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Pressemitteilung

Dr. Peters Schiffsfonds: 14 Schiffsfonds in der Insolvenz

Anlegern von verschiedenen Schifffonds der Dr. Peters Gruppe drohen massive Verluste ihres investierten Kapitals. Gleich 14 Schiffsfonds sind aktuell von der Insolvenz betroffen.
(PM) Mnchen, 14.08.2013 - Die betroffenen 14 Schiffsfonds wurden von dem Dortmunder Emissionshaus in den Jahren 1991 bis 1998 am Markt platziert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beluft sich auf rund 160 Mio. Euro. Die Schiffsfonds gerieten, wie viele andere Schiffsfonds auch, durch die Schifffahrtskrise in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten. Bisherige Sanierungsversuche blieben bislang ohne Erfolg. 13 der 14 Schiffe wurden bereits verkauft. Auf Grund der Insolvenz drohen den Anlegern nun hohe Verluste, die sogar zum Totalverlust ihres Kapitals fhren knnen.

Aktuellen Meldungen zufolge wurde am 26. Juli dieses Jahres bereits fr folgende Schiffsfonds die vorlufige Zwangsverwaltung vor dem zustndigen Amtsgericht Hamburg angeordnet: MS Cape Sable (DS Fonds 41), MS Cape Natal (DS Fonds 43), MS Cape Race (DS Fonds 45), MS Cape Charles (DS Fonds 52), MS Cape Cook (DS Fonds 62), MS Wehr Mosel (DS Fonds 63) und des Produktentankers MT Cape Bear (DS Fonds 61). Eine Risiko besteht fr folgende Fonds: MS Cape Bonavista (DS Fonds 27), MS Cape Brett (DS Fonds 28), MS Cape Byron (DS Fonds 36), MS Cape Spencer (DS Fonds 46), MS Cape Sorrell (DS Fonds 49), MT Cape Banks (DS Fonds 50) und MS Cape Campbell (DS Fonds 56).

Betroffene Anleger sind in dieser Situation nicht schutzlos gestellt. Sie sollten einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen. Im Rahmen einer berprfung der Beteiligung kann dieser feststellen, ob dem Anleger Schadensersatzansprche u. a. wegen Falschberatung zustehen. Eine Falschberatung liegt dann vor, wenn der Anleger im Beratungsgesprch nicht ordnungsgem ber die bestehenden oder mglichen Risiken einer Kapitalanlage aufgeklrt wurde.

Zahlreiche Schiffsfonds wurden ber Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden die Schifffondsbeteiligungen hufig als eine „sichere Kapitalanlage“ empfohlen. Auf die bestehenden Risiken, wie den mglichen Totalverlust, die Hhe der Weichkosten oder die Ungeeignetheit als Altersvorsorge wurde in der Regel bei den Beratungsgesprchen nicht hingewiesen.

Aufgrund der stndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestehen in derartigen Fllen gute Chancen, Schadensersatzansprche geltend zu machen. Diese knnen im gegebenen Fall gegen die beratende Bank, den Anlagevermittler, aber auch gegen die Initiatoren des Fonds und dessen Vertrieb gerichtet werden.

Betroffene Anleger sollten sich daher umgehend fachkundig beraten lassen, um mgliche Schadensersatzansprche geltend zu machen.

Christiana Franke
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Anlegerstiftung
PRESSEKONTAKT
Deutsche Anleger Stiftung
Frau Christiana Franke
Dachauerstraße 55
82256 Fürstenfeldbruck
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