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Pressemitteilung

Durchsetzbarkeit von offenen Forderungen in der Schweiz und in der EU

Wenn es um einen zu vollstreckenden Rechtsanspruch auf die Zahlung einer bestimmten oder aber auch bestimmbaren Geldsumme geht, so zeichnet sich das schweizerische Zwangsvollstreckungsrecht durch die für Gläubiger unkomplizierte Möglichkeit aus
(PM) Tgerwilen, 27.05.2013 - In- und auslndischen Glubigern stehen in der Schweiz nicht nur vielfltige rechtliche Instrumente zur Durchsetzung von offenen Forderungen zur Verfgung, sondern diese knnen auch auf Inkassodienstleister mit innovativen und effizienten Einbringungsmethoden fr die Schweiz und die EU zurckgreifen.

Hohe Einbringungswahrscheinlichkeit in der Schweiz

Befinden sich schweizerische Privatpersonen oder Unternehmen in einem Schuldverhltnis gegenber in- oder auslndischen Glubigern und verfgen darber hinaus noch ber Vermgen, so drfen Glubiger mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer erfolgreichen Durchsetzung ihrer Rechtsansprche rechnen.

Wenn es um einen zu vollstreckenden Rechtsanspruch auf die Zahlung einer bestimmten oder aber auch bestimmbaren Geldsumme geht, so zeichnet sich das schweizerische Zwangsvollstreckungsrecht durch die fr Glubiger unkomplizierte Mglichkeit aus, dass gegen Schuldner eine Betreibung eingeleitet werden kann, wobei zunchst nur der Schuldgrund zu benennen ist, jedoch keine Verpflichtung besteht, den Beweis fr das Bestehen der Forderung zu erbringen. Dies ist eine in Europa im Hinblick auf Schnelligkeit und Vereinfachung betrachtet, herausragende Rechtslage, die eine hohe Einbringungswahrscheinlichkeit in Aussicht stellt.

Grundstzlich stehen in- und auslndischen Glubigern in der Schweiz drei rechtliche Verfahren zur Einbringung offener Forderungen zur Verfgung.

Die definitive Rechtsffnung. Dafr ist das Vorliegen eines rechtskrftigen und vollstreckbaren Urteils notwendig. Dieses ist bei auslndischen Forderungen nicht automatisch in der Schweiz vollstreckbar, kann aber durch ein schweizerisches Rechtsffnungsgericht anerkannt werden. Gute Karten hat der Glubiger dann, wenn er ein rechtskrftiges Zivilurteil in einem Mitgliedsstaat des Lugano-bereinkommens vorweisen kann. Diese Urteile werden, liegen keine krassen Verstsse vor, regelmig von schweizerischen Gerichten anerkannt, gleichgltig, ob das Urteil von der Sache her richtig oder falsch ist. Liegt ein Urteil von einem Staat vor, der nicht Mitglied des Lugano-bereinkommens ist, kommen bilaterale Vertrge und in Folge die Vorschriften des schweizerischen internationalen Privatrechts zur Anwendung, wobei hier die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung des Urteils hher einzustufen ist.

Die provisorische Rechtsffnung. Kommt dann zur Anwendung, wenn kein rechtskrftiges Urteil vorliegt. In diesem Fall kann eine Schuldanerkennung vom Glubiger geltend gemacht werden. Hier kann jede vom Schuldner handschriftlich unterzeichnete Schuld- oder Vergleichsvereinbarung oder eine ffentliche Urkunde eines Notars ber die eingeforderte Darlehenssumme herangezogen werden. Wird diese Rechtsffnung nicht bewilligt, bleibt dem Glubiger die dritte Mglichkeit zur Durchsetzung seiner Forderung.

Die ordentliche Klage vor Gericht. Wenn ein auslndischer Glubiger vor einem schweizerischen Gericht gewinnt, kann dieser das Urteil in der Schweiz vollstrecken lassen (nach bereits vorab erfolgter Betreibung, Einstellung mittels Rechtsvorschlag, Aufhebung des Rechtsvorschlags und Anordnung der Fortsetzung der Betreibung durch den Richter). Bei Geschftsschulden von Kleinen und Mittleren Unternehmen fhrt dies zu einer Konkursandrohung, in allen anderen Fllen zur Pfndung.

Innovative Methoden bringen Einbringungserfolg bei Forderungen in der EU

Fr Schweizer Forderungsinhaber mit Debitoren in der EU ist es ratsam, auf professionelle Hilfe von Inkassodienstleistern zurckzugreifen. Vor allem dann, wenn es sich um schwierige oder grossvolumige Forderungen handelt.

Die inkasso.ag hat neben dem klassischen Forderungsmanagement im Jahr 2011 u.a. das Verfahren Inkasso Identification (Inkasso ID) zur optimalen Einbringung von grossvolumigen Einzelforderungen und Portfolios ab CHF 100.000 ohne Hchstgrenze auf den Schweizer Markt gebracht. Inkasso ID richtet sich an Schweizer Forderungsinhaber mit Debitoren in der Schweiz und in der EU. Informationen dazu sind fr alle Interessenten auf der Website inkassodienst.ch bereitgestellt.

Prinzipieller Fokus fr die inkasso.ag bleibt auch hier die Einigung von Creditor und Debitor in der vorrechtlichen Phase. Die dabei angewandte Methode ist die Mediation zwischen den Parteien: eine Vorgangsweise, die fr alle Beteiligten optimale Ergebnisse bezglich der Schlsselfaktoren Zeit & Geld erzielen konnte. Ein relevanter Zeitgewinn (9-10 Wochen im Vergleich zu durchschnittlich 15 Monaten bei einem gerichtlichen Verfahren) und eine essentielle Kostenersparnis (streitwertabhngig zwischen 40% und 70% der Anwalts- und Gerichtskosten) sind die erreichten Ziele bei Anwendung des Verfahrens der Mediation.
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