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E-Mail Marketing Statistiken und ihre „Deutung“

(PM) Genf, 17.01.2013 - In Deutschland wird Datenschutz grogeschrieben. Und man knnte meinen, dies sei wortwrtlich gemeint. In kaum einem anderen Land werden Nutzer so geschtzt, wie es in Deutschland der Fall ist. E-Mail Marketing Anbieter waren im letzten Jahr insbesondere betroffen. Sie mussten personenbezogene Daten fr die statistische Einsicht Ihrer Kunden sperren, denn dies war mit dem Ablauf der bergangsfrist der BDSG Novelle neuer Datenschutzstandard.

Nichtsdestotrotz liefern Statistikfunktionen nach wie vor umfangreiche und uerst hilfreiche Einblicke in den Erfolg (oder auch Misserfolg) von Newsletter Kampagnen.

Die Zeichen deuten

In Bezug auf E-Mail Marketing hat das Deuten der Zeichen nichts mit Astrologie oder Wahrsagen zutun. Vielmehr bezieht sich die Aussage darauf, statistische Kennzahlen richtig zu lesen und zu bewerten.

Besonders wichtig sind fr E-Mail Marketing Zustell- und ffnungsraten. Diese Kennzahlen geben einen Einblick in die Qualitt einer Verteilerliste. Die Zustellrate berechnet sich aus den insgesamt versendeten Newslettern im Verhltnis zu den zugestellten Newslettern. Das bedeutet, alle Bounces werden nicht in die Zustellrate einbezogen. Bounces wiederum sind all jene Mails, die den Posteingang des Empfngers nicht erreicht haben.

Ist ein Newsletter zugestellt ist dies jedoch erst die „halbe Miete“. Hohe Zustellraten garantieren noch lange keinen Erfolg einer Kampagne. Erst die relativierten Zahlen geben genauer Aufschluss ber die Wahrnehmung des Newsletters seitens der Empfnger. Stehen hohe Zustellraten hohen ffnungsraten gegenber, knnen Unternehmen sicher sein, dass ihre Newsletter Interesse der Abonnenten geweckt hat. Dabei sollten Unternehmen jedoch erst ein Mal die Berechnung der ffnungsrate nachzuvollziehen. Die Webseite EmailToolTester.com beschreibt diese wie folgt: „In die E-Mails (HTML oder Text) wird dafr ein sogenanntes Zhlpixel als Bild eingebaut. Wird dieses heruntergeladen, dann registriert der Server des Newsletter Tools die ffnung.“ Da viele E-Mail Klienten jedoch den automaischen Download von Bildern blockieren, ist diese Angabe hufig ungenau. In der Regel liegen ffnungsraten ber den in den Statistiken angegebenen Prozentstzen.

Eine weitere wichtige Kennzahl ist die Abmelderate. Das ist der Anteil der Empfnger, die sich per „Knopfdruck“ von einem Newsletter abmelden. Steigt die Abmelderate im Vergleich zu vorherigen Aussendungen, sollte das Konzept der Newsletter Kampagnen berdacht werden. Eine hohe Abmelderate kann darauf schlieen lassen, dass Newsletter-Inhalte entweder nicht das sind, was der Abonnent bei Anmeldung erwartet hat, oder aber, dass sich dessen Interessen gendert haben.

Bounce, Bounce Back

Auf die sogenannte Bounce-Rate soll an dieser Stelle ebenfalls noch einmal gesondert eingegangen werden. Das englische Wort „Bounce“ bedeutete so viel wie „Rckprall“. Damit wird bereits ausgesagt, dass als Bounce markierte E-Mails den Posteingang des Empfngers nie erreicht haben. Diese Newsletter sind zurckgeprallt.

Man unterscheidet weiterhin zwischen sogenannten Hard- und Soft-Bounces. Ein Hard-Bounce ist permanent. Das bedeutet, Newsletter an diese E-Mail Adresse sind dauerhaft nicht zustellbar. Wie kann es dazu kommen? – Kleine Tippfehler oder Buchstabendreher knnen dafr sorgen, dass E-Mail Adressen nicht korrekt sind und Newsletter nie Ihren Adressaten erreichen.

Fr Soft-Bounces sind die Aussichten jedoch besser. Dies sind lediglich temporre Probleme bezglich der Zustellung, sodass nachfolgende Kampagnen durchaus wieder im Posteinangang landen knnten. Zustande kommen Soft-Bounces beispielsweise durch einen berfllten Posteinang des Empfngers. Bei einem zuknftigen Versand macht es dennoch Sinn, einen Newsletter erneut zuzustellen, da der Adressat den Posteingang bis dahin mglicherweise aufgerumt hat.
Ein E-Mail Marketing Provider mit automatischem Bounce-Management erkennt die Art der Bounces und ordnet die E-Mail Adressen jeweilig zu. So bleiben Potentiale nicht ungenutzt und gleichzeitig wird auch keine Zeit an defekte E-Mail Adressen verschwendet.

Trotz Restriktionen zustzliche Funktionen

Der E-Mail Marketing Anbieter GraphicMail hat es geschafft, trotz der nunmehr gegebenen gesetzlichen Restriktionen neue Funktionen fr seine Kunden freizugeben. Obwohl individuelle Empfngerreaktionen nicht mehr nachvollziehbar sind, macht GraphicMail es mglich, genauere Details zur Browser- und E-Mail Klienten-Nutzung freizugeben. Zudem knnen Unternehmen sehen, in welchen Teilen der Welt ihr Newsletter geffnet wird. Zustzlich lassen sich Zustell-, ffnungs- und Klickrate im Branchenvergleich anzeigen. So knnen Versender genau nachverfolgen, in welcher Branche ihr Newsletter am besten ankommt (anhand von Zustell-, ffnungs- und Klickrate) und damit mglicherweise ungenutzte Potentiale aufdecken.
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