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Das Leben ist kein Zufall - Auch Ziellosigkeit ist eine Entscheidung

(PM) , 21.09.2006 - Der Zufall wird oft strapaziert, wenn es darum geht, Ausreden zu erfinden. "Der Zufall ist schuld, dass aus mir nichts geworden ist". "Der Zufall hat mich hierher verschlagen". Doch das Leben ist kein Zufall. Wer es dem Zufall berlsst, verpasst viele Chancen, die zum Erfolg fhren knnten. Auch die angenehmen Dinge werden gern dem Zufall zugeschrieben: Zufllig trifft man die Frau seines Lebens, zufllig lernt man einen Menschen kennen, der die besten Kontakte vermittelt, zufllig erfhrt man von einer gerade frei gewordenen interessanten Stelle ... alles Zufall? "Auch der Zufall ist nicht unergrndlich", sagte Novalis. "Er hat seine Regelmigkeit." Und Gottfried Keller schrieb ber die systematische Selbstbestimmung und deren Bedeutung fr das Schicksal: "Wer heute einen Gedanken st, erntet morgen die Tat, bermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal." Kann sich die Natur einen Zufall erlauben? Ist es Zufall, ob man gesund oder krank, glcklich oder unglcklich, erfolgreich oder erfolglos ist, ob man eine gute oder eine schlechte Ehe fhrt? Regiert und bestimmt der Zufall wirklich ber das Leben jedes einzelnen Menschen? Viele Menschen glauben, dass der Mensch ein Zufallsprodukt der Natur ist. Kann sich die Natur einen Zufall erlauben? In der Natur nennt man Zuflle Mutationen. Darunter versteht man Entwicklungssprnge, die meist aufgrund spontaner genetischer Vernderungen erfolgen. Die meisten Mutationen scheitern am natrlichen Ausleseverfahren, einigen gelingt es, sich durchzusetzen. Sie finden ihre "kologische Nische", wie Charles Darwin es formulierte, und setzen ihre Entwicklung fort - aber nur dann, wenn sie mit dem gesamten System ihrer Umgebung harmonieren. Wre also der Mensch ein reines Zufallsprodukt, das unabhngig von seiner natrlichen Umgebung entstanden wre und sich zufllig weiter entwickelt htte, wre er lngst ausgestorben. Das heit auch: Wenn der Mensch weiter in der Vernichtung seiner Umgebung fortschreitet, wird er sich ber kurz oder lang seines eigenen Lebensraumes berauben und berflssig werden. In primitiven Kulturen hat deshalb die Natur einen ganz anderen Stellenwert als in unserer industrialisierten Gesellschaft. Im Urwald oder in der Steppe ist die Abhngigkeit des Menschen von seinem natrlichen Lebensraum noch unmittelbar und existentiell, was nicht bedeutet, dass der industrialisierte Mensch ohne "kologische Nische" berleben knnte. Er kann sein berleben dank der modernen Wissenschaft lediglich hinauszgern. Das Natrliche sind Weiter- und Hherentwicklungen Zuflle in der Natur sind also Strungen aufgrund innerer - genetisch bedingter - Vernderungen. Das Normale und Natrliche aber sind die permanenten Weiter- und Hherentwicklungen. Lebewesen und Umwelt sind aufeinander angewiesen. Ohne Nahrung und Lebensraum sterben die davon abhngigen Gattungen einfach aus. Jahr fr Jahr verschwinden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten fr immer von der Bildflche, weil sie im Gesamtsystem keine Funktion mehr haben. Mit dem fehlenden Sinn verlieren sie ihre Existenzberechtigung. Und wie steht es mit dem Menschen? Welche Existenzberechtigung hat er, auer seinem Leben einen Sinn zu geben? Sicher kann der Zufall Impulse auslsen, wie bei einer Mutation in der Natur. Doch wenn diesem Impuls nichts folgt, versandet er. Viele Erfindungen von Menschen begannen mit einem Zufall. Doch letzten Endes war es die Systematik, die sie an die ffentlichkeit gebracht hat. Durch Zufall kam Edison darauf, dass es mglich sein msste, elektrische Energie in Licht umzusetzen - aber nur jahrelange Experimente und viele Rckschlge fhrten zur Erfindung der Glhbirne. Jede Forschung beginnt mit der Idee, die auf Erfahrung oder auch auf Zufllen basieren kann. Wenn man es allerdings versumt, diese Idee fortzufhren, systematisch darauf aufzubauen, ist die Idee letzten Endes sinnlos. Vielleicht war es wirklich Zufall, dass Edison auf die Idee kam, das elektrische Licht zu erfinden - vielleicht war es auch nur einfach an der Zeit dafr. Victor Hugo vertrat den Standpunkt: "Nichts auf der Welt ist so mchtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Von der Beherrschung des Zufalls besessen Ist es Zufall, dass Genialitt, die zu bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen fhrte, nur in einem Jahrhundert auftrat? Gab es nicht auch schon frher Erfinder und Genies? Selbstverstndlich! Nur waren diese ihrer Zeit weit voraus. Es bestand kein Bedarf an ihren Ideen. Schon im 15. Jahrhundert hatte Leonardo da Vinci die Idee zu einem "Fluggert" und Jules Verne konzipierte Mondraketen mit erstaunlicher Exaktheit schon fast hundert Jahre vor der ersten Mondlandung. "Alles, was der Mensch sich vorstellen kann", orakelte er damals, "werden andere Menschen verwirklichen". Der Zufall hatte in dieser Vorhersage keinen Platz. Sollte oder darf man sein Leben also dem Zufall berlassen oder folgt alles im Leben einer systematischen Ordnung? Wenn die Gesetze der Natur auf der Weiterentwicklung basieren, hat der Mensch nicht die Pflicht, sich diesem Gesetz unterzuordnen? Gerade die Entdecker- und Erfinder-Persnlichkeiten waren von der mglichen Beherrschung des Zufalls besessen, sie fgten sich nicht dem Unabwendbaren und Schicksalhaften. Noch heute wrden Millionen Frauen sterben, wenn Semmelweis nicht das Kindbettfieber gegen alle zeit- und moralbedingte Widerstnde hinweg bekmpft htte. All die Verleumdungen, die gesellschaftliche Isolation und Verhhnungen hielten ihn nicht davon ab, das Notwendige und Ntzliche zu tun. Auch Ziellosigkeit ist eine Entscheidung Sicher kann man sein ganzes Leben dem Zufall berlassen. Man kann seine Kinder nach dem Zufallsprinzip erziehen - aber macht man damit tchtige Menschen aus ihnen? Man kann seine Gesundheit dem Zufall berlassen, seine sportlichen und beruflichen Erfolge, seine Partnerwahl. Die Frage ist nur: Wollen Sie wirklich Ihr ganzes Leben dem Zufall berlassen oder mchten Sie mitbestimmen? Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Ziellosigkeit keine Entscheidung ist. Wer sich entscheidet, sein Leben dem Zufall zu berlassen, gibt sein Mit- und Selbstbestimmungsrecht ab und bergibt sich den Einflssen anderer Menschen und Umstnde. Wer sich dem Zufall berlsst, ist ein hilflos treibendes Stck Holz auf dem Wasser. Der systematisch denkende und handelnde Mensch lsst sich nicht treiben, sondern nutzt die Strmung zum Vorwrtskommen. Der systematische Mensch ist ein freier, selbstbestimmter Mensch. Das Schicksal also als Wegweiser, als Chance und als Bewhrungsprobe, der Zufall als Erleuchtung, die auf diesen Weg fhrt oder auf neue Wege hinweist - als etwas "Zufallendes", wie Wilhelm von Scholz den Begriff definiert. Wer also den Sinn im "Zufallenden" sieht, kann den Zufall zur systematischen Selbstbestimmung und Beeinflussung des persnlichen Schicksals nutzen. Der Mensch ist also Gestalter seines Schicksals, seiner Zukunft und seines Erfolges oder Misserfolges.
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