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Pressemitteilung

Der Freie Berater: Aussteigen aus der Lebensversicherung – aber wie?

Aufklärungszeitschrift Der Freie Berater informiert über die traurige Realität der Kapitallebensversicherung
(PM) Seligenstadt, 16.07.2010 - Aufklrungszeitschrift Der Freie Berater informiert ber die traurige Realitt der Kapitallebensversicherung

Seligenstadt – Juli 2010: Der Ankauf von bestehenden Lebensversicherungsvertrgen ist mittlerweile ein etabliertes Geschft. Der Freie Berater will an dieser Stelle zunchst analysieren, ob und wann der Verbraucher von den Ankaufsmodellen profitiert. In einer Fortsetzung werden Der Freie Berater und die CARPEDIEM GmbH ber die verschiedenen Produktkonzepte auf dem deutschen Markt informieren.

Fr die Redaktion der Finanzfachzeitschrift Der Freie Berater ist klar: Es drfte sich lngst herumgesprochen haben, dass Lebensversicherungen Vertrge sind, die praktisch nur den Versicherungsgesellschaften, den Vertretern und dem Staat etwas ntzen. Nicht ohne Grund darf die Kapitallebensversicherung – sogar durch den Bundesgerichtshof besttigt – als „legaler Betrug“ bezeichnet werden. Das alleine sagt Der Freie Berater zufolge eigentlich schon alles aus.

Auf der anderen Seite freuen sich die Versicherungsgesellschaften immer noch ber die bundesweit ber 90 Millionen Policen in ihrem Bestand, wie Der Freie Berater informiert. Damit hat jeder Deutsche statistisch gesehen mehr als eine Police in der Schublade, wie Der Freie Berater berechnet. Ein Zustand, den es laut Der Freie Berater zu verndern gilt. Zum Einen hat die Branche in ihren besten Zeiten mit Renditen von 7 Prozent und mehr geworben – erbringt aber aktuell nur um die 4 Prozent jhrlich –, zum Anderen wrden auch die versprochenen Renditen den Verbraucher nicht zu seinem Ziel fhren, wie die Zeitschrift Der Freie Berater aufzeigt.

Ihren schlechten Ruf hat sich die Lebensversicherung nach Erfahrung von Der Freie Berater weniger dadurch erworben, dass sie nach Abzug von Inflation und Steuern keinen Nutzen bringt, sondern vielmehr dadurch, dass sich die Anbieter bei Vertragskndigungen durch Versicherungsnehmer mehr als zu rechtfertigende Summen einverleiben – und den Kunden nur geringfgige „Rckkaufswerte“ verbleiben. Diese Summe lsst sich aus den so genannten Rckkaufswerttabellen ablesen, welche die Redakteure von Der Freie Berater eingehend studiert haben. Der Kunde betrachtet diese „Tabelle des Grauens“ allerdings immer erst dann, wenn er kndigen will, typischerweise weil er kurzfristig fr Liquiditt sorgen muss. Doch Der Freie Berater warnt: Oft ist es dann bereits zu spt, um hohe Verluste zu vermeiden. Das muss nicht so sein – zumindest, wenn man seine Rechte kennt, so die Erfahrung von Der Freie Berater.

Da der Rckkaufswert bei vorzeitiger Vertragskndigung in der Regel sehr viel niedriger ist als die Summe der eingezahlten Beitrge, entstand bei den Ankaufgesellschaften das erste Geschftsmodell: Den Vertrag vom Kunden kaufen (bernehmen und fortfhren) und ihm einen Kaufpreis anbieten, der um etwa 10 bis 15 Prozent ber dem Rckkaufswert liegt. Die Idee der Anbieter: Den Vertrag eigenstndig fortfhren und auf einen Schlussgewinn innerhalb dieser Vertrge spekulieren, der dann – bezogen auf den Kaufpreis zuzglich weiterer Beitragszahlung – den Gewinn ermglichen soll.

Das Problem dieses Geschftsfeldes war und ist, dass die Ankufer nicht alle Policen aufkaufen, so die Erfahrung der Redaktion von Der Freie Berater. Die Assekuranzen fhren Listen darber, von welchen Versicherungsgesellschaften sie die Vertrge ankaufen beziehungsweise von welchen nicht. Dies entscheidet sich nach Informationen von Der Freie Berater danach, bei welchen Gesellschaften man von guten Bonitten mit ausreichenden Gewinnaussichten ausgehen kann bzw. welche von dritten Analystenhusern positiv bewertet werden.

Die Kaufangebote der Lebensversicherungsankufer lagen in aller Regel um 10 bis 15 Prozent ber denen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften (Rckkaufswerte), wie Der Freie Berater bereits berichtet hat. Damit hatten die Kunden die Mglichkeit, den Vertrag zu besseren Konditionen zu verkaufen, anstatt zu kndigen. Ihnen konnte egal sein, was der Aufkufer mit dem Vertrag macht, denn sie hatten ihren „Nutzen“ durch einen ber dem Rckkaufswert liegenden Kaufpreis erzielt.

Nach Meinung von Der Freie Berater muss allerdings festgehalten werden, dass dies oft nur einen geringen Unterschied ausmacht. Da nmlich der Rckkaufswert in den allermeisten Fllen dermaen niedrig und unterhalb der tatschlich geleisteten Einzahlungen ist, ndert aus Sicht von Der Freie Berater auch ein Aufschlag von 10 bis 15 Prozent nicht viel daran, dass der Verbraucher immer noch unzumutbare Verluste erleidet.
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