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Pressemitteilung

Dienstleistung als Programm fortschrittlicher Unternehmen

140 Teilnehmer diskutierten über die Vorteile innovativer Dienstleistungen auf dem 12. Aachener Dienstleistungsforum
(PM) Aachen , 07.09.2009 - Das Thema Dienstleistung ist schon lngst keine Zukunftsmusik mehr. Das zeigten die rund 140 Teilnehmer, die am 2. und 3. September auf dem Aachener Dienstleistungsforum des Forschungsinstituts fr Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen im Quellenhof ber Herausforderungen, Mglichkeiten und Vorteile von Dienstleistungen diskutierten.

„Wir sind davon berzeugt, dass Unternehmen, besonders in Krisenzeiten, durch Dienstleistungen die Liquiditt und den Profit sichern knnen“, bestrkte der Gastgeber und Geschftsfhrer des FIR Dr. Volker Stich die Teilnehmer.

Whrend gestern noch das Produkt alleine zhlte, verkaufen fortschrittliche Unternehmen heute kundenorientierte Dienstleistungspakete. Es gehe nicht darum, neue Produkte zu entwickeln, sondern vielmehr darum, Dienstleistungen in das bestehende Produktgeschft zu integrieren.

Durch diese Integration von Dienstleistungen sei es mglich, den Kunden an Unternehmen zu binden, erluterte Professor Dr. Schuh, der in seinem Vortrag verdeutlichte, wie sich Organisationen mit Dienstleistungen zukunftsorientiert aufstellen knnen.
Besonderes hervorzuheben war dieses Jahr der Besuch des Staatssekretrs im Bundesministerium fr Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel (MdB). Er erffnete das zweitgige Forum und stellte den Aktionsplan Dienstleistung 2020 vor. Nach diesem Plan wird neben der technologischen und fachlichen Forschung knftig auch die Entwicklung neuer Dienstleistungen mit rund 70 Millionen Euro im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung gefrdert.

Abgeschlossen und zusammengefasst wurden die Eindrcke des Erffnungstages durch Dr. Gerhard Gudergan, der als Bereichsleiter am FIR das Thema Dienstleistungsmanagement betreut. „Dienstleistungen“, so Dr. Gudergan, „fangen im eigenen Unternehmen an.
Mitarbeiter mssen eine gemeinsame Vision haben und an einem Strang ziehen, damit ein Unternehmen als Marke wahrgenommen wird“. Dabei mache die Struktur im Unternehmen 25 % des Erfolges aus. „Starre Prozeduren hindern die Weiterentwicklung von Innovationen“, erklrte Dr. Gudergan. Unternehmen mssen Ziele haben, die fr die Mitarbeiter transparent sind und diese nach auen vertreten.

Eines wurde auf dem Dienstleistungsforum besonders deutlich: Unternehmen mssen sich der Herausforderung annehmen, so dass die Vision innovativer Dienstleistungen zum tglichen Programm wird.
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