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Pressemitteilung

Erfolg durch Transparenz

(PM) , 05.06.2008 - „Immer mehr Stiftungen und andere gemeinntzige Organisationen bearbeiten den Spendenmarkt in Deutschland“, beobachtet Birgit Quiel von PROFUNDUS Stiftungsberatung und Stiftungsmanagement.

Das Spendenvolumen in den letzten Jahren sei zwar nur leicht gestiegen, doch bleibe mit jeder Neugrndung rein rechnerisch fr jede Organisation weniger Geld im Topf. Die Expertin empfiehlt den gemeinntzigen Einrichtungen deshalb vor allem, ein nachhaltiges Stiftungsmanagement mit entsprechender Transparenz zu betreiben: „Nur wenn die Nachhaltigkeit garantiert und dokumentiert ist, kann das Vertrauen der Spender im Wettbewerb langfristig gewonnen werden.“

Oestrich-Winkel, im Mai 2008. Wie profiliere ich eine Stiftung? In Deutschland gibt es davon ber 15.000 – mit unterschiedlicher Ausrichtung. Birgit Quiel, Inhaberin von PROFUNDUS Stiftungsberatung und Stiftungsmanagement, sieht darin sowohl eine Problematik als auch eine Chance. Wenn eine Stiftung beispielsweise den Tierschutz frdert und bereits die dritte Stiftung ist, die im regionalen Umfeld aktiv ist, wird sie sich mit entsprechenden Marketingmanahmen konkret von ihren Mitbewerbern abgrenzen mssen. Der potenzielle Spender muss auf Anhieb erkennen knnen, ob die Stiftung mit ihrer Ausrichtung auch seine Ziele (bedrohte Tierarten, ein bestimmtes Tierheim, heimische Waldtiere, Tiere in Afrika, oder andere) untersttzt. Auendarstellung und -auftritt sind dabei ebenso von Bedeutung wie der Nachweis ber den Verbleib der Spendengelder. Der Spender fordert eine lckenlose Dokumentation, wie sein Geld eingesetzt wurde und vor allem, was damit erzielt wurde. Den Wirkungsgrad bzw. ob eine Stiftung ihre gesteckten Ziele erreicht hat, kann sie dem potenziellen Spender u. a. mittels Evaluation nachweisen. Mit dieser Transparenz wandelt man Einmalspender in Dauerspender und gewinnt neue Frderer hinzu. Entsprechende Kommunikation und PR-Arbeit sorgen dafr, dass sich Stiftungen erfolgreich am Markt positionieren und ihre Mission und Vision deutlich zum Ausdruck bringen knnen.

Die meisten Stiftungen haben aber dies bislang vernachlssigt, berichtet Quiel. „Seriositt und ein transparente Umgang mit den Spendengeldern ist ein wichtiges Merkmal erfolgreicher Stiftungen.“ Im Grunde lassen sich nach ihrer Analyse Stiftungen mit Markenprodukten vergleichen: Der Spender will eine Marke mit entsprechendem Markenversprechen „kaufen“. Es gilt, dieses Markenversprechen in Abgrenzung zu den Wettbewerbern zu formulieren und natrlich entsprechend beim Spender einzulsen. Kunden strafen durch Kaufboykott Firmen, die ihr Versprechen in den Punkten Qualitt, Preis, Garantie und weiteren nicht ausreichend einlsen. Ein Spender handelt nicht anders.

Es mag sicher den einen oder anderen Spontanspender geben – in der Regel aber hat jeder Spender bereits eine konkrete Vorstellung, was er mit seinem Geld Gutes tun mchte. Das bedeutet im Umkehrschluss:
a ) dass eine ppige Stiftungslandschaft es dem potenziellen Spender einfacher macht, seine Geld zielgerichtet einzusetzen, und
b) dass eine Stiftung im Fundraising eine sehr genaue Zielgruppenanalyse durchfhren muss, um effektiv und „gewinnbringend“ zu arbeiten.

Dies hat auch der Verein der „Freunde des Bikur Cholim Hospital e. V.“, Berlin erkannt. Das Bikur Cholim Krankenhaus liegt im Herzen Jerusalems und ist eines der ltesten ffentlichen Krankenhuser Israels. Besonderes Merkmal ist, dass es Patienten aller Nationen und Religionen aufnimmt. Ob ein Patient Jude, Muslim oder Christ ist, spielt hier keine Rolle.

Speziell die Station der Frhgeburten verdient besondere Aufmerksamkeit. „Der Verein bentigt jetzt dringend Spendengelder, um neue medizinische Gerte fr die Station zu kaufen“, sagt Stiftungsmanagerin Birgit Quiel. Sie untersttzt den Verein bei der Suche nach Spendern und Frderern. „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, die Menschen in Deutschland von der Notwendigkeit einer Spende zu berzeugen. Denn damit werden in Israel die Leben von vielen Babys aller Religionen gerettet.“ Sie sorgt dafr, dass die Ziele und Arbeitsweisen des Vereins richtig kommuniziert und so neue Spender gewonnen werden. Die damit einhergehende Transparenz gehrt zum Selbstverstndnis des Vereins.

Der Grundsatz „Tue Gutes und Rede darber“ ist zwar durchaus beim Vermarkten und in der Eigendarstellung einer Stiftung von Bedeutung – um aber etwas vermarkten zu knnen, bedarf es, wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen auch, geeigneter Marketingmanahmen. Dies gilt im Weiteren auch fr die Bereiche Stiftungscontrolling, ffentlichkeitsarbeit, Corporate Governance und weiterer. Mit diesen richtig angewendeten Tools kann jede Stiftung auf den fr sie optimalen Weg gebracht werden.

Hintergrund.
Birgit Quiel wei, wovon sie spricht: Nach fnf Jahren als Assistentin wurde sie 1999 zur Leiterin der Stiftung zur Frderung der European Business School und zur Assistentin des Stiftungsvorstandes an der European Business School gGmbH (EBS) in Oestrich-Winkel berufen.

Von 2004 bis 2006 war Birgit Quiel fr die Stiftung Deutsche Sporthilfe in Frankfurt ttig. Mit Hilfe von verschiedenen Events, wie dem Ball des Sportes, wurden die Wirtschaftskontakte der Stiftung ausgebaut. 2006 entschloss sie sich zum ergnzenden Intensivstudium Stiftungsmanagement an der EBS.

Mit ihrem Unternehmen PROFUNDUS Gesellschaft fr Stiftungsberatung und Stiftungsmanagement bert Birgit Quiel heute Stiftungen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, und fungiert beispielsweise als externe Stiftungsberaterin fr ein renommiertes Privatbankhaus.
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