert von ber 150 Milliarden US-Dollar durchgefhrt. Hauptsitz des Unternehmens, das weltweit 18 Niederlassungen unterhlt, ist London. Fr weitere Informationen ber die Methoden der Nation Brand Value League besuchen Sie bitte www.brandfinance.com oder senden Sie eine E-Mail an info@brandfinance.com.
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